Karl-Joachim Holkeskamp – författare
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PDF, Tyska, 2012535 kr
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Welche Bedeutung besitzt ein antiker Mythos in der (Post-) Moderne? Spuren der Erzahlung vom tragischen Himmelssturmer Phaethon reichen bis in die Archaik der Griechen zuruck. Der Mythos wurde breit in Literatur und Kunst aufgenommen und fand seinen Weg in die Geschichte der Mobilitat: Phaethon hieen im 18. Jahrhundert elegante Sportkutschen und am Ende des 19. Jahrhunderts Automobile der Luxusklasse. Die interdisziplinare Dresdner Tagung verfolgt die Konjunkturen des antiken Mythos von den Anfangen bei Hesiod bis in die Gegenwart. In Politik, Kunst, Musik und in der Literatur entdecken die Beitrage das Kapital eines Mythos, der tief im kollektiven Gedachtnis verankert ist.
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PDF, Tyska, 2015764 kr
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Rituale und andere performative Vollzuge einerseits und Raume, sakrale und politische Topographien andererseits stehen schon lange im Mittelpunkt des Interesses der modernen Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Die diesbezuglichen Potentiale der neueren Forschung zu performativen Medien und ihrem Eingeschriebensein in Raume bzw. Raumordnungen, zu ihrer Bedeutung fur die (Selbst)Konstitution von herrschenden Gruppen, Monarchen und anderen Fuhrungsfiguren und damit zur Darstellung respektive sogar zur Herstellung von Macht, Hierarchien und Herrschaft in vormodernen Kulturen - insbesondere im interkulturellen und interepochalen Vergleich - mussen aber erst noch systematisch ausgelotet werden. Dem soll dieser Band dienen, in dem theoretische Grundlagen, methodische Ansatze und Modelle einerseits, empirische Fallstudien zu den 'Syntaxen' von Ritualen im Raum andererseits in einen Dialog gebracht werden.
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PDF, Engelska, 2019688 kr
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During the period between the end of the Hannibalic War and Octavian's decisive victory in the battle of Actium in 31 BC, the Italian peninsula gradually evolved as the heartland of the Roman Empire as it was expanding across the Mediterranean. The international team of contributors to this e-book elucidates different aspects of the social, cultural and political tensions that erupted as part of this process, and which more than once threatened the very existence of the Roman Republic as an imperial power. Central themes include the relationship between Rome and the Italians as unequal partners; the visual and architectural representation of these dynamics; the place of Italy within Roman concepts of imperial rule; and the gradual, contested transformation of the allied polities into regional communities of Roman citizens.
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PDF, Tyska, 2017484 kr
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Mit "e;Die griechische Polis"e; hat Karl-Wilhelm Welwei ein Standardwerk der Altertumswissenschaften geschaffen: Die elementaren Ergebnisse und innovativen Deutungsangebote, wie sie in der "e;Griechischen Polis"e; vorliegen, bilden die Voraussetzung fur einen groen Teil spaterer Studien. 1983 erstmals erschienen, liefert der Band eine bis heute grundlegende und umfassende Darstellung der Polis als komplexer Form politisch-gesellschaftlicher Organisation. Welweis Verdienst liegt vor allem darin, innerhalb einer diffizilen, schwer zu uberblickenden Forschungslandschaft eine Synthese geschaffen und zugleich wichtige Impulse fur weiteres Nachdenken gegeben zu haben. Entstanden ist ein Band, der bis heute im Regal keines Studierenden und keines Dozenten fehlen sollte. Nun erscheint der Klassiker in einer neuen Auflage, eingeleitet von Karl-Joachim Holkeskamp und Mischa Meier.
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PDF, Tyska, 2019650 kr
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Die Allgegenwart der Konkurrenz um Status, Rang und Reputation war in die aristokratische politische Kultur des antiken Rom tief eingeschrieben. Aus dem scharfen jahrlichen Wettbewerb um die hoheren Amter in der Republik - vor allem die zwei Stellen des Consulats - gingen regelmaig mehr Verlierer als Gewinner hervor. In ihren Beitragen thematisieren die Autorinnen und Autoren die Bedingungen und Folgen dieser Praxis fur das soziopolitische System, aber auch die Art und Weise, in der die Verlierer mit Niederlage und Scheitern umgingen bzw. sie zu kompensieren versuchten. Daruber hinaus werden die Entstehung und Entwicklung alternativer Strategien der Distinktion der Verlierer und "e;Aussteiger"e; in den Blick genommen: Auch jenseits des traditionellen Feldes der Politik, etwa durch Brillieren auf dem Gebiet der Literatur oder durch Raffinesse des Lebensstils, rivalisierten die Angehorigen der romischen Eliten haufig weiterhin um Prominenz und Ansehen.
