Karl Löwith – författare
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18 produkter
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722 kr
Beginning with an examination of the relationship between Hegel and Goethe, Lowith discusses how Hegel's students, particularly Marx and Kierkegaard, interpreted-or reinterpreted-their master's thought, and proceeds with an in-depth assessment of the other important philosophers, from Feuerbach, Stirner, and Schelling to Nietzsche.
1 200 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Written by a former student of Heidegger, this book examines the relationship between the philosophy and the politics of a celebrated teacher and the allure that Nazism held out for scholars committed to revolutionary nihilism.
645 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
Written by a former student of Heidegger, this book examines the relationship between the philosophy and the politics of a celebrated teacher and the allure that Nazism held out for scholars committed to revolutionary nihilism.
491 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
This volume consists of over one-hundred epistolary exchanges between Martin Heidegger and one of his earliest students, Karl Löwith, who became a renowned and accomplished philosopher in his own right. The letters span a period of just over fifty years and range from casual to philosophical in tone. The more philosophically oriented letters shed important light on the ideas and writings of both Heidegger and Löwith, while the more casual letters provide insight into Heidegger the teacher, the man, and the friend, as well as into Löwith the devoted but reflectively critical student. By providing previously untranslated materials, this volume contributes to a greater understanding of the lives and the work of these two crucially important philosophers. Additionally, through the various bibliographical and cultural details that are disclosed along the way, this volume contributes to a greater understanding of German intellectual and cultural history during the span of its most challenging and devastating years.
1 485 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
This volume consists of over one-hundred epistolary exchanges between Martin Heidegger and one of his earliest students, Karl Löwith, who became a renowned and accomplished philosopher in his own right. The letters span a period of just over fifty years and range from casual to philosophical in tone. The more philosophically oriented letters shed important light on the ideas and writings of both Heidegger and Löwith, while the more casual letters provide insight into Heidegger the teacher, the man, and the friend, as well as into Löwith the devoted but reflectively critical student. By providing previously untranslated materials, this volume contributes to a greater understanding of the lives and the work of these two crucially important philosophers. Additionally, through the various bibliographical and cultural details that are disclosed along the way, this volume contributes to a greater understanding of German intellectual and cultural history during the span of its most challenging and devastating years.
Weltgeschichte und Heilsgeschehen
Die theologischen Voraussetzungen der Geschichtsphilosophie
Häftad, Tyska, 2004
303 kr
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Gegenpol zur Philosophie der Aufklärung. Karl Löwith thematisiert in seinem Essay zur Geschichtsphilosophie die biblisch verheißene Erlösung der christlichen Menschheit. Schon unmittelbar nach der Veröffentlichung 1949 und 1953 sorgte das Buch weltweit für Furore. Angesichts der heute lebhaft geführten Debatte um das "Ende der Geschichte" und die Thesen Fukuyamas hat Löwiths brillanter philosophischer Essay an Aktualität nichts verloren.
374 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Wissenschaftsgeschichte im neuen Licht. Die Nazis unterbrachen 1935 die Karriere des aufstrebenden Philosophen und Heidegger-Schülers Karl Löwith abrupt. Der Grund: seine jüdische Herkunft. 1940 im Exil rechnet Löwith mit seinem Deutschtum und mit falschen Weggefährten ab. Erstmals erscheint der Bericht jetzt im vollen Wortlaut des Originals. Ergänzt um eine Fülle von neuen Erkenntnissen und Materialien, treten jetzt Verflechtungen und Netzwerke zu Tage, die bislang im Dunkeln geblieben waren.
