Liselotte Richter – författare
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Inbunden, Tyska, 1947
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PDF, Tyska, 20221 461 kr
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Keine ausfuhrliche Beschreibung fur "e;Leibniz und sein Russlandbild"e; verfugbar.
Häftad, Tyska
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Die ''Philosophischen Brocken'' veröffentlichte Kierkegaard 1844 unter dem Pseudonym Johannes Climacus. Auf dem Titelblatt beschreibt der Verfasser das Thema des Buches folgendermaßen: "Kann es einen historischen Ausgangspunkt für ein ewiges Bewußtsein geben; wie kann ein solcher mehr als bloß historisch interessieren; kann man eine ewige Seligkeit auf historisches Wissen gründen?" Deshalb hätte der Titel des Buches eigentlich heißen müssen: "Das wesen des Christentums oder warum Gott Mensch wurde". Damit hätte er die Haupintention des Buches zum Ausdruck gebracht: zu zeigen, was das Christentum sein muß, wenn es etwas anderes und mehr sein soll als das Griechentum, das in der Gestalt von Sokrates das Höchste darstellt, das erreicht worden ist und erreicht werden kann im Rahmen des Genus humanum oder in der Sphäre der Immanenz. Der Untertitel "warum Gott Mensch wurde" würde den Inhalt des buches angegeben haben: der Gott, der in die Geschichte eintritt, oder das Ewige, das in die Zeit eingeht.
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''Furcht und Zittern'' erschien am gleichen Tag wie ''Die Wiederholung''. Das Pseudonym, das Kierkegaard für diese Schrift wählte, ist Johannes de Silentio. Sollte Constantin Constantius die Beständigkeit der ''Wiederholung'' des ethisch religiösen Stadiums ausdrücken, so will Johannes de Silentio besagen, dass hier etwas verschwiegen werden muß. Sobald der Mensch sich in die Kategorien des Glaubens hineingestellt sieht, kann er sich nicht mehr in den allgemeingültigen Ausdrücken des Ethischen verständlich machen. In den beiden Schriften treten biblische Figuren, Hiob und Abraham, in Aktion und werden in immer erneuter Vertiefung in ihrer Situation umkreist, bis Zug um Zug das Paradox des Glaubens herausgehoben ist. Abraham glaubte, ohne den Ausgang zu ahnen; er hätte ein Mörder werden können im Gehorsam gegen Gott, der den Sohn der Verheißung, die Erfüllung seines Alters von ihm forderte. Der Schrecken wie die Gnade werden nie mehr von seinem Leben weichen, ihre Spuren bleiben seitdem in der Existenz derjenigen, die zum Glauben berufen und in die Ausnahme hineingestellt sind.
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Der Titel "Die Krankheit zum Tode" stammt aus dem 11. Kapitel des Johannes Evangeliums: «Diese Krankheit ist nicht zum Tode.» Nicht der körperliche Tod ist der eigentliche Tod, sondern der seelische, das Absterben unseres ewigen, spirituellen Selbst noch zu unseren Lebzeiten: daß wir in Anpassung an die Welt entweder verzweifelt wir selbst (im bösen, sündigen, dämonischen Sinn) oder verzweifelt nicht wir selbst, so wie Gott uns von Ewigkeit haben wollte, sein wollen. Für unser von Gott gewolltes Menschsein ist es deshalb notwendig, daß wir diese Krankheit zum Tode, die uns von unserem zeitlichen Tode, dem Verlust des ewigen Selbst, retten soll, durchmachen.