Johann Kirchinger – författare
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PDF, Tyska, 2022317 kr
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Female religious communities are among the formative phenomena for Catholicism in modern times. They represent a form of common life which, in contrast to the contemplative orders, allows members to engage in charitable and educational activities. Female religious communities had an emancipatory effect by accelerating the professionalization of their work. At the same time, however, this led to the feminization of these activities, one consequence of which was low pay. Johann Kirchinger convincingly attributes these developments to a quantitative expansion that can only be understood against the background of the strong cultural, economic, and religious divide between the cities (the site of action for the religious communities) and rural areas (as their recruiting base) that prevailed especially between 1850 and 1950.
Inbunden, Tyska, 2025
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PDF, Tyska, 2022989 kr
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Für Katholiken erweiterte sich der menschliche Handlungsspielraum im 19. Jahrhundert gegenüber dem göttlichen beträchtlich. Zunächst herrschte ein göttliches Gnadendispositiv vor, das entsprechend eines geringen Handlungsdrucks und geringer Partizipationsmöglichkeiten geringe Handlungsmöglichkeiten bot. Steigender sozialer Handlungsdruck und steigende Partizipationsmöglichkeiten führten zu einem dämonomanischen Exorzismusdispositiv, das von einer agonalen Zuwendung zur Welt geprägt war. Deshalb zielten die katholischen sozialethischen Entwürfe nicht auf soziale Sicherheit, sondern auf die Transformation einer Art von Unsicherheit in eine andere, und zwar von unberechenbarer Gefahr in berechenbares Risiko. Die religionsgeschichtliche Studie analysiert die zeitgenössischen katholischen Diskurse und zeigt, wie sich noch während der Vorherrschaft des Ultramontanismus ein normalisierendes Regeldispositiv entwickelte, in dem sich der den Naturgesetzen unterworfene Mensch gegenüber transzendenten Mächten emanzipierte.
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PDF, Tyska, 2026356 kr
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Dieses Buch erzahlt von Bayern abseits barocker Farbigkeit und bierseliger Gemutlichkeit - von dem Bayern der Angste und dunklen Sehnsuchte. Es geht um Menschen, die weniger Angst vor dem Tod als vor dem Leben hatten: um den Bauern, dessen Leidenschaft es war, die Kleider seiner Frau anzuziehen - ein letztes Mal, als er sich erhangte; um das adelige Fraulein, das sich anzundete, um fur seine Sunden zu buen; um den Mann, der einem Pakt mit dem Teufel durch einen Sprung in die Altmuhl entkommen wollte. Diese und viele weitere Falle finden sich in den 532 Suizidakten des Bistumsarchivs Regensburg, des groten derartigen Bestands im deutschen Sprachraum, 1719 bis 1855 angelegt, um uber die Beerdigungs- strafen zu entscheiden, die auf Selbsttotung standen. Dabei wurden Geschichten aufgeschrieben, die ein Sittengemalde Bayerns von seiner Nachtseite her entstehen lassen - eine bayerische histoire noire.