353 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Karl Löwith gilt als eine der herausragenden Persönlichkeiten der deutschen Philosophie des 20. Jahrhunderts. Er studierte bei Edmund Husserl in Freiburg und folgte nach der Promotion in München 1923 seinem Lehrer Martin Heidegger nach Marburg, bei dem er sich 1928 mit der phänomenologischen Arbeit Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen habilitierte. Von 1934 bis 1951 befand sich Karl Löwith in der Emigration, die Stationen waren Italien, Japan und Amerika. Seit 1952 lehrte er in Heidelberg bis zu seiner Emeritierung das Fach Philosophie. Die Auseinandersetzung mit der deutschen Philosophie des 19. Jahrhunderts (Hegel, Feuerbach, Nietzsche, Burckhardt) und der Philosophie der Existenz vor allem Martin Heideggers sind die großen Leitlinien, die Löwiths skeptisches Werk der Destruktion von Geschichtsphilosophie bestimmt. Als Karl Löwith 1973 starb, umfaßte seine Literaturliste nahezu 300 Titel – davon sind nur wenige Monographien, Von Hegel zu Nietzsche, Weltgeschichte undHeilsgeschehen, Jacob Burckhardt und Heidegger, Denker in dürftiger Zeit einer weiteren Öffentlichkeit bewußt geworden. Der glänzende philosophische Schriftsteller Karl Löwith bleibt in seiner Breite erst noch zu entdecken. Der erste Band der Gesamtausgabe umfaßt die Schriften, Aufsätze, Vorträge und Rezensionen, die anthropologischen Fragestellungen zuzuordnen sind. Sie sind zum Teil aus entlegenen Druckorten zusammengetragen und nach Themenbereichen der philosophischen Anthropologie, der Sprachphilosophie, der Ethik und der Existenzphilosophie chronologisch angeordnet worden.
402 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Neben der philosophischen Anthropologie, der der erste Band der Sämtlichen Schriften gewidmet ist, stellt die kritische Revision neuzeitlicher Geschichtsphilosophie einen zweiten herausragenden Themenkreis dar, dem Karl Löwith seine lebenslange Aufmerksamkeit gewidmet hat. Der zweite Band wird mit dem erstmals 1949 in englischer Sprache erschienenen und zahlreich übersetzten Buch Weltgeschichte und Heilsgeschehen. Die theologischen Voraussetzungen der Geschichtsphilosophie eröffnet, das seit seiner Erstveröffentlichung in deutscher Sprache im Jahre 1953 in mehreren Auflagen verbreitet ist. Überwiegend aber wird dieser Band mit den großen Aufsätzen der 1950er und 60er Jahre bestritten, in denen sich Karl Löwith immer wieder kritisch mit den geschichtsphilosophischen Deutungen der christlichen Moderne auseinandergesetzt hat, insbesondere dann, wenn deren ursprünglich heilsgeschichtliches Moment längst vom Gestus des philosophisch-spekulativen Denkens überlagert ist. In diese Kritik Karl Löwiths ist nicht nur der Gang des spekulativen Denkens von Augustinus bis Hegel einbezogen, sondern - ebenso gewichtig - der Bruch des 19. Jahrhunderts mit der abendländischen Metaphysik, die in Nietzsche und Heidegger ihre spätesten Protagonisten hat. Erstmals in vollständiger deutscher Fassung erscheint der Aufsatz »Der europäische Nihilismus«, den Karl Löwith im japanischen Exil in den Jahren 1939/40 schrieb; an den diesen Band beschließenden Aufsätzen wird deutlich, welche Erfahrungen Löwith dem fernöstlichen Denken abgewinnt: Es reicht zentral in seine Kritik europäischer Geschichtsphilosophie hinein.
353 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Der dritte Band der Sämtlichen Schriften des Philosophen Karl Löwith faßt die Arbeiten aus vier Jahrzehnten zusammen, in denen er sich mit dem christlichen Offenbarungsdenken und der protestantischen Theologie auseinandergesetzt hat. Löwith macht den Versuch, das Verhältnis von christlicher Theologie und Philosophie in seinem geschichtlichen Verlauf zu erörtern und sachlich zu klären. Seine Skepsis bekundet sich in der Behauptung, daß das philosophische Fragen von sich aus kein Verhältnis zur Antwort des christlichen Glaubens hat. Vielmehr hat sich der christliche Glaube an Gottes Offenbarung als ein diesseitiges, geschichtliches Faktum gegenüber der philosophischen Skepsis zu rechtfertigen, die zwangsläufig wach werden muß, wenn so gegensätzliche Begriffe wie Glauben und Wissen ineins gesetzt werden. Auch in den Abhandlungen dieses Bandes ist die andernorts geleistete Kritik an christlich inspirierter Geschichtsphilosophie und -anthropologie (»Weltgeschichte und Heilsgeschehen«, »Mensch und Menschenwelt«) ständig gegenwärtig: »Kein Mensch ist von Natur aus ein gläubiger Christ, wohl aber alles, was ist, bedenkend«.
