Jurgen Struger – författare
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Tyska, 2019215 kr
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Dieses Heft widmet sich dem VERBALISIEREN als jenem elementaren Prozess, der jeglicher INTERAKTION IM UNTERRICHT zu eigen ist und der im Fach Deutsch besonderer Aufmerksamkeit bedarf: um den Prozess der VER- UND BEARBEITUNG VON GEDANKEN, Ideen, Inhalten und Gelesenem in und mit der Sprache. Der Prozess des Verbalisierens betrifft nicht nur unser Wissen, sondern auch unsere Wahrnehmungen, Einstellungen, Meinungen, Vermutungen, Emotionen und Werthaltungen, was ihn zu einem zentralen didaktischen und pädagogischen Thema letztlich jeden Unterrichts, speziell jedoch des Deutschunterrichts macht.Die hier versammelten Beiträge richten den Blick auf das Verbalisieren aus unterschiedlichen Perspektiven und mit Blick auf ebenso unterschiedliche Themen des Deutschunterrichts, von der Primar- bis zur Sekundarstufe, aus sprach- und literaturdidaktischer Sicht.AUS DEM INHALT:VERBALISIEREN ALS MEDIUM DER KOMMUNIKATION IM UNTERRICHT UND AUßERHALB:Elke Grundler: Wissen zur Sprache bringen (können)Anja Wildemann: Lyrisches Lernen ist bildungssprachliches Lernen. Grundsätzliches und eine Perspektive für die PrimarstufeNaxhi Selimi: Sprachbewusster Deutschunterricht im mehrsprachigen Kontext. Bildungssprache Deutsch und ihre DidaktikBeate Haid: Reden ist Silber, Kommunizieren ist GoldVERBALISIEREN ALS LERNGEGENSTAND: MÜNDLICHE UND SCHRIFTLICHE KOMPETENZEN:Nicola Mitterer: Von der Allmachtsphantasie zum Dialog mit Texten und Bildern. Szenen aus einem Literaturprojekt mit KindergartenkindernFelix Heizmann: Literatur als Sprach-Spiel. Grundschulkinder entdecken poetische WörterweltenElfriede Witschel, Gerda Wobik, Christina Korenjak: "Es hat mich gefreut, neue Ausreden zu lernen, die ich später gebrauchen kann." Wie die Verbindung von Lesen, Sprechen und Schreiben mündliches und schriftliches Formulieren unterstütztClaudia Blei-Hoch: Mit Bildern zur Sprache kommen! Zu bild- und literarästhetischen Lernprozessen im KunstmuseumVERBALISIEREN ALS MEDIUM DER AUSEINANDERSETZUNG MIT DEN UNTERRICHTSINHALTEN UND LERNPROZESSEN:Ulrike Jessner, Elisabeth Allgäuer-Hackl: Mehrsprachigkeit und metalinguistische KompetenzenDaria Ferencik-Lehmkuhl: Metakognition und Revision. Das Potential der Textüberarbeitung für den Auf- und Ausbau von metakognitivem Wissen und metakognitiver Kontrolle
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Tyska, 2017272 kr
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Die Annahme, dass Schreiben eine Form des Lernens ist, gilt in der aktuellen Schreibforschung als unbestritten und führte zu umfangreichen Forschungsansätzen und methodischen Konzepten. Es ist jedoch ein Ungleichgewicht festzustellen zwischen den ausdifferenzierten Methodenrepertoires, mit denen schreibendes Lernen initiiert werden soll, und den vorhandenen Ansätzen, mit denen im Unterricht produzierte Texte als Indikatoren für Lern- und Verstehensprozesse bewertet und prozessorientiert genutzt werden können. THEORETISCHE ANSÄTZE EPISTEMISCHEN SCHREIBENSDer vorliegende Band präsentiert einen Überblick über theoretische Ansätze, die sich mit Schreiben unter epistemischen Gesichtspunkten auseinandersetzen. Als Leitkonzept für die Untersuchung dient dabei die Theorie mentaler Modelle. Auf der Grundlage einer empirischen Untersuchung von SchülerInnen-Texten der Sekundarstufe II wird ein Rahmenkonzept einer epistemisch orientierten Schreibdidaktik vorgestellt. Ziel eines solchen Konzepts ist der Transfer von sprachtheoretischen Grundlagen des Schreibens in eine epistemisch orientierte Schreibdidaktik.
