Jürgen Miethke - Böcker
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2 342 kr
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Del 16 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
De potestate papae
Die päpstliche Amtskompetenz im Widerstreit der politischen Theorie von Thomas von Aquin bis Wilhelm von Ockham
Inbunden, Tyska, 2000
1 828 kr
Tillfälligt slut
Jürgen Miethke untersucht Rahmenbedingungen der Entstehung und Wirkung politischer Theorie in der formativen Phase der lebhaften Debatte um die Amtskompetenz des Papstes in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Scholastische Universität und Herrscherhof erweisen sich als die Foren, auf denen die Diskussionen geführt wurden. Die Rolle der verschiedenen Fakultäten war die von 'Leitwissenschaften', die Sprache und Form der Debatte, Belege und Bedeutungshorizont der Texte bestimmten. Die praktischen Erfahrungen mit dem päpstlichen Anspruch auf weltbeherrschende Leitung der Christenheit auch in weltlichen Belangen, wie er von einem Bonifaz VIII. dröhnend verkündet und praktiziert worden war und wie er künftig bei jedem Konflikt neu erhoben werden konnte, die konkreten Maßnahmen, die beide Seiten im Streit ergriffen, erweisen sich für die Fragestellung der Theoretiker als bestimmend. Die wichtigsten "papalistischen" Autoren (Aegidius Romanus, Jakob von Viterbo, Augustinus von Ancona oder Alvarus Pelagius) kommen in dem Buch ebenso zur Sprache wie deren Kritiker, die Verteidiger eines Eigenrechts des Staats (Johannes Quidort, Dante, Marsilius von Padua, Wilhelm von Ockham).Die damals geführten Erörterungen haben jeweils in besonderer Weise zur Entscheidungsfindung der praktischen Politik beigetragen, indem sie allen Beteiligten mit den Mitteln der damaligen Wissenschaft einen vernünftigen Horizont der Weltorientierung vermitteln wollten. Damit konnten sie den konkreten Überlegungen im einzelnen einen sicheren Halt geben und gaben auch den Handelnden ein gutes Gewissen. Darüber hinaus wurde in diesen Debatten für die spätere politische Theorie Grundlagenarbeit geleistet. In der Tat wurde bis in die Zeit der Reformation des 16. Jahrhunderts das Verständnis des Verhältnisses von Staat und Kirche hier zutiefst vorgeprägt. Ein guter Teil der Probleme der Moderne ist daher in der Debatte, die in dieser Studie untersucht wird, bereits gegenwärtig.
204 kr
Tillfälligt slut
Del 122 - Spätmittelalter, Humanismus, Reformation / Studies in the Late Middle Ages, Humanism, and the Reformation
Politische Scholastik - Spätmittelalterliche Theorien der Politik
Probleme, Traditionen, Positionen - Gesammelte Studien
Inbunden, Tyska, 2021
2 686 kr
Tillfälligt slut
Dieser Band versammelt zwischen 1980 und 2018 erstmals erschienene Studien, die politiktheoretischen Traktaten der scholastischen Universität des Spätmittelalters gelten. Die wissenschaftlichen Experten legten ihre Texte als Resultat eigenen Nachdenkens vor, oder ihre Stellungnahmen wurden aus der politischen Praxis angefordert. Die einzelnen Texte sollen jetzt nicht in eine lineare Ideengeschichte des politischen Denkens eingegliedert werden, vielmehr soll ihr Hintergrund aus dem Bezug zu konkreten Konflikten deutlich hervortreten. Denn mit ihren Ratschlägen leistete die Scholastik einen fundamentalen Beitrag zur Formulierung und Legitimation politischer Interessen und damit zum Bewusstsein der Zeitgenossen. Die meist für die Außenwelt und nicht für die Hörsäle bestimmten Texte trugen dazu bei, eine "politische Öffentlichkeit" auszubilden, wie sie in der Neuzeit noch eine große Zukunft haben sollte.
Del 21 - Schriften Des Historischen Kollegs
Publikum Politischer Theorie Im 14. Jahrhundert
Inbunden, Tyska, 1992
1 564 kr
Skickas inom 7-10 vardagar
Geschichte in Heidelberg
100 Jahre Historisches Seminar 50 Jahre Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde
Häftad, Tyska, 1991
565 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Buch, auf eine Vorlesungsreihe im WS 1989/90 am Histori- schen Seminar Heidelberg zur}ckgehend, macht den Versuch, die hundertj{hrige Geschichte des Seminars, auf wesentliche Aspekte und Tr{ger verteilt und der historischen Bedeutung entsprechend gewichtet, insgesamt geschlossen abzuschreiten, die dunklen Phasen nicht auszulassen und nat}rlich auch die strahlenden H|hepunkte zur Geltung zu bringen. Die Geschich- te des Historischen Seminars der Universit{t Heidelberg spiegelt nicht allein die Entwicklung einer f}r Deutschland zentralen geisteswissenschaftlichen Disziplin in ihren gene- rellen Bez}gen wider, in ihr liegt auch ein unverwechselba- res St}ck Heidelberger Geistesgeschichte vor. Die Bedeutung einiger Heidelberger Gelehrter in der Geschichte des Faches verleiht der Sammlung von Aufs{tzen zus{tzliches Interesse.