402 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Von Hegel zu Nietzsche ist Löwiths bekanntestes Buch, das ihm weltweiten Ruf eingetragen hat – es wurde ins Französische, Englische, Japanische und Italienische übersetzt und ist deutschsprachig bisher in neun Auflagen erschienen. Löwith hat Von Hegel zu Nietzsche im japanischen Sendai im Frühjahr 1939 fertiggestellt. Als das Buch Anfang 1941 im Europa-Verlag Zürich/New York erschien, war Löwith dabei, infolge des Drucks der Deutschen Botschaft in Japan nach den Vereinigten Staaten überzusiedeln. Erst der zweiten Auflage von 1950 war die Öffentlichkeit beschieden, für die er das Buch geschrieben hatte. Sein Vorwort von 1939, das nicht vollständig in die zweite Auflage eingegangen ist, hatte er mit den Worten beendet: »Wer von uns könnte leugnen, daß wir noch durchaus von diesem (19.) Jahrhundert leben und eben darum Renans Frage – es ist auch die Frage von Burckhardt, Nietzsche und Tolstoi – verstehen: ›de quoi vivra-t-on après nous?‹ Gäbe es darauf eine Antwort nur aus dem Geiste der Zeit, so wäre das letzte, ehrliche Wort unserer, noch vor 1900 geborenen und im Kriege gereiften Generation die entschiedene Resignation, und zwar einer solchen, die ohne Verdienst ist, denn die Entsagung ist heute leicht, doch lebt der Mensch nicht nur von der allmächtigen Zeit. Er überdauert alle Wechselfälle des Lebens kraft eines einzigen Strahls oder auch Funkens vom Sein der Ewigkeit.« Die Ausgabe des Buches innerhalb der Sämtlichen Schriften ist neu eingerichtet worden und von den Druckfehlern bereinigt, die sich bei der zweiten Auflage von 1950 eingeschlichen haben. Im Anhang des Bandes werden die Textabweichungen der ersten und der zweiten (und damit aller folgenden) Auflagen verzeichnet. Die Ausgabe enthält außerdem eine frühe Skizze des Buchs, die in Marburg Anfang der 30er Jahre entstanden sein muß. Gedruckt wurde sie in der einzig erhaltenen französischsprachigen Version in zwei Folgen der Zeitschrift Recherches Philosophiques 1934/35 und 1935/36.
