Inga Romer – författare
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Die Aufsatzsammlung geht der Frage nach der Bedeutung der Affektivität für die Ethik nach, indem sie zwei Traditionen füreinander fruchtbar macht, die sich bisher gegeneinander abgegrenzt, ja nahezu ignoriert haben: die Kant-Forschung und die Tradition der Phänomenologie. Aus zwei Gründen ist es an der Zeit, diese verfestigte Frontstellung aufzubrechen. Zum einen schenkt die Kant-Forschung im Rahmen eines anwachsenden Interesses an der Tugendlehre dem in phänomenologischen Ansätzen zur Ethik seit jeher zentralen Gefühl immer größere Aufmerksamkeit. Zum anderen beschränkt sich die phänomenologische Ethik längst nicht mehr auf die von Kantianern traditionell kritisch gesehene materiale Wertethik. Der Band möchte mit Blick auf diese aktuelle Forschungslage in den beiden Feldern eine Verständigung der beiden Forschungsbereiche eröffnen und dadurch zugleich die systematische Frage nach der Affektivität in der Ethik voranbringen. Mit Beiträgen von Manfred Baum, Steven Crowell, Andrea Esser, Heiner Klemme, Bernd Ludwig, Dieter Schönecker, Sonja Rinofner-Kreidl, László Tengelyi und anderen.
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Die Aufsatzsammlung geht der Frage nach der Bedeutung der Affektivität für die Ethik nach, indem sie zwei Traditionen füreinander fruchtbar macht, die sich bisher gegeneinander abgegrenzt, ja nahezu ignoriert haben: die Kant-Forschung und die Tradition der Phänomenologie. Aus zwei Gründen ist es an der Zeit, diese verfestigte Frontstellung aufzubrechen. Zum einen schenkt die Kant-Forschung im Rahmen eines anwachsenden Interesses an der Tugendlehre dem in phänomenologischen Ansätzen zur Ethik seit jeher zentralen Gefühl immer größere Aufmerksamkeit. Zum anderen beschränkt sich die phänomenologische Ethik längst nicht mehr auf die von Kantianern traditionell kritisch gesehene materiale Wertethik. Der Band möchte mit Blick auf diese aktuelle Forschungslage in den beiden Feldern eine Verständigung der beiden Forschungsbereiche eröffnen und dadurch zugleich die systematische Frage nach der Affektivität in der Ethik voranbringen. Mit Beiträgen von Manfred Baum, Steven Crowell, Andrea Esser, Heiner Klemme, Bernd Ludwig, Dieter Schönecker, Sonja Rinofner-Kreidl, László Tengelyi und anderen.
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Die Studie untersucht das Zeitdenken von Husserl, Heidegger und Ricoeur in philosophiehistorischer, systematischer und methodologischer Hinsicht. Den besonderen Gesichtspunkt der Studie bilden die drei von Ricoeur in Zeit und Erzählung behaupteten Aporien der Zeit.
Der erste Teil untersucht Husserls Zeitdenken in den frühen Zeitvorlesungen, den Bernauer Manuskripten und den C-Manuskripten. Der zweite Teil führt eine Auseinandersetzung mit dem Zeitdenken des frühen Heidegger, thematisiert jedoch auch dessen Entwicklung in Heideggers späteren Schriften. Der dritte Teil enthält eine umfassende Darstellung des Zeitdenkens von Ricoeur, die zugleich eine systematische Einheit in seinem Spätwerk aufweist.
Die philosophiehistorische Untersuchung der Phänomenologie der Zeit unter dem systematischen Leitfaden der Zeitaporien zeichnet zudem die Entwicklung der phänomenologischen Methode nach, die von einer ‚reinen’ Phänomenologie über eine hermeneutische bis zu einer kritisch-hermeneutischen Phänomenologie reicht.
This study analyses the thinking on time in Husserl, Heidegger and Ricoeur from a historical, systematic and methodological perspective. The specific perspective of the study is provided by the three aporias of time that Ricoeur states in Time and Narrative.
The first part of the book analyses Husserl’s thinking on time as it is presented in the early lectures on time, the Bernau manuscripts and the C-manuscripts. The second part elaborates on Heidegger’s early thinking on time but also takes into consideration the corresponding development in his later works. The third part contains a comprehensive presentation of Ricœur’s thinking on time, and shows at the same time a systematic unity in his later works.
The historical analysis of the phenomenology of time under the systematic perspective of the aporias of time also exhibits the development of the phenomenological method, which rangesfrom a ‘pure’ phenomenology to a hermeneutic and from there to a critical-hermeneutic phenomenology.