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Tyska, 2021227 kr
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Sprache durchdringt unseren Alltag und unterstützt uns tagtäglich dabei, Gedanken in Worte zu fassen. Im Deutschunterricht spielt die Sprache gleich mehrere Rollen: Sie ist sowohl Kommunikationsmedium als auch zentraler Lerngegenstand, der als Querschnittsmaterie fächerübergreifend relevant ist.Dieses Heft möchte sich dem Thema Sprachbewusstsein aus verschiedenen Blickwinkeln nähern und eine Vielfalt an didaktischen Zugängen aufzeigen: Lustvoll-spielerische ergänzen sich mit strukturorientierten Auseinandersetzungen. Die Beiträge zeigen Wege auf, wie über den bewussten, aufmerksamen Umgang mit Sprache Einsichten in die Regeln und Muster der deutschen Sprache sowie metasprachliches Wissen gewonnen werden können. Ausgelotet werden auch Dimensionen, die unmittelbar mit Sprachreflexion in Zusammenhang stehen, wie Varietätengebrauch und die Wertschätzung von Sprache(n). Die Beschäftigung mit den verschiedenen Aspekten von Sprache soll das sprachliche Handeln der Schüler_innen fördern und sie im reflektierten Gebrauch der Sprache sicherer machen.InhaltEditorialUrsula Esterl, Jutta Ransmayr, Jürgen Struger: Sprache (immer wieder) im BlickAnnäherung an den Begriff SprachbewusstseinJürgen Struger: Sprachbewusstsein als Querschnittsthematik im Deutschunterricht. Annäherungen an das PhänomenEva Neuland: Sprachbewusstsein und Sprachreflexion – revisitedSprachbewusstsein und seine ThemenfelderAnn Peyer: Erfahrungsbezogene Zugänge zu SprachbewusstseinNanna Fuhrhop: Das Schriftsystem als Teilgebiet der Grammatik im DeutschunterrichtJuliane Stude: Sprachbewusstsein und MündlichkeitSprachbewusstsein anbahnen durch Konzepte, Methoden und Strategien (auch) in LehrwerkenWilfried Krenn: Verstehe ich alles? Sprachbewusstsein als Katalysator für Lernprozesse in sprachlich heterogenen DeutschklassenCaroline Kodym: Sprachbewusstsein und Sprachreflexion in den Sprachbüchern der Sekundarstufe I. Traditionen, Tendenzen, Ausblicke auf den Lehrplan 2022Lukas Mayrhofer: Schlagobers statt Schlagsahne – und das ist alles?Sprachbewusstsein entwickeln und Lernprozesse anregen im KlassenzimmerLucia Haldorn (geb. Zahradníček), Miriam Langlotz: Das Feldermodell als Beispiel zur Förderung von Sprachbewusstsein im GrammatikunterrichtKnut Stirnemann: Über Sprache sprechen. Unterrichtsvorschläge zur Erweiterung des GrammatikbewusstseinsPetra Balsliemke: Arbeit am Sprachbewusstsein durch Aktivierung des Gefühlswortschatzes. Eine Unterrichtssequenz, die zu Äußerungen über Emotionen anregtServiceJulia Tabacariu: Fachliteratur zum Thema Sprachbewusstsein. AuswahlbibliographieMagazinKommentarChristiane M. Pabst: Im Spannungsfeld zwischen Usus und Norm einerseits und gesellschaftspolitischen Bestrebungen andererseitside empfiehlt: Nicola Mitterer: Carlo Brune (2020): Literarästhetische LiteralitätNeu im Regal
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Tyska, 2022238 kr
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Texte sind Basis, Ausgangspunkt und letztlich ein wesentliches Ziel des Deutschunterrichts: in sprachlicher, grafischer, digitalisierter Form; als Rätsel, als Hindernisse und als Lerngelegenheiten, als Lernziel und als Lernbehelf. Sie sind zu lesen, zu deuten und zu verfassen, sie haben Eigenschaften. In diesem Heft stehen die vielfältigen Möglichkeiten der (individuellen, schulischen, didaktischen) Annäherung an Texte im Mittelpunkt, ausgehend von einem weit gefassten Textbegriff, der literarische und Sachtexte ebenso umfasst wie audiovisuelle und Hypertexte, lineare und nichtlineare Texte. Neben theoretischen Grundlegungen präsentiert das Heft eine Bandbreite von Textzugängen aus diversen Perspektiven. Im Praxisteil werden didaktische Annäherungen an Texte im Unterricht vorgestellt, zu unterschiedlichen Textformen und mit vielfältigen Ansätzen.