Lothar Häberle – författare
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Inbunden, Tyska, 2012
817 kr
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Seit Gründung der Bundesrepublik ist die religiöse Zusammensetzung der Gesellschaft heterogener und konfliktreicher geworden: Zugenommen hat die Gruppe der Religionslosen, von denen einige aktiv für einen weltanschaulichen Säkularismus eintreten, und die der Muslime unterschiedlichen Bekenntnisses.Dem Islam selbst und seiner komplexen Beziehung zum Verfassungsstaat sind zwei Beiträge gewidmet, ein weiterer säkularistischen (bzw. laizistischen) Positionen. Mehrere Kapitel gehen der Frage nach, wie das staatliche Religionsrecht auf die Herausforderungen Islam und Säkularismus reagieren sollte und ob es einer Neujustierung bedarf. Abschließend werden zwei konträre Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zu einem italienischen Schulkreuz-Fall analysiert.
Inbunden, Tyska, 2025
1 121 kr
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Der Mainstream, prinzipiell wandelbar, ist seit einigen Jahren geprägt von erheblicher Enge (d.h. Diskurs-Ächtung einiger Teile der Gesellschaft). Meinungsfreiheit implodiert, besonders durch Ausgrenzungen Privater. Zudem radikalisieren sich kleinere Gruppen, wozu das Internet viel beiträgt. Im Populismus – von rechts wie von links – haben gesellschaftliche Spaltungstendenzen dann schon deutliche Prägung erfahren. Die Frage, wann und ob das Phänomen einer im engeren Sinne „gespaltenen Gesellschaft“ vorliegt, wird hier kaum direkt behandelt, die acht Buchbeiträge jedoch stehen in vielfältiger Beziehung hierzu. Gesellschaftlichen Spaltungstendenzen kann entgegnet werden: u.a. durch Beachtung einiger Diskurs-Grundsätze, auch im Online-Bereich.
Inbunden, Tyska, 2020
1 222 kr
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Das Themenspektrum dieses Buches erscheint weit gespannt. Meinungsfreiheit bildet das Scharnier zwischen Islam und Internet, hat mit beiden gemeinsame Konfliktfelder. In diesem Spannungsfeld erläutern Staatsrechtslehrer wie Udo Steiner, Michael Sachs und Klaus F. Gärditz Aspekte der Meinungsfreiheit wie auch der Religions-, Kunst- und Pressefreiheit.Aber gibt es auch Schnittmengen zwischen Islam und Internet? Die geistige, publizistische und politische Auseinandersetzung um den Islam in Deutschland und Europa findet zu guten Teilen im Internet statt. Dabei wirkt das Internet als Konfliktverstärker: Dessen anonyme Nutzung bewirkt mangelnde Zurechenbarkeit und Verantwortlichkeit für Duktus und Inhalt des eigenen Beitrags. Unsichtbar bleibt auch der Kritisierte. So wirkt das Internet enthemmend.Wie Islamgegner oder -feinde das Internet nutzen, so gleichermaßen Islamisten: zu Propaganda, zur Anwerbung von IS-Sympathisanten oder -Kämpfern, zur Vorbereitung von Anschlägen und anderen Straftaten. Spannen beide Seiten das Internet für ihre gegenläufigen Zwecke ein, verstärken sich die Konflikte erheblich. Das Internet-Phänomen „Echokammer“ (Abkapselung Gleichgesinnter) trägt erheblich bei zu wachsender Sprachlosigkeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen. Hate Speech, massive Beleidigungen, Drohungen verschärfen die Gegnerschaft. Zentrifugale Kräfte der Gesellschaft werden verstärkt, nicht nur sichtbarer.In mehreren Beiträgen wird hierbei die Rolle des Internets untersucht, werden Ansatzpunkte möglicher Regulierungen sowie problemgerechte Lösungen aufgezeigt.