Klaus Christian Kohnke – författare
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PDF, Tyska, 2003261 kr
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Der Band versammelt den ersten Programmaufsatz zu einer »Völkerpsychologie« (1851) und die drei grundlegenden Texte (1862, 1862, 1865) von Moritz Lazarus, die in ausführlich kommentierter Form erstmals wieder abgedruckt werden.Auf Lazarus gehen alle Theorien des ''objektiven'' Geistes zurück. Denn bei ihm wurde erstmals unter ''objektivem Geist'' resp. ''objektiver Kultur'' die Gesamtheit aller kulturellen Güter, Leistungen und Sachverhalte zum Thema der Philosophie. ''Kultur'' meinte nun nicht mehr nur die ''höhere Bildung'', sondern ebenso den ungeheuren Schatz der Kulturgüter, der gesellschaftlichen Verkehrsformen und Institutionen. Der Begriff ''Völkerpsychologie'' ist zu verstehen als ''Psychologie der geistigen Verhältnisse'' innerhalb und zwischen Völkern, was bereits von den Zeitgenossen mit ''Sozialpsychologie'' oder ''Kulturphilosophie'' gleichgesetzt bzw. übersetzt wurde.Wie und unter welchen Bedingungen gelingt resp. mißlingt die Aneignung von Kultur - eigener und fremder? In welcher Stellung steht das Individuum zur Gesamtheit resp. zu den vielfältigen Artefakten der umgebenden kulturellen Verhältnisse, d.h. zu Sprache und Wissenschaft, materieller Kultur und Institutionen, zu Formen der Geselligkeit und des Umganges?Mit diesen Fragen umriß und projektierte Lazarus eine heute wieder höchst aktuelle ''Kulturwissenschaft'', die nicht mehr einseitig nur nach der Genese oder Geschichte der kulturellen Gegebenheiten und Probleme fragt, sondern vor allem den Funktionsweisen von Kultur und sozialen Formen nachspürt. Deshalb war und wurde er zum Lehrer oder Anreger von Georg Simmels Soziologie der Formen der Vergesellschaftung und seiner Theorie der Tragödie der Kultur, an die wiederum Ernst Cassirer und viele andere anknüpften, aber auch von Wilhelm Diltheys Aufbau der geschichtlichen Welt in den Geisteswissenschaften und nachfolgenden Theorien des ''objektiven Geistes'' bis hin zu Hans Freyer.
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PDF, Tyska, 2022680 kr
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Band 2 der ECN macht erstmals die 1936-1937 geschriebene, fast fertiggestellte Monographie »Ziele und Wege der Wirklichkeitserkenntnis« zugänglich. Cassirer stellt sich darin die Aufgabe, die verschiedenen Richtungen, in denen der Prozeß der Objektivierung von Erkenntnis fortschreiten kann, gesondert zu verfolgen, um damit das Phänomen des Erscheinens selbst in seiner ganzen Fülle und in seiner ganzen Tiefe zu erfassen. Diese Schrift gibt einen allgemeinen systematischen Überblick über die verschiedenen Methoden, die in den Einzelwissenschaften (Mathematik, Physik, Biologie, Geschichte) verwandt werden und die deren Wirklichkeitsbegriff bestimmen.Cassirers »Ziele und Wege der Wirklichkeitserkenntnis« bilden das systematische Pendant zu seiner historischen Bearbeitung des Verhältnisses von Philosophie und Wissenschaften im vierten Band seines ''Erkenntnisproblems'' und wenden die in der Philosophie der symbolischen Formen gewonnene Konzeption verschiedener gleichberechtigter Zugangsweisen zu »Wirklichkeit« auf die verschiedenen Methoden wissenschaftlicher Erkenntnis an.Inhalt:Kapitel 1: Die drei Grundrichtungen der Wirklichkeitserkenntnis; Kapitel 2: Die mathematische Synthesis; Kapitel 3: Die Invarianten der Wahrnehmung und des Begriffs; Kapitel 4: Kulturwissenschaft und Geschichtswissenschaft (1936/37)
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PDF, Tyska, 2022963 kr
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Der Band versammelt Texte Cassirers, die in einem thematischen wie zeitlichen Zusammenhang miteinander stehen. Dabei ist formal wie inhaltlich eine deutliche Zweiteilung des Manuskripts zur Geschichte zu beobachten.Während Cassirer im ersten Teil Geschichte als Teil der symbolischen Formen behandelt und das Konzept der Basisphänomene auf das Gebiet der Geschichte und der Geschichtsschreibung anzuwenden sucht, verliert sich später die argumentative Strenge zugunsten allgemeiner Reflexionen zu dem Problemfeld. Unterstrichen wird dieser Befund dadurch, dass Cassirer auf diesen zweiten Teil seiner Erarbeitungen als »Steinbruch« zur Abfassung des dritten Buches des vierten Bandes seines Werks zum Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (ECW 5) zurückgegriffen