Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart (Nachhaltigkeit und Systemisches Management), Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit behandelt das Thema Vertrauen in der Corporate Governance. Hierbei werden Argumente und Wirkungszusammenhänge der Prinzipal-Agenten-Theorie und des Stewardship-Ansatzes betrachtet und untersucht. Noch vor einigen Jahren herrschten in Wissenschaft und Praxis Ansätze vor, die annahmen, Unternehmenseigentümer würden durch ihre angestellten Manager monetär übervorteilt und ausgenutzt. Um diesen Machtmissbrauch zu verhindern, müssten Eigentümer ihre Angestellten strenger kontrollieren. Dadurch sollte deren Einfluss auf Entscheidungen und Macht begrenzt werden. Diese Maßnahmen schlägt in der Corporate Governance die Prinzipal-Agenten-Theorie vor. Sie galt lange Zeit als dominierende Theorie in der Corporate Governance. Die Theorie geriet immer mehr in die Kritik. Sie sei kurzfristig orientiert, womit Ansprüche an nachhaltiges Wirtschaften unerfüllt blieben. Diverse Unternehmensskandale brachten Schwächen des bis dahin vorherrschenden Corporate Governance-Systems hervor. Neue Diskussionen wurden angestoßen. Gefordert wurden Ansätze, die pluralistischer sind und die Komplexität der Corporate Governance-Realität getreuer nachbilden. Der Fokus verlagerte sich auf die soziale und gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen – beobachtbar in der gesellschaftlichen Fortentwicklung des Informationszeitalters. Demnach wendet sich die Gesellschaft weg von materiellen hin zu immateriellen Werten. Alte Motive wie Status und Geld werden verdrängt durch neue Leistungsanreize, wie Sinnhaftigkeit oder Gewinn von Zeit. Intrinsische Motive im Zuge des Wertewandels stehen in einem neuen Corporate Governance-Ansatz – der Stewardship-Theorie – im Mittelpunkt. Diese verhaltenswissenschaftliche Perspektive stellt eine Kontroverse zur institutionenökonomischen Prinzipal-Agenten-Theorie dar. Wobei nun insbesondere der Aspekt Vertrauen eine bedeutende Rolle spielt.
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich BWL - Sonstiges, Note: 1,0, AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart (Nachhaltigkeit und Systemisches Management), Veranstaltung: Corporate Governance und CSR, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, die Ansätze zur Systematisierung von nationalen Corporate Governance-Systemen (CG) zu untersuchen. Hierfür liegt der Fokus insbesondere auf der von Weimer und Pape entwickelten Taxonomie für CG-Systeme. Sie stellt eine der bedeutendsten Überlegungen in diesem Zusammenhang dar. Weitere Studien werden ergänzend herangezogen. Die vorliegende Vergleichsstudie soll die Frage beantworten, welche Relevanz die Taxonomie von Weimer und Pape heute noch hat. Dafür werden die von ihnen gewählten Unterscheidungskriterien im Detail untersucht und kritisch reflektiert. Als Teilziele sollen beantwortet werden, ob diese Kriterien zum einen noch zeitgemäß sind, um sie heutzutage zur Typologisierung von CG-Systemen noch anzuwenden und zum anderen, ob sie ggf. aktualisiert bzw. ergänzt werden sollten. Hierzu wird im Folgenden das zweite Kapitel dieser Arbeit eine Theoriegrundlage bieten. Die Begriffe Corporate Governance und CG-System sowie dazugehörige Elemente werden geklärt. Im dritten Kapitel werden wesentliche Merkmale und Ansätze zur Systematisierung von CG-Systemen erläutert. Vertiefend werden von Weimer und Pape‘s Ansatz – ihrer Taxonomie von CG-Systemen – der Aufbau und die Unterscheidungskriterien untersucht. Der Fokus wird auf den acht Unterscheidungsmerkmalen liegen. Sie werden kritisch reflektiert. Abschließend wird das vierte Kapitel die gewonnen Erkenntnisse zusammenfassen und mit einem Ausblick bieten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,3, AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart (Nachhaltigkeit und Systemisches Management), Veranstaltung: Grundlagen Systemtheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Arbeit ist es, Projektmanagement aus dem Blickwinkel der Systemtheorie zu betrachten. Hierzu soll untersucht werden, inwiefern sich mit den Erkenntnissen aus Dörners "Tanaland"-Experiment Probleme im Projektmanagement bzw. das Scheitern von Projekten erklären lassen. Im Detail soll beantwortet werden: welche die wichtigsten Strategiefehler waren, die Dörner nachweisen konnte und wie sich diese Erkenntnisse auf ein Beispielprojekt, das des Elbphilharmonie-Baus, übertragen lassen.Weltweit sprengen 90 % der Großprojekte ihre ursprünglich geplanten Kosten um ein Vielfaches und verfehlen Termine teils um Jahre, ergab eine Analyse von über 1.000 Großprojekten. In Deutschland stiegen die Kosten um durchschnittlich 73 %. Dies brachte eine weitere Studie hervor, die über 170 Infrastrukturprojekte analysierten. Warum sind Großprojekte schwer zu managen?
Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,0, AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart (Nachhaltigkeit und Systemisches Management), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit versucht, die Frage zu beantworten, welche Rolle der theoretische Autopoiesis-Ansatz nach Luhmann insbesondere für die praktische Unternehmensführung spielt.Hierfür wird das zweite Kapitel dieser Arbeit eine Theoriegrundlage zu sozialen Systemen schaffen. Wichtige Begriffe wie System, Autopoiesis und Systemtheorie werden erläutert. Sie werden ebenfalls im Kontext von Luhmanns entwickeltem Verständnis von Organisationen als autopoietische Systeme untersucht. Weitere Studien werden ergänzend herangezogen. Diese konzeptionellen Grundlagen werden im dritten Kapitel angewendet. Hierfür wird untersucht werden, inwiefern das autopoietische Theoriekonzept auf die unternehmerische Praxis übertragen werden kann. Es sollen Antworten zu den gestellten Fragen gefunden und erläutert werden. Abschließend wird das vierte Kapitel die gewonnen Erkenntnisse zusammenfassen und einen Ausblick bieten.
Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik, Note: 1,0, AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart (Nachhaltigkeit und Systemisches Management), Veranstaltung: Nachhaltige Unternehmensführung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Vergleichsstudie soll aufzeigen, welche die relevantesten Nachhaltigkeitsnachweise für Unternehmen in Form von Berichtsstandards, Leitlinien oder Bewertungs- & Transparenzansätzen sind. Es wird untersucht: Welche Optionen an Nachhaltigkeitskonzepten existieren, durch welche Vor- und Nachteile sich die relevantesten unterscheiden und es wird eine Empfehlung für die Implementierung abgeleitet.Setzen Unternehmen Leitlinien und Regelwerke von der UN ein, bedeutet dies in der Regel, dass sie ein Nachhaltigkeits-Managementsystem etablieren. Hierzu werden bspw. gezielt Maßnahmen im Management der Wertschöpfungsprozesse, der Produktgestaltung, zur Sicherung von Qualität oder dem Umgang mit Stakeholdern angepasst. Unternehmen verpflichten sich außerdem zur kontinuierlichen Verbesserung. Damit bieten Leitlinien, die ein Zertifikat anstreben, für Unternehmen nach innen ein Mittel zur besseren Steuerung der eigenen Prozesse. Diese Maßnahmen können sie sich von extern zertifizieren lassen. [...]
Seminar paper from the year 2022 in the subject Leadership and Human Resource Management, grade: 1,0, California State University San Bernardino (Global Management and Leadership), course: Intercultural Competence and Global Leadership across cultures, language: English, abstract: Erarbeitet wurden Losungsansatze, um Hurden im internationalen Business Kontext zu uberwinden zwischen verschiedenen Kulturen mit den Schwerpunkt auf Deutschland, USA, Mexiko und China (speziell Shanghai). Diese Ansatze basieren auf gangigen Modellen wie von Hofstede, GLOBE oder Holtbrugge.