Henrike Manuwald – författare
Visar alla böcker från författaren Henrike Manuwald. Handla med fri frakt och snabb leverans.
4 produkter
4 produkter
E-bok
Tyska, 2018845 kr
Läs direkt efter köp
Gegenstand der Studie sind mittelhochdeutsche Versbearbeitungen des Nikodemusevangeliums (Konrad von Heimesfurt: Diu urstende; Gundacker von Judenburg: Christi Hort; Heinrich von Hesler: Evangelium Nicodemi) und deren Rezeptionszeugnisse. Ausgehend von der darin erfolgten partiellen Umgestaltung des Prozesses gegen Jesus nach Konventionen des 'deutschen' Rechts wird die grundsatzliche Frage nach der Funktion solcher Bezuge auf die zeitgenossische Erfahrungswirklichkeit gestellt. Eine umfassende Untersuchung der komplexen Vernetzungen von Text und Kontext erschliet deren inhaltliche Implikationen fur die narrative Sinnkonstitution wie auch die Stellung der Erzahltexte im Rechtsdiskurs: Wie lasst sich davon erzahlen, dass in der Gestalt Jesu Gott vor Gericht steht, den die Texte zugleich als Legitimationsgrund allen Rechts inszenieren? Uber die Analyse des Verhaltnisses von 'Literatur' und 'Recht' werden auerdem die Moglichkeiten und Grenzen der kulturellen Aneignung eines heilsgeschichtlichen Stoffes erkundet. Damit eroffnen die Ergebnisse auch neue Perspektiven auf die Poetologie bibelepischen Erzahlens.
E-bok
PDF, Tyska, 2018845 kr
Läs direkt efter köp
Gegenstand der Studie sind mittelhochdeutsche Versbearbeitungen des Nikodemusevangeliums (Konrad von Heimesfurt: Diu urstende; Gundacker von Judenburg: Christi Hort; Heinrich von Hesler: Evangelium Nicodemi) und deren Rezeptionszeugnisse. Ausgehend von der darin erfolgten partiellen Umgestaltung des Prozesses gegen Jesus nach Konventionen des 'deutschen' Rechts wird die grundsatzliche Frage nach der Funktion solcher Bezuge auf die zeitgenossische Erfahrungswirklichkeit gestellt. Eine umfassende Untersuchung der komplexen Vernetzungen von Text und Kontext erschliet deren inhaltliche Implikationen fur die narrative Sinnkonstitution wie auch die Stellung der Erzahltexte im Rechtsdiskurs: Wie lasst sich davon erzahlen, dass in der Gestalt Jesu Gott vor Gericht steht, den die Texte zugleich als Legitimationsgrund allen Rechts inszenieren? Uber die Analyse des Verhaltnisses von 'Literatur' und 'Recht' werden auerdem die Moglichkeiten und Grenzen der kulturellen Aneignung eines heilsgeschichtlichen Stoffes erkundet. Damit eroffnen die Ergebnisse auch neue Perspektiven auf die Poetologie bibelepischen Erzahlens.
Del 75 - Hermeneutische Untersuchungen zur Theologie
Übertragungen heiliger Texte in Judentum, Christentum und Islam
Fallstudien zu Formen und Grenzen der Transposition
Häftad, Tyska, 2019
1 323 kr
Tillfälligt slut
Die kanonischen Grundtexte in Judentum, Christentum und Islam zeichnen sich - in unterschiedlichem Maße - durch einen Anspruch auf Unveränderlichkeit aus, bedürfen jedoch der aktualisierenden Exegese. Nicht zuletzt deshalb werden sie in andere Sprachen oder Medien übertragen. Die Analyse der religiösen und gesellschaftlichen Normen, die bei solchen Übertragungen wirksam werden, eröffnet einen Zugang zur jeweiligen Vorstellung vom heiligen Text. Diesen Ansatz verfolgt der religionsübergreifend angelegte Band in Fallstudien zu verschiedenen Zeit- und Kulturräumen (vom Alexandria des 3. Jahrhunderts v.Chr. bis hin zum zeitgenössischen Indonesien). In der Zusammenschau zeigen die breit gefächerten Beiträge, dass sich trotz der unterschiedlichen Auratisierung der kanonischen Texte in den einzelnen Religionen analoge Problemstellungen bei der Übertragung heiliger Texte finden lassen.
Del 24 - Otium
Vita perfecta?
Zum Umgang mit divergierenden Ansprüchen an religiöse Lebensformen in der Vormoderne
Inbunden, Tyska, 2021
1 801 kr
Tillfälligt slut
Mittelalterliche und frühneuzeitliche Entwürfe einer vita religiosa sind auf den Fluchtpunkt christlicher Vollkommenheit ausgerichtet, doch bringt das gemeinsame Ziel der perfectio keineswegs einheitliche, sondern hochgradig divergierende Ansprüche an ein religiöses Leben mit sich. Insbesondere dort, wo das Streben nach perfectio die Erfüllung voneinander abweichender oder widersprüchlicher Erwartungen verlangt, treten religiöse Normenkonkurrenzen und -konflikte ebenso zu Tage wie Strategien zu ihrer Bewältigung. Orientiert an Unterscheidungen wie der von vita activa und vita contemplativa deckt der vorliegende Band spannungsvolle Konstellationen divergierender Ansprüche an ein religiöses Leben in der Vormoderne auf. Neben Beiträgen aus Geschichtswissenschaft und Theologie setzt er einen literaturwissenschaftlichen Schwerpunkt und berücksichtigt ein breites Spektrum diskursiver und erzählender Textsorten.