Karl August Chasse – författare
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PDF, Tyska, 2013505 kr
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Der Leser hat ein umfangreiches Buch vor sich. Was erwartet ihn? Der Text ist trotz reflektierender Abschnitte kein theoretisches Werk. Es ist in erster Linie der Bericht über eine empirische Studie, die natürlich ihre theoretischen Voraussetzungen hat und diese auch offenlegt, doch die Ergebnisse laden zum Disput ein. Zentrale Begriffe der Armutstheorie, wie Lebenslagen und soziale Ungleichheit, benachteiligte und arme Lebenslagen, die Differentialität von Lebenslagen, die subjektive Gestaltung von Lebenslagen und die Handlungs chancen der lebensweltlichen Akteure, sind noch in vieler Hinsicht offen. Für die sozialpädagogische Perspektive bzw. den sozialpädagogischen Zugang zu sozialen Problemen werden einige Vorschläge gemacht. Gibt es sozialpädago gische Forschung? Zumindest gibt es einige besondere Aspekte an sozialen Problemen, die unsere Forschung beachten sollte. Armut gilt in dieser Studie als paradigmatischer Begriff im Sinne der Verständigung über einen Problemzusammenhang von benachteiligten Le benslagen, von denen Sozialhilfebezug eine - doch nicht die einzige - ist. Armut wird mithin als heuristischer Begriff verwandt. Armut schließt notwen dig materielle Benachteiligung ein; doch wo hört sie auf? Da nicht vorab be stimmt werden sollte, wo eine Grenze für Benachteiligung lag, wurde eine Einkommensgrenze von 60% als Obergrenze für alle Stichproben verwendet; unterhalb dessen waren Lebenslagen-und Lebensführungs-Unterschiede eine offene Forschungsfrage. Im Kontext eines lebenslagebezogenen Ansatzes von Armutsforschung wie auch einer Theorie sozialer Arbeit werden Benachteiligung und Armut im Feld mehrerer Dimensionen menschlichen Lebens verstanden, so Wohnung, Bildung und Ausbildung, Arbeit, soziale Teilhabe und Integration,Gesundheit usw. Die Studie bleibt hier vorwiegend deskriptiv auf die Darstellung der Ergebnisse bezogen.
Häftad, Tyska, 2006
509 kr
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Del 1 - Pädagogik und Gesellschaft
Unterschichten in Deutschland
Materialien zu einer kritischen Debatte
Häftad, Tyska, 2009
288 kr
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Seit einiger Zeit ist in Deutschland wieder von Unterschichten die Rede. Dies gilt nicht nur für die Soziologie, für die Öffentlichkeit – die Medien – und die Politik, auch in der Bevölkerung scheint das Bedürfnis einer neuen Abgrenzung nach unten zu wachsen. Im Zuge der gestiegenen Wahrnehmung einer zun- menden sozialen Ungleichheit wird zudem auch die Frage gestellt, ob sich die neu Benachteiligten nicht nur sozioökonomisch, sondern auch kulturell von den besser Gestellten unterscheiden. In diesem Zusammenhang erleben Begriffe wie Klasse und Schicht in den letzten Jahren eine Renaissance, nicht nur in den Sozialwissenschaften, s- dern auch in den Medien, vor allem den Wochenzeitschriften und in Ferns- sendungen. Neu ist hier, dass nicht nur von einem Klassenbewusstsein in der deutschen Gesellschaft gesprochen wird, das anwachse, sondern in erster Linie ist von einer unteren Klasse die Rede. Von neuen Unterschichten sprechen Historiker (Nolte 2004) und andere - obachter und die Medien greifen begierig diesen neuen Topos auf. Auch in der Wahrnehmung und im Selbstverständnis der Menschen scheinen sich die Dinge zu verändern.