hat. Während das Geschichts-Manuskript die Formen rationaler Geschichtsschreibung auszuloten sucht, werden die Formen der vorrationalen, bildlichen Erinnerung im Manuskript zum Mythos und dessen ''Verhältnis zur Geschichte'', eben als ''Organ geschichtlicher Erkenntnis'' behandelt.Die in diesem Band als ''Beilagen'' wiedergegebenen Manuskripte gehören formal wie systematisch zu demselben Konvolut aus dem Nachlass, dessen grundlegenden Teil über Basisphänomene (s. ECN 1) Cassirer ebenfalls in seiner Schrift über Ziele und Wege der Wirklichkeitserkenntnis (s. ECN 2) nutzt. Cassirers wechselseitige interne Verweisungen vom Manuskript zur Geschichte auf einzelne dieser Lagen und vice versa rechtfertigen den Abdruck dieser Manuskripte zu einzelnen Kategorien des in den Geschichts- und Mythos-Manuskripten behandelten Zusammenhangs.Inhalt:Der Begriff der Form als Problem der Philosophie (Vortrag, Berlin 1924); Über Sprache und Denken (Vortrag, London 1927); Entwürfe und Vorarbeiten zur Philosophie der symbolischen Formen: a) Prägnanz, symbolische Ideation; b) Präsentation und Repräsentation; c) Allgemeines zur Gestaltpsychologie (1927-1929); Zum Symbolproblem (Vortrag, Zürich 1932 / Utrecht 1935); Vom Einfluß der Sprache auf die naturwissenschaftliche Begriffsbildung (Vortrag, London 1935); Beilage: Grundprobleme der Sprachphilosophie (Vorlesung, Hamburg SS 1922, Nachschrift von Dr. Willi Meyne)
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PDF, Tyska, 20222 040 kr
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Band 17 besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil enthält die im Nachlass Cassirers überlieferten Zeugnisse über seine Davoser Vorträge 1929. Dazu treten seine Notizen über Heideggers Kant und das Problem der Metaphysik. Vor allem die Diskussion zwischen Cassirer und Heidegger hat eine umfangreiche Sekundärliteratur und vielfache Legendenbildung hervorgerufen, obwohl Cassirers umfangreiches Vortragsmanuskript und die Notizen über Heideggers Kant-Buch der Forschung bisher unbekannt geblieben sind.Im zweiten Teil des Bandes werden Cassirers Vorträge über die Philosophie und Person Hermann Cohens dokumentiert sowie – im Anhang – die 55 überlieferten Schreiben Hermann und Martha Cohens an Ernst und Toni Cassirer von 1901–1929 veröffentlicht und kommentiert. Die Vorträge über Cohen sind ohne die hier geleistete Rekontextuierung in den unterschiedlichen jüdischen öffentlichen und halböffentlichen Zusammenhängen, in denen sie vorgetragen wurden, schwer verständlich.Für die Briefe Cohens an Cassirer bietet der Band außer der üblichen biographischen und historischen Kommentierung eine Aufschlüsselung der vielen Anspielungen. Die Schreiben Cohens sind kultur-, philosophie- und wissenschaftsgeschichtlich von hohem Wert, da Cohen weniger eigene Befindlichkeiten oder Privates auszutauschen pflegte, sondern sich teils sehr sachlich, teils aber auch sarkastisch und kritisch über zeitgenössische Ereignisse, zumal akademische, brieflich äußerte.
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Spanska, 201259 kr
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Este texto trata de revisar críticamente las fuentes documentales relativas a la cuestión histórica de cómo surgió el neokantismo y qué condujo o contribuyó a su expansión. El texto se preocupa -en contradicción con la glorificación neokantiana de la propia historia, pero asimismo en contradicción con sus críticos- por dar una respuesta a las dos simples preguntas acerca de su origen y expansión, mediante el retorno a las fuentes, para preguntar de una manera completamente llana primero por el qué: la simple facticidad y luego por el cómo: los agentes y determinantes del desarrollo.
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PDF, Spanska, 202559 kr
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Este texto trata de revisar críticamente las fuentes documentales relativas a la cuestión histórica de cómo surgió el neokantismo y qué condujo o contribuyó a su expansión. El texto se preocupa -en contradicción con la glorificación neokantiana de la propia historia, pero asimismo en contradicción con sus críticos- por dar una respuesta a las dos simples preguntas acerca de su origen y expansión, mediante el retorno a las fuentes, para preguntar de una manera completamente llana primero por el qué: la simple facticidad y luego por el cómo: los agentes y determinantes del desarrollo.