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PDF, Tyska, 2019700 kr
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Wie gingen antike Gesellschaften mit Regelbruchen und Normkonflikten um? Fuhrten diese Bruche und Konflikte in den jeweiligen Gemeinschaften zu einer Transformation bestehender Werte und Prinzipien oder zu deren Affirmation? Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen diesen Fragen nach und nehmen dabei auch die jeweiligen Akteure in den Blick - jene Mitglieder der Gemeinschaften, welche die geltenden Regeln uberschritten, ebenso wie jene, welche auf diese Uberschreitungen mit Ahndung oder Akzeptanz reagierten. Sowohl die Beitrage zur griechischen als auch die zur romischen Welt ergeben so ein Bild pragmatischer Gesellschaften und Institutionen, deren Funktionieren durch die Bereitschaft zur Aushandlung von Kompromissen einerseits gewahrleistet und andererseits immer wieder herausgefordert wurde. Nicht zuletzt werden dadurch auch Erkenntnisse zur Binnendynamik dieser Gesellschaften sowie zu ihrem "e;ideologischen"e; Umgang mit Politik, Religion, Gesellschaft und Wirtschaft gewonnen.
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PDF, Tyska, 2020688 kr
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Das Auftreten der "e;groen Gesetzgeber"e;, die Entstehung schriftlich fixierter Gesetze und die "e;Kodifikation des Rechts"e; in der griechischen Welt des 7. und 6. Jahrhunderts v. Chr. gelten als entscheidende Impulse des Wandels der archaischen Polis zum klassischen Stadtstaat.Das E-Book bietet eine quellenkritische Aufarbeitung der einschlagigen literarischen Tradition, empirische Analysen zu einzelnen Gesetzgebern und Gesetzen, eine umfassende Auswertung epigraphischer Zeugnisse der fruhen Gesetzgebung und eine strukturgeschichtliche Einordnung der dabei erzielten Ergebnisse. So entsteht das differenzierte Bild eines Prozesses, in dem die Entwicklung von Institutionen und Verfahren der Gesetzgebung die Konsolidierung der besonderen Staatlichkeit der Polis wesentlich vorantrieb. "e;Holkeskamps Arbeit verdient zu Recht das Pradikat 'gro er Wurf'"e;. Das Historisch-Politische Buch"e;Das vorliegende Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Wurdigung eines zentralen Themas der Geschichte des archaischen Griechenlands, es erschlie t weitverstreutes Material und eroffnet den Zugang zu der fast unuberschaubar gewordenen Fulle wissenschaftlicher Bemuhungen um das Thema."e; KLIO"e; comprehensive and thorough In sum, Holkeskamp's full study will be indispensable for specialists in archaic Greek history and law."e; American Historical Review"e; H.'s book makes a compelling, thorough and insightful contribution to the study of early Greek law and should not be overlooked by scholars or advanced students in any aspect of the subject."e; Brynmawr Classical Review"e;In the areas of archaic arbitration, law-giving and codification, H.'s book will remain a necessary starting point for many years to come."e; Scripta Classica Israelica
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PDF, Tyska, 2019255 kr
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Der Karl-Christ-Preis ist dem Andenken an den Marburger Althistoriker Karl Christ gewidmet (1923–2008). Mit dem Preis werden herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Alten Geschichte und ihrer Nachbardisziplinen sowie der Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte des Altertums ausgezeichnet. Die dritten Preisträger sind ex aequo Prof. Dr. Karl-Joachim Hölkeskamp und Prof. Dr. Elke Stein-Hölkeskamp. Das Ehepaar hat in enger Zusammenarbeit über viele Jahre hinweg wichtige altertumswissenschaftliche Vorhaben und Publikationen vorbereitet und umgesetzt. Beide haben eine Vielzahl herausragender althistorischer Publikationen vorgelegt, die maßgeblich die Diskussionen um das archaische Griechenland und die römische Republik beeinflussen, immer wissenschaftsgeschichtlich reflektiert sind, theoretische Zugänge zur Alten Geschichte offensiv vertreten und weit über die Grenzen des Faches hinaus rezipiert werden. Sie haben dem Fach durch ihre intellektuelle Neugierde neue Perspektiven eröffnet und durch zahlreiche Kontakte die deutschsprachige Althistorie mit der internationalen Forschung vernetzt. In dem Bemühen, Fragestellungen und Gegenstände ihrer Disziplin auch einem breiten Publikum niveauvoll zu vermitteln, greifen sie ein zentrales Anliegen Karl Christs auf. Die Rede, die beide gemeinsam zur Verleihung des Preises am 29. April 2017 hielten, widmete sich dem Thema: Ethos – Ehre – Exzellenz. Antike Eliten im Vergleich. Sie ist hier zusammen mit den Laudationes von Hartmut Leppin und Stefan Rebenich veröffentlicht.
1 192 kr
Tillfälligt slut