Juri Giannini – författare
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PDF, Tyska, 2018197 kr
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Wer sich in Österreich für zeitgenössische Musik interessiert, kennt Lothar Knessl – und schätzt ihn: als Radiostimme in Ö1, als Dozent für die Geschichte der Neuen Musik und insbesondere des Musiktheaters im 20. Jahrhundert am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Wien oder als Mitinitiator und -gründer des Festivals Wien Modern. Wenig bekannt ist jedoch seine umfangreiche Sammlung an hochinteressanten Zeitdokumenten, die Knessls vielfältige Tätigkeitsbereiche widerspiegeln. Diese Sammlung ist an der mdw (Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst) für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie umfasst weite Bereiche des (vor allem) österreichischen Musiklebens seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts, das Knessl mitbestimmt hat. Eine Auswahl unterschiedlichster Objekte (Fotografien, Texte, Noten…), die diese Vielfalt illustrieren, ist in diesem Band zusammengestellt.
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PDF, Tyska, 2021496 kr
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Der dänische Komponist Rued Langgaard (1893–1952) zählt zu den Exzentrikern der Musikgeschichte. Er baute sich eine eigentümliche Musikwelt mit besonderen Wertenormen auf: Ausgehend von Spätromantik und Symbolismus strebte er einen expressiven, bildhaften und visionären Ausdruck an. Langgaards Werke durchzieht ein ''romantischer'' Ton, doch enthalten sie auch stilistische Elemente aus dem 18. Jahrhundert bis hin zu Ausdrucksformen der Avantgarde nach 1945.Die wissenschaftlich wie künstlerisch tätigen Autor*innen dieses Bandes stellen erstmals in einer deutschsprachigen Publikation die Musik des Komponisten vor und gehen in diesem Zusammenhang auch musikgeschichtlichen, historiographischen, aufführungspraktischen und kulturwissenschaftlichen Fragen nach.
434 kr
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In diesem Band wird die Verankerung der Musikgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts in der Hochschuldidaktik umfassend dargestellt. Neben einer Analyse von Vorlesungsverzeichnissen deutschsprachiger Musikhochschulen und Universitäten präsentieren 21 internationale Beiträge die Situation in verschiedenen Ländern weltweit.Der Rezensionsteil fokussiert die Darstellung der Musikgeschichte der letzten 120 Jahre in gängigen allgemeinen Musikgeschichtsbüchern, die seit dem Jahr 2000 erschienen sind und als potentielle Literaturempfehlungen für Studierende in Frage kommen: Welche Geschichtsbilder werden vermittelt, welche Selektionen getroffen, welche Schwerpunkte sind gesetzt und was wird ausgespart?Mit Beiträgen von José L. Besada & Belén Pérez-Castillo | David Blake | Megan Burslem & Cat Hope | María Paula Cannova | Carmen Chelaru, Florinela Popa & Elena Maria Șorban | Pablo Cuevas | Anna Dalos | Hong Ding | Michael Fjeldsøe | Juri Giannini | Thomas Glaser | Þorbjörg Daphne Hall | Julia Heimerdinger | Frank Hentschel | Andreas Holzer | Priscille Lachat-Sarette | Heekyung Lee | Iwona Lindstedt | Wolfgang Marx | Philippe Poisson | Ingrid Pustijanac | Matej Santi | Mike Searby | Assaf Shelleg | Danae Stefanou | Mareli Stolp | Oğuz Usman & Ozan Baysal | Elizaveta E. Willert
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PDF, Tyska, 2020546 kr
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Der Dirigent und Musikpädagoge Hans Swarowsky hat fast sein ganzes Arbeitsleben lang auch Opernlibretti übersetzt. Dieser Band behandelt die Verzahnung der ästhetischen und der praxisbedingten Dimension einer Übersetzung als konstitutives Moment der musikalischen Interpretation und thematisiert das übersetzerische Handeln Swarowskys in musikgeschichtlichen, kulturhistorischen, politischen und biographischen Zusammenhängen. Als Beispiele dieser kontextuellen Felder werden u.a. die Praxis an den Theatern des deutschsprachigen Raums im 20. Jahrhundert, die Verlagsarbeit, die Interpretationsästhetik der Wiener Schule und die Arbeitsbedingungen während des Nationalsozialismus untersucht.
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PDF, Tyska, 2021384 kr
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Begriffe wie Sicherheit, Freiheit, Risiko waren den Diskursen im Kontext Neuer Musik von Anfang an inhärent. Eine Sicherheitszone in Richtung Freiheit zu verlassen, verlangt ein gewisses Risiko, das wiederum zu Verunsicherungen und Forderungen nach erhöhter Sicherheit führen kann. Das Spannungsfeld zwischen kompositorischer Freiheit und einem Ordnungsbedürfnis des musikalischen Materials, zwischen Kontrolle und radikalem Kontrollverzicht hat die Geschichte der Neuen Musik in sich stets wandelnden Konstellationen bis heute geprägt. Dazu kommen Fragestellungen, etwa ob Kunst heute, so wie die Avantgarden des 20. Jahrhunderts, überhaupt noch verunsichern kann, oder ob das gestiegene Sicherheitsbedürfnis auf politischer Ebene in letzter Zeit sich auf der Ebene der Kunst widerspiegelt. Dieser Thematik bzw. Fragestellungen dieser Art gehen in diesem Band wissenschaftliche wie auch künstlerische Beiträge nach.
Häftad, Tyska, 2026
476 kr
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