Lars Gertenbach - Böcker
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2 produkter
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505 kr
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Bruno Latour ist in den letzten Jahren zu einem der meistdiskutierten und einflussreichsten Autoren der Sozial- und Kulturwissenschaften aufgestiegen. Er wird nicht nur rege gelesen und zitiert, mittlerweile schließen auch unzählige Forschungen an seine Schriften an und auch in der Lehre besitzt er bereits einen festen Platz in vielen Grundkursen und Überblicksvorlesungen. Weil zugleich aber kaum zu übersehen ist, dass die Vorbehalte gegenüber Latour immer noch groß sind, zielt die vorliegende Einführung darauf, zunächst die zentralen Motive und Konzepte dieses auf den ersten Blick immens heterogenen Werkes zu erschließen. Sie möchte den Weg in ein Denken bahnen, das dem eigenen Anspruch nach eine grundsätzliche Alternative zu eingespielten Ansätzen der Sozial- und Kulturwissenschaften formuliert. Vor diesem Hintergrund muss man sich Latour – so die These des Buches – als einen überaus systematischen und kohärenten Denker vorstellen. Um dies aufzuzeigen, folgt die Einführung dem Werdegang seines Werkes und versucht die Kernannahmen herauszuarbeiten, die im Anschluss an die noch kaum erschlossenen Schriften aus der Dissertationszeit in den Wissenschafts- und Technikstudien sichtbar werden und die schließlich zur Entwicklung der Akteur-Netzwerk-Theorie und zahlreichen allgemeinen philosophischen und soziologischen Beiträgen führen. Aufbauend hierauf werden schließlich die jüngeren Werke von Latour diskutiert, die sich in gesellschaftstheoretischer Absicht mit den Existenzweisen der Modernen oder wie in Kampf um Gaia mit der ökologischen Krise und den Möglichkeiten einer neuen Politik der Natur befassen.
Natur als gesellschaftlicher Begriff
Dimensionen drängender Probleme des Ökologie- und Umweltverständnisses
Häftad, Tyska, 2026
705 kr
Kommande
Der Sammelband umfasst Beiträge aus Landschaftsarchitektur, Geobotanik, Philosophie, Geschichtswissenschaft und -didaktik, Maschinenbautechnik, Soziologie. Sie entwickeln Zugänge zu Bereich und Phänomen der gesellschaftlichen ‚Naturbeziehungen‘. Wie dringlich genauere begriffliche Reflexionen auf das Verhältnis von Kultur und Natur und die darin einbegriffenen Konzeptionen von Umwelt, Ökologie und auch Technik sind, hat nicht zuletzt die Anthropozän-Debatte vor Augen geführt. Der Band präsentiert eine Bandbreite von interdisziplinär orientierten Beiträgen zur Auseinandersetzung um das Natur-Kultur-Verhältnis. Sie setzen an den Verschränkungen von Kultur und Natur an, die sie sowohl theoretisch wie auch empirisch aufnehmen, problematisieren und weiterentwickeln. Im Fokus stehen dabei gesellschaftliche Naturverhältnisse, Austauschbeziehungen im „Stoffwechsel von Mensch und Natur“ (Marx und andere) sowie Formen wechselseitiger Ko-Konstruktion von Kultur und Natur und kultureller Überformungen, Aneignungen, Umarbeitungen und variierende Ästhetisierungen von Umwelt. Dabei geht es nicht nur um die mit dem Anthropozän angesprochenen aktuellen Debatten und Probleme, sondern auch um historische Zugänge und aus diesen zu entwickelnde kritische Auseinandersetzungen mit Begriffen wie Umwelt, Ökologie und Landschaft.