Jochen Topfer – författare
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In den letzten Jahren hat sich die klassische Business Intelligence, die eher strategische und taktische Fragestellungen zu beantworten suchte, zum unternehmenskritischen Wettbewerbsfaktor weiterentwickelt und wird zunehmend mit operationalen Themenstellungen des Data Warehousing kombiniert. Active Enterprise Intelligence (AEI) ist der ganzheitliche Ansatz einer Informationslogistik von Teradata, der zwischen Strategic und Operational Intelligence unterscheidet, diese aber in einer integrierten Betrachtungsweise auf Basis eines unternehmensweiten Active Data Warehouses wieder zusammenführt.
Dieses Buch stellt erstmals einen Gesamtzusammenhang von Teradatas Ansatz von Active Enterprise Intelligence und der St. Galler Schule der Unternehmensweiten Informationslogistik her. Auf Grundlage des St. Galler Business Engineering-Frameworks werden aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze der Informationslogistik ganzheitlich und konsistent betrachtet und Hinweise zur Gestaltung der Informationslogistik auf den Ebenen Strategie, Organisation und Informationssysteme gegeben. Teradatas Vorgehensmodell zur Einführung eines unternehmensweiten Active Data Warehouses beschreibt die vielfach geprüfte Teradata-Methodologie. Ausgewählte Schwerpunktthemen vertiefen für die Umsetzung relevante Fragestellungen.
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Das Buch beschäftigt sich aus religionssoziologischer Perspektive mit dem Wirken Amin al-Husseinis während seiner Kooperation mit dem NS-Regime zwischen 1933 und 1945. Zunächst werden die ideologischen und politischen Vorbedingungen der Zusammenarbeit erörtert, anschließend Projekte analysiert, welche von beiden Akteuren zusammen verwirklicht wurden, sowie sein Werdegang darin nachgezeichnet. Letztendlich findet eine Verortung Amin al-Husseinis innerhalb religionssoziologischer Theorien (zu Islam und Moderne sowie übergeordnet Religion und Politik) statt. Die Ergebnisse zeigen, dass Amin al-Husseini heute nicht leichtfertig als Beispiel eines religiösen Vertreters des Islam herangezogen werden sollte und er auch nicht jene ideologische Reichweite hatte, die ihm in einer Vielzahl aktueller Veröffentlichungen zugeschrieben wird. Daher plädiert das Buch aus einem religionssoziologischen Blickwinkel für mehr Sachlichkeit in Bezugnahme auf seine Person innerhalb derzeitiger Debatten um Islam und Demokratie/Politik.
Ordnungsvorstellungen von Gesellschaft und Religion
Die Perspektive religiöser Eliten in Südosteuropa
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Die Position der Religion in der modernen Gesellschaft wird heute wieder verstärkt diskutiert. Eine in der Wissenschaft nicht ausreichend thematisierte Dimension ist die Perspektive der Religion, während deren Vertreter als normative Multiplikatoren in ihrer Gruppe anerkannt sind und darüber hinaus in weiten Teilen der Bevölkerung Reaktionen hervorrufen. Die Studie nimmt aufgrund des multireligiösen Charakters Albanien, Nord-Mazedonien und Slowenien in den Blick; hier wurden q-method Interviews mit 90 religiösen Würdenträgern durchgeführt. Zuerst wurde nach den inneren Mustern der Einstellungen bezüglich der bevorzugten Gesellschaftsordnung und der Rolle der Religion gefragt, zweitens nach Potentialen für religiös motivierten Konflikt innerhalb dieser. Zusammengefasst lassen sich ein hoher Grad integrativer Potentiale, eine große inhaltliche Spannweite und spezifische Konflikträume aufzeigen.
Der Autor ist Soziologe und forscht zu mixed-methods, Politik und Religion.