Karl Löwith: Hegel und die Aufhebung der Philosophie im 19. Jahrhundert – Max Weber
Sämtliche Schriften, Band 5
Häftad, Tyska, 2022
402 kr
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Löwiths Beschäftigung mit der deutschen Philosophie des 19. Jahrhunderts reicht zurück bis in die zwanziger Jahre und hat die kritische Revision der zeitgenössischen Auseinandersetzung mit dem Werk Nietzsches als Ausgangspunkt. Löwith richtet sein Augenmerk verstärkt auf die Verwissenschaftlichung des philosophischen Denkens und die neuartige deutsche Form der Religionskritik, auf die Entstehung des wissenschaftlichen Sozialismus und der bürgerlichen Soziologie. Mit diesen Ausarbeitungen befindet sich Löwith bereits im Vorfeld seines erstmals 1941 erschienenen Buchs Von Hegel zu Nietzsche (Bd. 4), in dem er den revolutionären, die Philosophiegeschichte des 19. Jahrhunderts bestimmenden Bruch mit dem Systemdenken Hegels beschrieben hat. Seine kritische Aufmerksamkeit gilt aber auch der von Nietzsche beschworenen Heraufkunft des europäischen Nihilismus, dem der träumende Freigeist sein der griechischen Antike entlehntes Ideal einer ewigen Wiederkunft des Gleichen entgegengesetzt hat. Löwiths Beschäftigung mit Hegel und seinen Kritikern endet schließlich 1971 in einem Vortrag, kurz vor seinem Tod, mit der Frage: »Wenn Hegel noch immer aktuell ist, dann ist er es gerade deshalb, weil er die gesamte Tradition der nachchristlichen Metaphysik beendet hat, so daß die Frage entstehen konnte und mußte: Wie soll es nach Hegel überhaupt noch Metaphysik geben können?« Eine Frage, die hinter Löwiths gesamter skeptischer Beschäftigung mit Martin Heideggers Seinsphilosophie steht. Einen Gegenpol bildet der Eindruck, den Max Weber mit seiner Auffassung von wissenschaftlicher Würde und Verantwortung auf den jungen Studenten Karl Löwith gemacht hat. Die drei Studien, die Löwith ihm im Laufe der Jahrzehnte gewidmet hat, werden daher in diesem Band erneut abgedruckt.
402 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
In diesem sechsten Band der Sämtlichen Schriften werden erstmals die großen und zentralen Arbeiten im Zusammenhang dokumentiert, in denen sich Karl Löwith mit dem eigenartigen, zwischen Philosophie und Dichtung angesiedelten Werk Friedrich Nietzsches und dessen Wirkung auseinandergesetzt hat. Karl Löwiths kritische Beschäftigung begann 1923 mit seiner Dissertation »Auslegung von Nietzsches Selbst-Interpretation und von Nietzsches Interpretationen« und kulminierte in seiner erstmals 1941 erschienenen großen Darstellung des revolutionären Bruchs im Denken des 19.Jahrhunderts, Von Hegel zu Nietzsche, die als Band 4 in den Sämtlichen Schriften erschienen ist. Die in diesem sechsten Band abgedruckten Arbeiten reichen von »Nietzsche im Lichte der Philosophie von Ludwig Klages« (1927) und »Kierkegaard und Nietzsche oder philosophische und theologische Überwindung des Nihilismus« (1933) bis zu den späten Resümees »Nietzsches Vorspiel einer Philosophie der Zukunft« (1959), »Nietzsche nach sechzig Jahren« (1960) und »Nietzsches antichristliche Bergpredigt« (1962). Diese Arbeiten zeigen Karl Löwith als ebenso kritischen wie aufmerksamen Beobachter entscheidender Etappen der Nietzsche-Wirkung im geistigen und politischen Deutschland. In seinem Rückblick »Nietzsche nach sechzig Jahren« schreibt Löwith: »Die Nietzsche-Wirkung begann mit der Anerkennung des Moralisten und Psychologen; sie gipfelte in der Zarathustra-Verehrung der jungen Generation des Ersten Weltkriegs; sie überschlug sich in der Nietzsche-Karikatur des Dritten Reichs, das den ›Willen zur Macht‹ erprobte; sie endet mit der endgeschichtlichen These, daß sich in Nietzsche die gesamte Metaphysik des Abendlandes folgerichtig vollende.« Karl Löwiths Interesse an der Wirkungsgeschichte Nietzsches in Deutschland besteht nicht beiläufig, es reicht zentral in seine Kritik des geschichtsphilosophischen Denkens und der Philosophie der Existenz hinein.
