Jean-Pierre Palmier – författare
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Häftad, Tyska
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PDF, Tyska, 2016676 kr
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Diese Einführung erklärt systematisch und anschaulich, wie im Film erzählt wird. Ausgehend von einer transmedialen Konzeption von Erzählen wird übersichtlich dargelegt, wer oder was im Film erzählt, wie filmisches Erzählen perspektivisch aufgebaut ist, welche narrativen Funktionen die visuellen und auditiven Elemente erfüllen und wie diese sich zueinander verhalten. Zudem werden exemplarisch komplexe Ebenen- und Zeitstrukturen analysiert. Kapitel zur erzählerischenUnzuverlässigkeit, Metafiktionalität und zu den Grundlagen filmischer Adaptionen runden die Einführung ab. In einem Forschungsüberblick werden außerdem aktuelle Beiträge sowie Klassiker der Filmnarratologie vorgestellt und kritisch kommentiert.
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PDF, Tyska, 20141 047 kr
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Dass Leser emotional auf fiktionale Erzähltexte reagieren, ist selbstverständlich. Doch wieso provozieren widersprüchliche, metafiktionale Erzählungen inhaltsbezogene Emotionen? Wieso können manche erzählte Geschichten allererst aufgrund der emotionalen Reaktionen, die sie hervorrufen, verstanden werden?Das Buch verfolgt drei Ziele: erstens eine Typologisierung unentscheidbaren Erzählens, die sämtliche rätselhaften und paradoxen Erzählarten systematisch erfasst. Zweitens eine transmediale Ausrichtung der Erzähltheorie samt einer Bestimmung narrativer Medien. Drittens soll die Bedeutung von Gefühlsphänomenen für die Rezeption von Erzählungen in verschiedenen Medien beleuchtet werden. Dass Gefühle dem reflexiven Verstehen erzählter Geschichten nicht nachfolgen, sondern ihm vorausgehen, wird in der Analyse unentscheidbarer Erzählungen aus Literatur und Film (Kafka, Robbe-Grillet, Haneke etc.) nachgewiesen.
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PDF, Tyska, 2015268 kr
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Wenn es eine Tätigkeit gibt, die in besonderem Maße Leben und Lebendigkeit symbolisiert, so ist es der Tanz. Was aber, wenn es nicht die Lebenden sind, die tanzen, sondern die Toten? Das Motiv des Totentanzes kann auf eine jahrhundertelange Tradition zurückblicken. Seit dem ausgehenden Mittelalter nahm man sich der zum Leben erweckten Toten, die die wahrhaft Lebenden unabhängig von Alter, Geschlecht und Stand heimsuchen, durch alle Epochen hindurch an. Entstanden sind Darstellungen des Todes in Form lebendiger Skelette, die sich unter die Menschen mischen und diese zwingen, ihnen in den Tod zu folgen – mal stehen sie still in deren Rücken, mal zerren sie an ihnen oder fallen zu Pferde über ganze Dörfer her, mal bleiben sie in tanzenden oder musizierenden Gruppen unter sich. Sofern das Mittelalter auch erscheinen mag, so nah ist uns doch das, was der Totentanz zum Thema macht: Die Unvorstellbarkeit des Todes wie auch dessen gerne verdrängte Allgegenwart.Mit dem Tod tanzen hat einen spezifischen medialen Fokus gewählt: den Film. Anders als Gemälde, Fresken und Grafiken eröffnet dieses Medium durch seine Eigenschaft, stillgestellte Bilder in Bewegung zu versetzen, die Möglichkeit, den Tod tatsächlich ''zum Tanzen zu bringen''. Und so führen die Bilder, die zu ''laufen'' beginnen, bereits um 1900 erneut zusammen, wofür es schon Jahrhunderte zuvor eine statische Bildsprache gab: Tod und Tanz. Filmische Darstellungen von Totentänzen sind folglich so alt wie das Medium selbst und lassen sich bis in die Gegenwart weiterverfolgen. Wie der Film dieses traditionsreiche Motiv fortschreibt, es verändert und umwendet und wie er dafür sein (audio)visuelles wie auch erzählerisches Potential nutzt, untersucht dieses Buch an vielfältigen Beispielen aus der Filmgeschichte. Diese reichen vom expressionistischen Stummfilm der 1920er bis ins Hollywoodkino der 2010er Jahre, vom Dokumentar- und Trickfilm bis hin zu Videos aus dem Kontext der zeitgenössischen Kunst. Erkundet werden unter anderem Filme von Fritz Lang, Sergei Eisenstein, Walt Disney, Pier Paolo Pasolini, Terrence Malick, Quentin Tarantino, Lars von Trier und Wim Wenders.