Imelda Rohrbacher – författare
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Del 4 - Studien zu Literatur und Religion / Studies on Literature and Religion
König, Weiser, Liebhaber und Skeptiker
Rezeptionen Salomos
Inbunden, Tyska, 2022
1 218 kr
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Kaum eine andere biblische Figur wird so enthusiastisch geschildert wie König Salomo. Die Beiträge im ersten Teil bieten überblicksartige Querschnitten, die Salomo als König, Weisen, Skeptiker und Liebenden in den künstlerischen Bearbeitungen präsentieren.
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Tyska, 20221 196 kr
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Kaum eine andere biblische Figur wird so enthusiastisch geschildert wie König Salomo. Er ist unvergleichlich weise, erbaut den Tempel in Jerusalem, und er verhilft auch seinem Volk zu einem Leben in Frieden und Wohlstand. Dennoch scheitert Salomo und erfüllt die in ihn gesetzten Erwartungen letztendlich nicht. Dadurch entsteht ein ambivalentes Bild, das innerhalb des biblischen Kanons und in der späteren Rezeptionsgeschichte vielfältig ausgestaltet wird. Wie facettenreich die Figur Salomos vom 16. bis 21. Jahrhundert in Literatur und Musik entfaltet wird, zeigt dieser Band auf. Die Beiträge im ersten Teil bieten überblicksartige Querschnitten, die Salomo als König, Weisen, Skeptiker und Liebenden in den künstlerischen Bearbeitungen präsentieren. Die Studien im zweiten Teil zeigen am Beispiel ausgewählter Werke, welche Diskurse der jeweiligen Zeit in der Figur König Salomos gespiegelt werden.
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PDF, Tyska, 2016836 kr
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Wie Goethe in seinem Roman »Die Wahlverwandtschaften« das historische Präsens verwendet, ist in seinem Schaffen stilistisch spezifisch. Die Forschung hat diese Dimension seiner Schreibweise bisher wenig beachtet.Vor dem Hintergrund der sprachwissenschaftlichen, vor allem textlinguistischen Untersuchungen zum Tempusgebrauch beleuchtet die Autorin Goethes Verwendung des historischen Präsens und macht sie für eine Neuinterpretation des Romans fruchtbar. Dabei deckt sie die verunsichernden Strategien der Tempusverwendung auf und interpretiert den Gebrauch des Präsens als erzähltechnische Neuerung, die auf die Moderne verweist. Es zeigt sich, dass der Text des Romans über ein komplexes Geflecht temporaler Relationen organisiert ist, das die Konstellationen der Figuren, Motive, Ereignisse und emotionalen Konflikte überraschend präzise bestimmt.Konflikte überraschend präzise bestimmt.
Del 21 - Expressionismus
Else Lasker-Schüler als Expressionistin
Häftad, Tyska, 2025
228 kr
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PDF, Tyska, 2025197 kr
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Else Lasker-Schuler (1869-1945) ist nicht nur eine der herausragendsten Autorinnen der ersten Halfte des 20. Jahrhunderts. Sie ist auch wie keine zweite Dichterin mit dem Expressionismus verbunden, hat sie doch als einzige weibliche Stimme Aufnahme in die beruhmte Anthologie Menschheitsdammerung (1919) von Kurt Pinthus gefunden. Bereits von ihren Zeitgenoss*innen wurde der avantgardistische Ansatz ihrer Lyrik anerkannt. Modern ist auch die auffallige Selbstinszenierungspraxis Lasker-Schulers, die mit androgynen Elementen spielt bzw. Fiktion und reale Person immer wieder geschickt ineinander verwebt. Hinzu kommen die zahlreichen Netzwerke und Kontakte - namentlich vor allem zu Franz Marc und Gottfried Benn -, uber die Lasker-Schuler im Zentrum expressionistischer Kunstproduktion anzusiedeln ist. Andererseits sind die Spezifika ihres Werks zu beachten, denen sich die Forschung zum Teil durchaus intensiv zugewandt hat und die uber das expressionistische Element potenziell hinausweisen. Dazu gehoren insbesondere der religiose Kontext wie auch die Frage, wie sich Lasker-Schuler in das (oft mannlich gepragte) Bild expressionistischer Dichtung einfugen lasst. Zudem folgt aus der singularen Kanonisierung Lasker-Schulers als die expressionistische Dichterin schlechthin eine gewisse Vereinfachung, die es immer wieder kritisch zu hinterfragen gilt, etwa durch einen Abgleich mit anderen weniger beachteten Autorinnen der Zeit. Anlasslich ihres 80. Todestags, der gleichzeitig auch das zehnjahrige Bestehen der Zeitschrift Expressionismus markiert, stellt der Band die als wichtigste Dichterin des Expressionismus schlechthin kanonisierte Autorin in den Mittelpunkt und bietet neue Erkundungen ihres Werks von dessen Programmatik uber Fragen von Auffuhrung und Performanz bis hin zu Schreibpraxis und Intermedialitat. Mit Beitragen von Toni Bernhart, Viviane Hoof, Akane Nishioka, Fabiana Paciello, Marilisa Reisert, Adrian Renner, Imelda Rohrbacher und Paula Vosse.