Kerstin Hazibar - Böcker
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Geschlechterverhältnisse der Migrationsgesellschaften
Repräsentationen – Kritik – Differenz
Häftad, Tyska, 2016
452 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Das Sonderheft macht ausgewählte Aspekte geschlechtlicher und intersektionaler Ungleichheit in Migrationsgesellschaften aus soziologischer und interdisziplinär-sozial- und kulturwissenschaftlicher Perspektive zum Thema. Ziel der Beiträge dieses Hefts ist es, einige folgenreiche Auslassungen und verkürzte Aufmerksamkeiten im heterogenen Forschungsfeld der Migrationsforschung – die Unterbelichtung von Geschlecht und Sexualität, die Vernachlässigung intersektionaler Ungleichheiten in Migrationsgesellschaften, die eurozentrische Voreingenommenheit, die Ausblendung der Handlungsfähigkeit („agency“) von MigrantInnen, die Befangenheit im methodologischen Nationalismus sowie die Verdrängung von Migration aus dem kollektiven Gedächtnis – zu beseitigen.
Im Wissen um die Anderen
Differenz- und Deutungspraktiken in der pädagogischen Beratung
Häftad, Tyska, 2026
823 kr
Skickas inom 10-15 vardagar
Die Studie leistet einen wichtigen Beitrag zur kritischen Reflexion professioneller Beratung, indem sie aufzeigt, wie in der Erziehungsberatung Differenz konstruiert und wirkmächtig verhandelt wird. Im Fokus steht die Frage, wie Berater*innen auf gesellschaftlich verfügbare Deutungsmuster zurückgreifen, um ihre professionelle Handlungsfähigkeit in einem Spannungsfeld widersprüchlicher Anforderungen und Anerkennungslogiken zu sichern. Beratung wird dabei als ein Ort der Aushandlung sichtbar, an dem sich Unterstützung und soziale Kontrolle, Reflexion und die Reproduktion von Machtstrukturen untrennbar miteinander verbinden. Die machttheoretisch und differenzkritisch fundierte Analyse professionellen Wissens verdeutlicht, wie eng der Einsatz von Differenzwissen mit der Legitimation professioneller Praxis verknüpft ist und Beratung als gesellschaftlich und historisch eingebettete Praxis sowohl gesellschaftliche Normen und Differenzkonstruktionen stabilisieren als auch Räume für emanzipatorische Prozesse eröffnen kann. Die kritische Auseinandersetzung mit normierenden Wissensbeständen und die Reflexion über die eigene Verstrickung in gesellschaftliche Machtverhältnisse erweisen sich dabei als zentrale Voraussetzungen für eine machtsensible und transformative Beratungspraxis.