Maik Bozza – författare
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Inbunden, Tyska, 2025
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Der Briefwechsel zwischen Stefan George und Hugo von Hofmannsthal aus den Jahren 1891 bis 1906 gehort seit seiner Erstedition von 1938 zu den wichtigsten Dokumenten der modernen deutschen Literatur. Hofmannsthals Abwehr von Georges unglucklichem Liebeswerben im Winter 1891/92 - diese Szene lie schon den fruhen Leser Adorno vom wechselseitigen "e;Trauma des ersten Wiener Zusammentreffens"e; sprechen - und das sich uber funfzehn Jahre hinweg anschlieende briefliche Ringen sind tief im kulturellen Gedachtnis verankert. Die kritische Neuedition ermoglicht, den Briefwechsel noch einmal neu in den Blick zu nehmen. Gegenuber den Ausgaben von 1938 bzw. 1953 konnte ein erheblich erweitertes Korpus in revidierter Chronologie rekonstruiert werden. Erstmals werden gelaufene Briefe und ubersandte Beilagen in Zusammenhang ediert und erscheinen mehr als zwei Dutzend Gedichtmanuskripte Hofmannsthals als integraler Bestandteil der Korrespondenz. Insgesamt mehr als einhundert edierte Entwurfe machen Georges intensive Spracharbeit an seinen Hofmannsthalbriefen sichtbar. Der erste umfassende Kommentar zum Briefwechsel greift auf umfangreiches, bisher nie publiziertes Quellenmaterial zuruck und vermag Richard Alewyns Verdikt des "e;ungeheuerlichen Ubergewichts des Ungesagten uber das Gesagte"e; betrachtlich zu relativieren.
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PDF, Tyska, 2016317 kr
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Ein Blick zurück hinter Stefan Georges Inszenierung seines Debüts als vermeintlich voraussetzungslosem Neubeginn der modernen deutschen Dichtung.Stimmt es, dass mit Georges »Hymnen" schlagartig die Moderne in der deutschen Dichtung beginnt? Wenn ja, dann nicht ex nihilo, wie von George und seinem Kreis gerne suggeriert, sondern motiviert durch die antimoderne Destruktion eines unabweisbaren Vorbilds: Charles Baudelaires »Les Fleurs du Mal".Maik Bozza rekonstruiert die poetologische Experimentierphase Georges, die vom Beginn der Umdichtung Baudelaires im Jahr 1889 bis zum Erscheinen der »Hymnen" Ende 1890 reicht. So unsicher und ästhetisch offen der junge Lyriker in dieser Zeit auch noch tastet, er hat doch bereits ein entschiedenes Movens: Immer wieder auf Baudelaires Gedicht »À une Passante" zurückkommend und flankiert von Interpretationen zu Ovids »Narziß und Echo"-Mythe widersetzt sich George beinahe manisch einer mit der Unterwerfung durch weibliches Begehren identifizierten höheren Inspiration und entwirft eine Poetik, die seine Dichtung auf die Beglaubigung im homoerotischen Blickbund gründet.
Häftad, Tyska
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