303 kr
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Der Jacob Burckhardt der Weltgeschichtlichen Betrachtungen, des Cicerone, der Zeit Konstantins und der Kultur der Renaissance in Italien gilt als Begründer der modernen Kunstwissenschaft. Seine Erfahrung des Traditionsverfalls im 19. Jahrhundert ließ ihn zum leidenschaftlichen Gegner des revolutionären Zeitalters werden. Der Fortschrittsgläubigkeit, die hinter dem nationalen und industriellen Aufbruch steckte, sprach er die Geschichtsmächtigkeit ab. Karl Löwith ist in Jacob Burckhardts Schriften schon früh ein Denken begegnet, das sich zentral mit seiner Kritik an der neuzeitlichen Geschichtsphilosophie berührte. Als das für diesen Band grundlegende Burckhardt-Buch 1936 erstmals erschien, beschrieb Löwith seine Absicht: »Im blendenden Licht von Nietzsches Radikalismus hat Jacob Burckhardt das Schicksal gehabt, daß seine philosophische Mäßigkeit als ein bloß rückwärtsgewandter Späthumanismus erschien. Diesen falschen Anschein von seinem wahren Bild zu entfernen, istein Hauptzweck der neuen Vergegenwärtigung Burckhardts, die seine Anschauung von der Geschichte erstmals in ihrer ganzen Bedeutung erhellt. Das Zentrum seiner Historie ist der duldende und handelnde Mensch, der durch die freie Betrachtung der Welt inmitten der allgemeinen Bewegtheit einen Standpunkt zur freimütigen Taxation des Lebens gewinnt.«
303 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Karl Löwith hat als Schüler Martin Heideggers begonnen. 1928 habilitierte er sich bei ihm in Marburg mit einer Arbeit zur philosophischen Anthropologie – »Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen«. Löwiths Auseinandersetzung mit Martin Heidegger entzündete sich erstmals in seiner Kritik an Carl Schmitts Begriff der Entscheidung von 1934 und konzentrierte sich schließlich auf die Rolle, die Heidegger der nationalsozialistischen Bewegung als geschichtsmächtigem Vollzugsorgan des entschiedenen Denkens zugeschrieben hat. Über diese biographische Betroffenheit Löwiths hinaus dokumentiert der Band all diejenigen Arbeiten über die Philosophie der Existenz, welche überwiegend während der 1950er Jahre entstanden sind und auf Löwiths kritischer Revision der idealistischen und nachidealistischen Philosophie beruhen. Löwiths Absicht ist insgesamt darauf ausgerichtet, das Denken Heideggers als philosophisch gescheiterte Konsequenz abendländischer Metaphysik zu erläutern.
Karl Löwith: Gott, Mensch und Welt – G.B. Vico – Paul Valéry
Sämtliche Schriften, Band 9
Häftad, Tyska, 2022
402 kr
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Dieser Band der Sämtlichen Schriften von Karl Löwith hat drei thematische Schwerpunkte. Sie sind im wesentlichen mit den späten Schriften »Gott, Mensch und Welt in der Metaphysik von Descartes bis zu Nietzsche« von 1967, der Akademie-Abhandlung von 1968, »Vicos Grundsatz: verum et factum convertuntur. Seine theologische Prämisse und deren säkulare Konsequenzen« und Löwiths letzter Buchpublikation Paul Valery. Grundzüge seines philosophischen Denkens von 1971 umrissen. Mit der Thematik von »Gott, Mensch und Welt« knüpft Löwith an die Kritik an, die er insbesondere in Weltgeschichte und Heilsgeschehen von 1949 an der abendländischen Geschichtsphilosophie angemeldet hatte. Löwiths Fazit bis hin zu Hegel und dem Fortschrittsdenken des 19. Jahrhunderts: Trotz des Verweltlichungsprozesses, mit dem sich das neuzeitliche Philosophieren aus seinen theologischen Voraussetzungen herauslöste, hat die Geschichtsphilosophie den christlichen Kern einer zuletzt mit ihrer Geschichte versöhnten Welt bewahrt. Löwiths Darstellung der Geschichte der Philosophie von Descartes bis Nietzsche folgt dieser kritischen Absicht; er möchte zeigen, daß und aus welchen Gründen sich die Metaphysik im Zuge ihrer rationalistischen Verbürgerlichung vom dreieinigen Verhältnis zwischen Gott, Mensch und Welt auf den Bezug von Mensch und Welt verengt hat.
1 038 kr
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119 kr
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