Jutta M. Hartmann – författare
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PDF, Tyska, 20231 077 kr
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Die Ars Grammatica-Tagungen am Leibniz-Institut für Deutsche Sprache befassen sich mit aktuellen Themen der linguistischen Forschung, denen sich die Abteilung Grammatik in Einzelprojekten widmet. Dieser Band ist aus der Tagung "Theorie und Empirie im Sprachvergleich" hervorgegangen und thematisiert die übereinzelsprachliche Variation bei der Realisierung von propositionalen (Sachverhalts-)Argumenten. Es handelt sich dabei im weitesten Sinne um Argumente, die Ereignisse, Propositionen oder Situationen beschreiben und in der Regel als Komplementsätze, Infinitivkomplemente, Gerundivkomplemente oder nominale/nominalisierte Komplemente realisiert werden. Detailarbeiten hierzu befassen sich mit Phänomenen in Einzelsprachen oder Sprachpaaren, doch bei detaillierten Analysen eines Phänomens gerät die Überprüfung der Implikationen für den Sprachvergleich und das Sprachprofil leicht aus dem Blick. Ein Desiderat der Forschung insbesondere im Bereich der Sachverhalts-Argumente ist es daher, Wege zu finden, die Variation detailliert zu analysieren und die Komplexität in der Variation kontrastiv und theoretisch adäquat zu beschreiben.
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PDF, Tyska, 2023528 kr
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Die grammatische Kategorie eingebetteter Sätze zählt seit über 50 Jahren zu den zentralen Themen der theoretischen Syntax. Dabei dreht sich die Diskussion speziell um die Frage, ob manche oder vielleicht alle eingebetteten Sätze als Nominalphrasen zu behandeln sind, sei es, weil sie einen (stummen) nominalen Kopf haben (D oder N), oder sei es, weil der Satzeinleiter selbst als nominal zu betrachten ist. Die Beiträge des Sonderhefts nehmen diese Fragestellung erneut auf und explorieren sie unter verschiedenen, syntaktischen wie semantischen Aspekten im Lichte neuerer theoretischer Ansätze. Das Spektrum an Sprachen, die genauer untersucht oder argumentativ für die Zwecke der Analyse herangezogen werden, umfasst neben Deutsch – einschließlich dialektaler Varietäten wie Bairisch und Alemannisch – Englisch, Niederländisch (einschließlich der Brabanter Varietät), Alt- und Neugriechisch, Jula (Niger-Kongo), Schwedisch, Baskisch sowie eine Reihe anderer genetisch und typologisch unterschiedlicher Sprachen.Inhalt:– Katrin Axel-Tober, Lutz Gunkel, Jutta M. Hartmann & Anke Holler: IntroductionPart I: Complementation as relativization– Carlos de Cuba: Relatively nouny?– Gisela Zifonun: Sind Komplementsätze nominal? Positionen der GrammatikschreibungPart II: Complement clauses and nominal structure– Richard Faure: (H)óti-clauses from DP to NPhood. The life of a Greek nouny clause– Kalle Müller: On noun-related complementizer clauses– Alassane Kiemtoré: A syntactic account of clausal complementation in JulaPart III: Semantic aspects– Vesela Simeonova: Definitely factive– Jürgen Pafel: (Argument) clauses and definite descriptions– Patrick Brandt: The real semantic value is propositional: German particle verbs and state changePart IV: Aspects based on dependent verb-second– Andreas Blümel & Nobu Goto: Reconsidering the syntax of correlates and propositional arguments– Frank Sode: On the conditional nature of V2-clauses in desire reports of German