Jan Schuhr – författare
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PDF, Tyska, 2020189 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Gottfried Wilhelm Leibniz Universitat Hannover, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht das Modell von Michael Bock zum Spannungsverhaltnis zwischen Hell-und Dunkelfeld bezogen auf die Geschlechterpravalenz von hauslicher Gewalt. Das Modell erklart entgegen der etablierten Annahme von mannlicher Taterschaft und weiblicher Viktimisierung, dass Gewalthandlungen im hauslichen Kontext von Mannern und Frauen in gleichem Mae verubt werden. Dafur sollen Definitionen mit Hinblick auf die sozialen Konstellationen von Gewalt-gepragten nahen Beziehungen erortert werden. Weiterhin werden fur die theoretische Grundlage geschlechtsspezifischer Gewalthandlungen die Modelle der Hegemonialen Mannlichkeit sowie die das der strukturellen Gewalt untersucht. Auf Grundlage eines Uberblicks der relevanten Dunkel- und Hellfeld Studien soll die Sichtweise Bocks erarbeitet, hinterfragt und nachvollzogen werden. Abschlie end soll die Gebrauchsfahigkeit des Modells und dessen theoretische Grundlage aufzeigen, welche Strukturen und Eigenschaften bei der Aufarbeitung hauslicher Gewalt auf Grundlage welcher theoretischen und empirischen Modelle berucksichtigt werden mussen. Einschrankungen bestehen bei der Erarbeitung durch eine heteronormative Betrachtungsweise und die Beschrankung auf die Dichotomie des sog. biologischen Geschlechts, innerhalb des Modells nach Bock sowie dem Gro teil des Literaturbestands zu hauslicher Gewalt.
Inbunden, Tyska, 2023
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Häftad, Tyska, 2026
745 kr
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Wenngleich immer von „der“ geringen Literalität gesprochen wird, weisen die Befunde vieler Forschungsarbeiten, darunter auch des Projektes LitInvolve, darauf hin, dass vielmehr von multiplen Literalitäten und korrespondierenden, literalen Praxen gesprochen werden muss. Die Auseinandersetzung mit geringer Literalität – verstanden als Praktiken der Literalität, die relativ zur dominanten Literalität in Deutschland, wie sie vom Bildungs- und Schulsystem vorgegeben wird, abweichen – ist von essenzieller Bedeutung. Die Leo-Studie erfasst 12,1% der Deutsch sprechenden erwachsenen Bevölkerung in diesem Sinne als gering literalisiert[1]. Menschen mit geringer Literalität haben etwa Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben, oftmals auch ein anderes Begriffsverstehen und können daher bei vielen herkömmlichen Forschungsmethoden und Bildungssystemen übersehen werden. Dies führt nicht nur zu Ungerechtigkeiten und sozialer Benachteiligung, sondern beeinflusst auch die Qualität der empirischen Sozialforschung selbst. Die Berücksichtigung von Menschen mit geringer Literalität ist eine ethische Verpflichtung, um sicherzustellen, dass Forschung gerecht, inklusiv und aussagekräftig ist. Unser Herausgeberband zielt darauf ab, Forscherinnen und Forscher zusammenzubringen, die an dieser wichtigen Fragestellung interessiert sind und neue Erkenntnisse und Methoden zur Verbesserung der empirischen Sozialforschung in diesem Bereich zu teilen.
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Wenngleich immer von „der“ geringen Literalität gesprochen wird, weisen die Befunde vieler Forschungsarbeiten, darunter auch des Projektes LitInvolve, darauf hin, dass vielmehr von multiplen Literalitäten und korrespondierenden, literalen Praxen gesprochen werden muss. Die Auseinandersetzung mit geringer Literalität – verstanden als Praktiken der Literalität, die relativ zur dominanten Literalität in Deutschland, wie sie vom Bildungs- und Schulsystem vorgegeben wird, abweichen – ist von essenzieller Bedeutung. Die Leo-Studie erfasst 12,1% der Deutsch sprechenden erwachsenen Bevölkerung in diesem Sinne als gering literalisiert[1]. Menschen mit geringer Literalität haben etwa Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben, oftmals auch ein anderes Begriffsverstehen und können daher bei vielen herkömmlichen Forschungsmethoden und Bildungssystemen übersehen werden. Dies führt nicht nur zu Ungerechtigkeiten und sozialer Benachteiligung, sondern beeinflusst auch die Qualität der empirischen Sozialforschung selbst. Die Berücksichtigung von Menschen mit geringer Literalität ist eine ethische Verpflichtung, um sicherzustellen, dass Forschung gerecht, inklusiv und aussagekräftig ist. Unser Herausgeberband zielt darauf ab, Forscherinnen und Forscher zusammenzubringen, die an dieser wichtigen Fragestellung interessiert sind und neue Erkenntnisse und Methoden zur Verbesserung der empirischen Sozialforschung in diesem Bereich zu teilen.