Hubert Sydow – författare
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Der vorliegende Band ist ein Ergebnis der Arbeit der Berichtsgruppe "Individuelle Entwicklung, Sozialisation und Ausbildung" der Kommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bun desländern (KSPW). Diese Berichtsgruppe ging aus zwei Arbeitsgruppen hervor, die sich mit dem Einfluß des Transformationsprozesses auf die Kin der, Jugendlichen und Erwachsenen einerseits und auf das Bildungswesen andererseits befaßten. Der Bericht strebt an, durch eine Verbindung von Ent wicklungs- und Sozialpsychologie, Sozialisations-und Lebenslaufforschung sowie aus sozialwissenschaftlicher Perspektive das komplexe Feld der indi viduellen Wahrnehmung und Bewältigung des strukturellen Wandels in den neuen Bundesländern zu erhellen. Während die anfangliehe Arbeit sich dar auf konzentrierte, durch die Vergabe von Forschungsaufträgen in den neuen Bundesländern schon früh nach der Wende sowohl die Auswirkungen des Transformationsprozesses zu erfassen und damit zugleich die ostdeutsche sozialwissenschaftliche Forschung zu stabilisieren, war die Aufgabe der letz ten Jahre die Erstellung eines Berichtes über vorliegende Ergebnisse und be gleitender Materialien. In verschiedenen kleinen Tagungen der Berichtsgruppe zu den Themen dieses Berichtes - Kindheit, Jugendalter, Erwachsene, Bildung und Berufs verläufe - kamen geladene Experten zusammen, die aus ihrer Forschung be richteten und durch vielfältige Argumente zum Wissensstand der Berichts gruppe beitrugen. Durch die Vergabe von Expertisen, die teilweise in den begleitenden Materialbänden veröffentlicht werden, wurden Schwerpunkte der Arbeit gesetzt. Wissenschaftliche Mitarbeiter recherchierten die Literatur zu den Themengebieten, die weit über die von der KSPW geförderte Forschung hinausging, und werteten sie für die gemeinsame Arbeit aus. Dennoch konnten nicht alle anfangs gesetzte Ziele erreicht werden.
Entwicklung und Sozialisation von Jugendlichen vor und nach der Vereinigung Deutschlands
Häftad, Tyska, 1997
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Gründen ausgedehnt und wird auch im Osten bald im Durchschnitt den Weststandard erreicht haben. Manche Entwicklungsaufgaben haben eine neue Akzentuierung erfahren und müssen unter neuen Bedingungen von den Jugendlichen bearbeitet werden. Das betrifft vor allem die schulische und berufliche "Karriere" mit neuen Möglichkeiten und Risiken. So ist denn auch ein Begriff, der in allen vier Beiträgen eine bedeutende Rolle spielt, hervorzuheben: Die Arbeit. Bei der politischen Orientierung und bei den Werthaltungen mag dies jedem verständlich sein. Auch bei der Frage danach, wie Arbeitslosigkeit von Jugendlichen wahrgenommen und verarbeitet wird. Daß auch der ganz intime Lebensbereich der Jugendlichen davon nicht isoliert zu sehen ist, mag manchen auf den ersten Blick verwun dern, der Sexualität isolierend vom "Rest des Lebens" abgrenzt oder gar eher ängstlich verdrängt. Etwas früher Selbstverständliches -Arbeit- geriet in Gefahr. Es war für Jugendliche, männliche und weibliche, auch früher wichtig im Rahmen der Lebensplanung, schien, wenn auch mit bestimmten, den einzelnen mögli cherweise unterschiedlich deprivierenden Beschränkungen in der DDR gesi chert, und diese staatlich gewährleistete Sicherheit war vielleicht einer der vielen wesentlichen Faktoren für das Ende der DDR in einer Welt der Glo balisierung und Neuverteilung der Ressource Arbeit. Auf der individuellen Ebene ist der Verlust von Arbeit, wie auch immer im jeweiligen Zeitpunkt objektiv verursacht und subjektiv bewertet, insgesamt eine gravierende Ein schränkung der freien Selbstgestaltung der eigenen Entwicklung.