Ibou Coulibaly Diop – författare
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Häftad, Engelska, 2026
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A multidisciplinary volume reflecting on the epistemological legacy of the colonial partitioning of Africa.In 1884, the Chancellor of the German Empire, Otto von Bismarck, convened a conference in Berlin to organize the division of the African continent among the industrial and military powers of the time. The result was a profound dismemberment of Africa’s original political structures, which, driven by nationalism and a barbaric ethos of rule, had a lasting impact on the continent’s political, socioeconomic, cultural, and spiritual development. One hundred and forty years after the Berlin Conference, it seems more than urgent to disentangle this complex of colonial appropriation, identify its after-effects, and question its epistemological legacy—all the more so as Europe searches for a new positioning in the changing geopolitical balance of power.This multidisciplinary anthology takes up the idea of a transnational performative utopia to explore the possibilities of refabulating the world order and its future. Between creative action and resistance, memory and foresight, Deberlinization opens up perspectives on trans-African cohesion and outlines a new poetics of sovereignty.
Häftad, Tyska, 2024
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Löwen, Elefanten, Okapis, Giraffen und Strauße – Tiere aus Kolonialgebieten bevölkerten die Bildwelten der europäischen Moderne um 1900. Sie waren Ausdruck eines sich im Zuge der Industrialisierung, Nationalstaatenbildung und imperialen Expansion wandelnden Verhältnisses europäischer Gesellschaften zu menschlichen und nicht-menschlichen Lebewesen sowie zur Natur. Während einige Wissenschaftler*innen, Großwildjäger*innen und Künstler*innen in europäische Kolonien reisten, um Tiere zu studieren, zu malen und auf Film zu bannen, oder als Jagdtrophäen, Präparate und Exponate heimzuholen, bekam ein Großteil der Bevölkerung diese vor allem in Zoologischen Gärten, Zirkussen und Museen zu Gesicht, zunehmend aber auch in der visuellen Alltagskultur, etwa in Werbebildern, Filmen oder Comics.Diese Tierbilder vermittelten zentrale koloniale Botschaften und etablierten in ihren verschiedenen Inszenierungsweisen kategoriale Unterschiede zwischen ''Kultur'' und ''Natur'', ''Zivilisation'' und ''Wildnis'', ''Eigenem'' und ''Fremdem''. Indem Menschen aus Kolonialgebieten visuell in die Nähe von Tieren gerückt wurden, wurden sie exotisiert und dehumanisiert. Tierbildern kommt in diesem Zusammenhang bis heute eine wesentliche, bislang noch kaum erforschte Funktion in der Prägung westlich-hegemonialer Blickregimes und Denkbilder sowie der damit einhergehenden kolonial-rassistischen Gewaltausübung zu.Der vorliegende Band bringt eine Reihe interdisziplinärer Beiträge zusammen, die sich erstmals aus kunst-, kultur- und wissenschaftshistorischer Perspektive mit jenen Tierbildern beschäftigen, die im kolonialen Kontext der Moderne entstanden sind. Die Beiträge verhandeln die Frage, wie Bilder von ''exotischen'' Tieren in unterschiedlichsten Medien – von der bildenden Kunst über die Illustration, die Fotografie und den Film bis hin zur Inszenierung in Museum und Zoo – spezifische koloniale Narrative verbreiteten und damit zur Popularisierung rassistischer, orientalisierender wie auch patriarchaler Vorstellungen und Sichtweisen beitrugen.Mit Beiträgen von Chanelle Adams, Claire Brizon, K. Lee Chichester, Sarah Csernay, Ibou Coulibaly Diop, Frauke Dornberg, Chisom Duruaku, Noémie Étienne, Wolfgang Fuhrmann, Priska Gisler, Oliver Hochadel, Chonja Lee, Kristina Lowis, Christina Thomson, Étienne Wismer, Stephanie Zehnle und Joachim Zeller.
Del 5 - haima:tn
... zusammen erledigen wir das
Häftad, Engelska, 2025
149 kr
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