Klaus Müller-Wille – författare
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Inbunden, Tyska, 2022
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Since the Kierkegaard Studies Monograph Series (KSMS) was first published in 1997, it has served as the authoritative book series in the field. Starting from 2011 the Kierkegaard Studies Monograph Series will intensify the peer-review process with a new editorial and advisory board. KSMS is published on behalf of the Søren Kierkegaard Research Centre at the University of Copenhagen.KSMS publishes outstanding monographs in all fields of Kierkegaard research. This includes Ph.D. dissertations, Habilitation theses, conference proceedings and single author works by senior scholars. The goal of KSMS is to advance Kierkegaard studies by encouraging top-level scholarship in the field. The editorial and advisory boards are deeply committed to creating a genuinely international forum for publication which integrates the many different traditions of Kierkegaard studies and brings them into a constructive and fruitful dialogue. To this end the series publishes monographs in English and German.Potential authors should consult the Submission guidelines. All submissions will be blindly refereed by established scholars in the field. Only high-quality manuscripts will be accepted for publication. Potential authors should be prepared to make changes to their texts based on the comments received by the referees._x000D_
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PDF, Tyska, 2013444 kr
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Dass Finanzkrisen tiefe gesellschaftliche Vertrauenskrisen auslösen und ganze Länder in den Ruin treiben können, ist keineswegs erst seit den ökonomischen Turbulenzen der letzten beiden Jahrzehnte bekannt. Schon in früheren Jahrhunderten wurde eingehend über die Gefahr von Staatsverschuldung, Spekulations wesen und globalen Finanzströmen diskutiert. Dagegen mag es überraschen, dass sich ausgerechnet Autoren und Autorinnen, die traditionell Romantik und Biedermeier zugerechnet werden, in ihren Erzählungen und Dramen intensiv mit Fragen von Ökonomie und gesellschaftlichem Vertrauen auseinandergesetzt haben. Der vorliegenden Band versucht dies an Schriften aus dem dänischen und schwedischen Idealismus zu belegen, wobei u.a. Texte von Hans Christian Andersen, Thomasine Gyllembourg und Søren Kierkegaard behandelt werden. Dabei wird auch nachgewiesen, welch nachhaltigen Einfluss dieses Thema auf die Schreibweise der Autorinnen und Autoren ausübte. Immerhin mussten sie in dieser Zeit lernen, sich mit ihren Produkten auf einem zusehends über ökonomische Prozesse regulierten literarischen Markt zu etablieren.
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PDF, Tyska, 2017354 kr
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"Skandinavische Schriftlandschaften" ist eine Festschrift für Jürg Glauser, von 1994 bis 2017 Professor für Nordische Philologie an den Universitäten Basel und Zürich. Zu seinen Forschungsgebieten gehören schwerpunktmäßig die Literaturen Skandinaviens im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, insbesondere Sagaliteratur und Edda, aber auch Memory Studies, Mythologie, Rhetorik und Transmissionsgeschichte sowie neuisländische Literatur, Literaturgeschichtsschreibung und Fachgeschichte. In rund 60 Beiträgen, die jeweils von Abbildungen begleitet sind, wird mit kurzen Analysen ausgewählter Beispieltexte aus der skandinavischen Literatur von der Runendichtung bis zur Gegenwart einerseits das breite Spektrum der nordischen Literaturen sichtbar. Andererseits werden hier auch Jürg Glausers vielseitige Forschungsinteressen und innovative Studien auf diesen Gebieten anschaulich präsentiert. Durch die größtenteils farbigen Bilder wird – auch für ein breiteres Lesepublikum – nicht zuletzt eine kleine Schriftgeschichte Skandinaviens lebendig.
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PDF, Tyska, 20171 138 kr
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Wer die Collagenbücher von Hans Christian Andersen betrachtet, wird sich unwillkürlich an dadaistische Arbeiten erinnert fühlen. Klaus Müller-Wille nutzt diesen Bezug, um der erstaunlichen Modernität nachzugehen, die auch die Märchen des dänischen Autors auszeichnet. Hans Christian Andersen entwickelt im Rahmen seiner Märchen eine überraschend frühe Material- und Produktionsästhetik. Dies äussert sich vor allem in einer kritischen Auseinandersetzung mit dem komplexen Phänomen Buch, die für waren- und dingtheoretischen Reflexionen sowie eine eigenständige Theorie des Lesens genutzt wird. Insgesamt trägt die Studie dazu bei, ein neues Licht auf eine vermeintlich bekannte Autorschaft werfen. Dabei werden auch weniger bekannte Märchen, Künstlerromane und Collagenbücher Andersens behandelt. Mit der Aufmerksamkeit für die modernen Techniken des Bild- und Buchdrucks der 1830er-1850er Jahre und die frühe Geschichte des Schreibinstruments Schere widmet sich die Arbeit aber auch einer Zäsur in der Genealogie des Schreibens, die in der literaturwissenschaftlichen Medientheorie bislang zu wenig Beachtung gefunden hat.