739 kr
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PDF, Tyska, 2007437 kr
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PDF, Tyska, 2009401 kr
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PDF, Tyska, 2010712 kr
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PDF, Tyska, 2009204 kr
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Seit einiger Zeit ist in Deutschland wieder von Unterschichten die Rede. Dies gilt nicht nur für die Soziologie, für die Öffentlichkeit – die Medien – und die Politik, auch in der Bevölkerung scheint das Bedürfnis einer neuen Abgrenzung nach unten zu wachsen. Im Zuge der gestiegenen Wahrnehmung einer zun- menden sozialen Ungleichheit wird zudem auch die Frage gestellt, ob sich die neu Benachteiligten nicht nur sozioökonomisch, sondern auch kulturell von den besser Gestellten unterscheiden. In diesem Zusammenhang erleben Begriffe wie Klasse und Schicht in den letzten Jahren eine Renaissance, nicht nur in den Sozialwissenschaften, s- dern auch in den Medien, vor allem den Wochenzeitschriften und in Ferns- sendungen. Neu ist hier, dass nicht nur von einem Klassenbewusstsein in der deutschen Gesellschaft gesprochen wird, das anwachse, sondern in erster Linie ist von einer unteren Klasse die Rede. Von neuen Unterschichten sprechen Historiker (Nolte 2004) und andere - obachter und die Medien greifen begierig diesen neuen Topos auf. Auch in der Wahrnehmung und im Selbstverständnis der Menschen scheinen sich die Dinge zu verändern.
Häftad, Tyska, 1996
559 kr
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Der Leser hat ein umfangreiches Buch vor sich. Was erwartet ihn? Der Text ist trotz reflektierender Abschnitte kein theoretisches Werk. Es ist in erster Linie der Bericht über eine empirische Studie, die natürlich ihre theoretischen Voraussetzungen hat und diese auch offenlegt, doch die Ergebnisse laden zum Disput ein. Zentrale Begriffe der Armutstheorie, wie Lebenslagen und soziale Ungleichheit, benachteiligte und arme Lebenslagen, die Differentialität von Lebenslagen, die subjektive Gestaltung von Lebenslagen und die Handlungs chancen der lebensweltlichen Akteure, sind noch in vieler Hinsicht offen. Für die sozialpädagogische Perspektive bzw. den sozialpädagogischen Zugang zu sozialen Problemen werden einige Vorschläge gemacht. Gibt es sozialpädago gische Forschung? Zumindest gibt es einige besondere Aspekte an sozialen Problemen, die unsere Forschung beachten sollte. Armut gilt in dieser Studie als paradigmatischer Begriff im Sinne der Verständigung über einen Problemzusammenhang von benachteiligten Le benslagen, von denen Sozialhilfebezug eine - doch nicht die einzige - ist. Armut wird mithin als heuristischer Begriff verwandt. Armut schließt notwen dig materielle Benachteiligung ein; doch wo hört sie auf? Da nicht vorab be stimmt werden sollte, wo eine Grenze für Benachteiligung lag, wurde eine Einkommensgrenze von 60% als Obergrenze für alle Stichproben verwendet; unterhalb dessen waren Lebenslagen-und Lebensführungs-Unterschiede eine offene Forschungsfrage. Im Kontext eines lebenslagebezogenen Ansatzes von Armutsforschung wie auch einer Theorie sozialer Arbeit werden Benachteiligung und Armut im Feld mehrerer Dimensionen menschlichen Lebens verstanden, so Wohnung, Bildung und Ausbildung, Arbeit, soziale Teilhabe und Integration,Gesundheit usw. Die Studie bleibt hier vorwiegend deskriptiv auf die Darstellung der Ergebnisse bezogen.
Inbunden, Tyska, 2020
497 kr
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PDF, Tyska, 2013172 kr
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Ein Blick auf die Geschichte der Sozialen Arbeit im 20. und 21. Jahrhundert zeigt, dass das Verhältnis von Sozialer Arbeit und (Sozial-)Politik jeweils unterschiedlich reflektiert und akzentuiert wurde. Soziale Arbeit entwickelt und bewegt sich im Spannungsfeld fachlicher (Problem-)Expertise und deren gesellschaftlicher und politischer Anerkennung. Nach Pendelbewegungen zwischen expliziter Politisierung und Ent-Politisierung (durch New Public Management, Prävention, Qualitätsorientierung, Marketing-, Kunden-, Effizienz- und Effektivitätsdebatten) scheint die Soziale Arbeit aktuell wieder auf eine Re-Politisierung zuzusteuern.