Jane Weiß - Böcker
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Del 7 - Studia Educationis Historica
Socialist Educational Cooperation and the Global South
Inbunden, Engelska, 2020
562 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
During the struggles for independence in the global south, education became an important motor of emancipation. The postcolonial countries put the development of a democratic and de-racialized educational system on the agenda of urgent problems to be solved. In the course of this development, many cooperative education projects were undertaken between established socialist countries, including the Soviet Union, East Germany and Cuba, and African countries, Southern and Northern Asian countries, countries of the Middle East, and Latin American countries.Socialist Educational Cooperation and the Global South brings together a variety of topics, perspectives, and research approaches in this heterogeneous field, integrating for the first time a very broad interdisciplinary discourse and offering new insights into this important component of socialist globalization.
550 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Mit diesem Buch laden Jonuz und Weiß zu einem radikalen Perspektivenwechsel ein. Sie befragten erfolgreiche Frauen aus den heterogenen Sinti-und-Roma-Communities in Deutschland zu ihren Bildungs- und Berufswegen. Die biographisch-narrativen Selbstzeugnisse der Sintizza und Romnja bieten in der analytischen Aufbereitung beeindruckende Einblicke in die gesellschaftliche Wirkmacht, Beharrungskraft und Mechanismen tradierter Diskriminierungen. Doch die Befragten verweigern sich einer Verortung in Klischees und tradierten Strukturen der Dominanzgesellschaft, entwickeln Widerstand und erfolgreiche Strategien der Bewältigung. Ein wirksamer (Schutz-)Raum sind dabei die Familien hinsichtlich der Bestärkung des Bildungs- und Aufstiegsbegehrens ihrer Töchter. Hingegen sind die Räume der zertifizierten Bildung und beruflichen Etablierung für alle Befragten Risiko-Orte, in denen diskriminierende, rassifizierende und sexistische Strukturen vorherrschen. Ein weiterer Schutzraum wird der Erfolg selbst, denn erworbene Bildung, berufliche Etablierung und die damit verbundene sozialstrukturelle Anerkennung ermöglichen den Biographinnen eine selbst-bestimmte Positionierung mit ihren Mehrfachzugehörigkeiten als Romni, Sintizza, Wissenschaftlerin, politische Aktivistin, Berufstätige, Mutter, Künstlerin und Mensch.Der InhaltEinleitung zu einem Perspektivwechsel · Bildungskulturen in einer Gesellschaft mit Rassismushintergrund · Die Problemgeschichte dreier Begriffe: „Ethnizität“, „Rasse“ und „Ethnie“ · Das (europäische) Romnja/Sintize-Stereotyp · Forschungen zu Sinti und Roma · Forschungsdesigne der Studie · Präsentation der biographischen Daten und Analysen · Gelingensbedingungen und Barrieren des Erfolgs · Deutungsmuster, Strategien und Risiken des Erfolgs · Empfehlungen zu Rassismuskritik in Politik, Bildungsinstitutionen und WissenschaftDie AutorinnenDr. Elizabeta Jonuz ist Professorin für Migration und Internationales an der Hochschule Hannover.Dr. Jane Weiß ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin an der Humboldt Universität zu Berlin.
Risiko Bildung
Historische und biographische Studien zur Bildungsteilhabe von Sinti* und Roma*
Häftad, Tyska, 2025
679 kr
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Die in diesem Band versammelten Beiträge untersuchen historisch, biographisch und theoretisch, wie für Sinti und Roma in Deutschland Teilhabe an Bildung möglich war und ist. Teilhabe und Bildung werden dabei als Dimensionen eines Wechselverhältnis von Subjekt und Gesellschaft begriffen. Die Thematisierung von Bildungsteilhabe wird deshalb nicht nur im Blick auf das institutionalisierte Bildungssystem untersucht, sondern für die Gesamtheit der historisch gewachsenen Formen und Praxen der Bildungsteilhabe sowie für die Möglichkeiten ihrer Gestaltung durch die Subjekte. Mit diesem analytischen Zugang kann die Bildungssituation von Sinti und Roma als ein historisch gewachsenes Ausschlussverhältnis basierend auf tradierten Zuschreibungen entschlüsselt werden, argumentativ gestützt und fortlaufend aktualisiert durch akademisch legitimiertes Wissen. Ausgehend von diesen historischen Wissensbeständen, aber kontinuierlich auch von den Selbstzeugnissen der betroffenen Subjekte aus, wird die dominierende Sichtweise auf die Bildungssituation von Sinti und Roma dekonstruiert und aufgezeigt, wie ihre Bildungsteilhabe durch Kulturalisierung, Ethnisierung und Rassifizierung formiert und kanalisiert wird. Im Ergebnis werden so gesellschaftliche (Unrechts-)Verhältnisse unsichtbar gemacht und der kritischen Analyse und Veränderung entzogen. Mit dieser Sichtweise entfalten die Analysen ein Bild von Bildungsteilhabe als Praxis struktureller und individueller Benachteiligung, fortdauernder Diskriminierung und wirksamer Barrieren, die gleichzeitig von eminenter Wirksamkeit für die Welt- und Selbstverhältnisse der Subjekte sind. Der lebensgeschichtliche Zugang macht deshalb auch die Ambivalenzen von Bildung in ihrer historisch-kulturellen Bedeutung für die Subjekte greifbar: sie erfahren Bildung als Risikolage und Herausforderung, als Entwicklung von Resilienz und lebensgeschichtliche Chance zugleich.