Karin Opelt – författare
Visar alla böcker från författaren Karin Opelt. Handla med fri frakt och snabb leverans.
4 produkter
4 produkter
E-bok
PDF, Tyska, 2013471 kr
Läs direkt efter köp
E-bok
PDF, Tyska, 2013421 kr
Läs direkt efter köp
1. 1. Standortbestimmung und methodisches Vorgehen Während die Erwachsenenbildung in den Westzonen Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs an ihre Bildungstradition aus der Weimarer Republik anknüpfen kann, nimmt sie in der Sowjetischen Besatzungszone ei nen völlig anderen Verlauf. Hier gerät "Aufklärung" nicht zum Epochenbe griff im Sinne von Mündigkeit, Emanzipation und Autonomie. Das Bil dungsideal der Neuen Richtung der freien Volksbildung in der Weimarer Re publik, "das differenzierte Zueinanderftihren des Volkes aus seinen jeweili gen Lebenskreisen zu einem sich selbst organisierenden Gemeinwesen, ''" zu einem ,sich seiner selbst bewussten Menschen'', denn nur der zu sich selbst gekommene Mensch vermag auch die gesellschaftlichen Verhältnisse ange messen zu beurteilen"l, spielt in der Sowjetischen Besatzungszone zu keiner Zeit eine Rolle. Im Gegenteil, hier erfolgt die Unterrichtung des Volkes mit tels "Aufklärung" über die sich anbahnenden politischen Verhältnisse nach sowjetischem Vorbild. Eine der vordringlichsten Aufgaben der politischen Führer der Sowjetischen Besatzungszone ist die Schaffung einer "neuen In telligenz". Mit dem Leitspruch, "Der Sozialismus braucht viele Helfer" (sinngemäß bei Lenin 1959, S. 514), beginnt unter der Führung einer Ein heitspartei (SED) ein gewaltiger und komplizierter "Umerziehungsprozess". Für den Aufbau eines leistungsfähigen Wirtschaftssystems kommt auf die Arbeiterschaft eine langfristig angelegte Qualifizierungsoffensive zu. Die Umschichtungen in der Bevölkerung und die Umverteilung der Bildungspri vilegien werden für lange Zeit die neuen Machtverhältnisse sichern.
Häftad, Tyska, 2003
665 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Untersuchung wertet in einer breit angelegten Programmanalyse die Angebotsentwicklung der Volkshochschule Dresden von 1945-1997 aus. Sie erarbeitet Zusammenhänge zwischen bildungspolitischen Interventionen und konzeptionellen Reaktionen der Institution Volkshochschule.
Häftad, Tyska, 2004
597 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
1. 1. Standortbestimmung und methodisches Vorgehen Während die Erwachsenenbildung in den Westzonen Deutschlands nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs an ihre Bildungstradition aus der Weimarer Republik anknüpfen kann, nimmt sie in der Sowjetischen Besatzungszone ei nen völlig anderen Verlauf. Hier gerät "Aufklärung" nicht zum Epochenbe griff im Sinne von Mündigkeit, Emanzipation und Autonomie. Das Bil dungsideal der Neuen Richtung der freien Volksbildung in der Weimarer Re publik, "das differenzierte Zueinanderftihren des Volkes aus seinen jeweili gen Lebenskreisen zu einem sich selbst organisierenden Gemeinwesen, '" zu einem ,sich seiner selbst bewussten Menschen', denn nur der zu sich selbst gekommene Mensch vermag auch die gesellschaftlichen Verhältnisse ange messen zu beurteilen"l, spielt in der Sowjetischen Besatzungszone zu keiner Zeit eine Rolle. Im Gegenteil, hier erfolgt die Unterrichtung des Volkes mit tels "Aufklärung" über die sich anbahnenden politischen Verhältnisse nach sowjetischem Vorbild. Eine der vordringlichsten Aufgaben der politischen Führer der Sowjetischen Besatzungszone ist die Schaffung einer "neuen In telligenz". Mit dem Leitspruch, "Der Sozialismus braucht viele Helfer" (sinngemäß bei Lenin 1959, S. 514), beginnt unter der Führung einer Ein heitspartei (SED) ein gewaltiger und komplizierter "Umerziehungsprozess". Für den Aufbau eines leistungsfähigen Wirtschaftssystems kommt auf die Arbeiterschaft eine langfristig angelegte Qualifizierungsoffensive zu. Die Umschichtungen in der Bevölkerung und die Umverteilung der Bildungspri vilegien werden für lange Zeit die neuen Machtverhältnisse sichern.