Joachim Schiedermair – författare
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Die Kultur der europäischen Romantik ruft in den Wissenschaften ein großes Interesse hervor. Die Romantik-Forschung auf ihrem Weg der Internationalisierung steht vor einer doppelten Aufgabe. Auf der einen Seite ist zu differenzieren im Hinblick auf die verschiedenen Nationalkulturen, ihre zeitlichen Entfaltungen wie auf die unterschiedlichen Domänen romantischer Aktivität. Hinzu kommt, dass die Romantik-Begriffe der an der Diskussion beteiligten Disziplinen nicht einfach aufeinander abbildbar sind. Missverständnisse scheinen vorprogrammiert, wenn nicht disziplinär angelegte Forschungsgeschichten rekonstruiert und voneinander abgehoben werden. Auf der anderen Seite droht die Forschung in verschiedene Fächerkulturen und hoch differenzierte Forschungsstände auseinanderzufallen. Deshalb erscheint es geraten, interdisziplinäre Verbindungslinien zu ziehen und übergreifende Zusammenhänge in dem dichten Geflecht der europäischen Diskurse aufzuzeigen.Der Band versammelt Beiträge zur dänischen, deutschsprachigen, englischen, französischen, norwegischen und schwedischen Romantik aus einem breiten Cluster von Disziplinen – Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie, Bild-, Literatur- und Musikwissenschaft.
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Die Kultur der europäischen Romantik ruft in den Wissenschaften ein großes Interesse hervor. Die Romantik-Forschung auf ihrem Weg der Internationalisierung steht vor einer doppelten Aufgabe. Auf der einen Seite ist zu differenzieren im Hinblick auf die verschiedenen Nationalkulturen, ihre zeitlichen Entfaltungen wie auf die unterschiedlichen Domänen romantischer Aktivität. Hinzu kommt, dass die Romantik-Begriffe der an der Diskussion beteiligten Disziplinen nicht einfach aufeinander abbildbar sind. Missverständnisse scheinen vorprogrammiert, wenn nicht disziplinär angelegte Forschungsgeschichten rekonstruiert und voneinander abgehoben werden. Auf der anderen Seite droht die Forschung in verschiedene Fächerkulturen und hoch differenzierte Forschungsstände auseinanderzufallen. Deshalb erscheint es geraten, interdisziplinäre Verbindungslinien zu ziehen und übergreifende Zusammenhänge in dem dichten Geflecht der europäischen Diskurse aufzuzeigen.Der Band versammelt Beiträge zur dänischen, deutschsprachigen, englischen, französischen, norwegischen und schwedischen Romantik aus einem breiten Cluster von Disziplinen – Geschichte, Kunstgeschichte, Philosophie, Bild-, Literatur- und Musikwissenschaft.
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Die Einführung richtet sich an Studierende der Skandinavistik, die sich schwerpunktmäßig für die neuskandinavistische Literaturwissenschaft interessieren. Sie verbindet einen gründlichen theoriegeleiteten und problemorientierten Überblick über die wichtigsten aktuellen Methoden der Literatur-, Medien- und Kulturwissenschaft mit einer Vielzahl von Beispielen aus den skandinavischen Literaturen. Durch dieses exemplarische Vorgehen werden zum einen die Theorien und Methoden anschaulich gemacht, zum anderen werden wichtige Themen und Darstellungsformen der skandinavischen Literatur der Neuzeit präsentiert. Dabei wird auch deutlich, dass reflektiertes Lesen literarischer Texte einen privilegierten Zugang zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Skandinaviens eröffnet.
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In den letzten 20 Jahren hat das Konzept ›Säkularisierung‹ seine Plausibilität für die Selbstdeutung Europas verloren. Die Literaturwissenschaft eröffnet in der derzeitigen Krise des Konzepts eine neue Perspektive. Sie untersucht "Säkularisierung" nicht als einen historischen Prozess, sondern als ein Narrativ, also einen kulturell etablierten Deutungsrahmen, in den individuelle wie kollektive Erlebnisse gegossen und zu einer überzeugenden Erzählung angeordnet werden können. Der Band erprobt diese neue Perspektive erstmals an konkreten Texten der skandinavischen Literatur um 1900: Welche Logiken bemühen literarische Texte in der Phase der Etablierung des Narrativs, um es glaubwürdig oder um Alternativen denkbar zu machen?Mit Beiträgen vonKrzystof Bak | Frederike Felcht | Joachim Grage | Angelika Gröger | Annegret Heitmann | Dirk Johannsen | Markus Kleinert | Unni Langås | Dörte Linke | Thomas Mohnike | Klaus Müller-Wille | Joachim Schiedermair | Franziska Schlichtkrull