Manfred Hettling – författare
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PDF, Tyska, 20163 151 kr
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Inbunden, Tyska, 2012
1 412 kr
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PDF, Tyska, 20131 547 kr
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Krieg ist ein globales Phänomen, doch die Kriegserinnerungen und das Gefallenengedenken sind in jedem Land unterschiedlich. In 20 Länderstudien loten die Autoren aus, wie historische Traditionen, religiöse Prägungen und politische Ordnungen sich auf die Erinnerungsmuster des neuzeitlichen Gefallenenkults auswirken. Trotz vieler Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern treten zwei Gemeinsamkeiten klar hervor: Alle Gefallenen werden politisch in Dienst genommen, um das eigene Staatswesen mit dem Tod der Soldaten zu legitimieren. Zugleich individualisiert sich in allen Nationalstaaten das Gefallenengedenken, das jeden Soldaten einzeln mit seinem Namen und als gleichberechtigten Teil der Nation darstellt. Nur religiöse und revolutionäre Märtyrerkulte sperren sich gegen diese Egalisierungstendenz.
Inbunden, Tyska, 2023
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Inbunden, Tyska, 2025
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Inbunden, Tyska, 2001
3 443 kr
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PDF, Tyska, 2019843 kr
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Wir leben in einer Welt, die zutiefst geprägt ist durch die rechtlichen, ideellen, ökonomischen und kulturellen Traditionen und Parameter der »bürgerlichen Gesellschaft«. Diese trat seit dem 18. Jahrhundert sukzessive an die Stelle der feudal-ständischen Ordnung der Vormoderne, und hat auch die ideologischen Herausforderungen von rechts und links überdauert. Aber das öffentliche Bewusstsein über dieses grundlegende Fundament unserer politisch-sozialen Ordnung entspricht keineswegs seiner ungebrochenen Bedeutung. Der Band enthält den ersten vergleichenden Rückblick auf die drei großen Bürgertumsprojekte der 1980er Jahre, welche die historische Forschung seither nachhaltig beeinflusst haben. Diese waren auf das 19. Jahrhundert konzentriert, sie prägen die Bürgertumsforschung bis heute. Erweitert hat sich die historische Forschung seither in Richtung kultureller Faktoren, dem entsprechen Beiträge zur Vergesellschaftung und Lebensführung. Zweitens präsentiert der Band Studien zu den Brüchen, Transformationen und Kontinuitäten bürgerlicher Lebensweisen im 20. Jahrhundert, angesichts der Herausforderungen durch den Sozialstaat, die politischen Gegenutopien, die Pluralisierungszumutungen der Moderne. Den Band schließen vier Beiträge zur Begrifflichkeit und Lebenswelt von Mittelklassen außerhalb Europas – in der Erwartung, dass Wissen über europäische Traditionen »bürgerlicher Gesellschaft« der Diskussion über »global middle classes« befruchten wird.
Politische Sozialgeschichte im Dialog
Der Briefwechsel zwischen Hans Rosenberg und Hans-Ulrich Wehler
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PDF, Tyska, 2025739 kr
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Der Anspruch, Geschichte als "e;Historische Sozialwissenschaft"e; zu betreiben, hat seit den spaten 1960er Jahren entscheidend zur Etablierung der Sozialgeschichte in Westdeutschland beigetragen. Mageblichen Anteil daran hatten Hans-Ulrich Wehler an der neugegrundeten Universitat Bielefeld und der 1933 emigrierte Hans Rosenberg, die personlich, fachlich und politisch eng miteinander verbunden waren. Der Briefwechsel dieser zwei international bekannten deutschen Historiker ist eine herausragende Quelle fur die Wissenschaftsgeschichte der Sozialgeschichte in Deutschland und fur die strategischen Planungen und institutionellen Grundungen einer sich kritisch nennenden Geschichtswissenschaft. Die oft anschaulich und oftmals selbst- und fremdkritisch geschriebenen Briefe ermoglichen Einblicke in die hinter ihren Werken stehenden Historikerpersonlichkeiten und in die Entstehungsprozesse ihrer Studien. Eine ausfuhrliche Einleitung mit zwei langeren Biographien der Briefschreiber, die Vito Gironda und Manfred Hettling auf der Grundlage neuer, unveroffentlichter Quellen erarbeitet haben, ermoglicht eine fundierte Einbettung in die Entwicklung der deutschen Geschichtswissenschaft. Die Briefe und ihre ausfuhrliche Einordnung in den fachlichen und biographischen Kontext vertiefen und differenzieren unser Wissen uber die Geschichtswissenschaft im 20. Jahrhundert und entmythologisieren das Bild der Sozialgeschichte Bielefelder Pragung.
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PDF, Tyska, 2021764 kr
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Reinhart Koselleck (1923–2006) war einer der bedeutendsten Historiker Deutschlands im 20. Jahrhundert. Innerhalb der deutschen Geschichtswissenschaft seit 1945 war er zweifellos auch einer derjenigen, der am intensivsten interdisziplinär gearbeitet hat und im gesamten Spektrum der Geisteswissenschaften gelesen wird. Er prägte die Begriffsgeschichte entscheidend, hat die Analyse des politischen Totenkults als Forschungsgebiet etabliert und sich in den erinnerungspolitischen Debatten seit den 1990er Jahren engagiert. Vor allem aber hat er innovative und wegweisende Beiträge zur Geschichtstheorie und zur Frage ''historischer Zeiten'' verfasst. Der Band bietet einen umfassenden Überblick über Kosellecks gesamte Arbeiten, die unterschiedlichen Themenfelder, seine Art des Denkens und Fragens. Die Beiträge analysieren Kosellecks »essayistische Historik« und zeigen die Besonderheit wie das fortwirkende Potential seiner Geschichtsschreibung.
Inbunden, Tyska, 2007
1 254 kr
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PDF, Tyska, 2019272 kr
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Der Band bietet erstmals eine fundierte Geschichte der Gefallenengräber und des Kriegstotengedenkens in Deutschland. Als private Organisation mit staatlichem Auftrag hat der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seit seiner Gründung im Dezember 1919 an der Errichtung und Pflege deutscher Kriegsgräberstätten im In- und Ausland entscheidenden Anteil. Er erweist sich dabei immer wieder als Indikator und als gestaltender Faktor.Die Darstellung fasst die Ergebnisse eines unabhängigen, wissenschaftlichen Forschungsprojekts zusammen, das durch den Volksbund in Auftrag gegeben wurde. Sie präsentiert einen detaillierten und konzisen Überblick über die Entwicklungen und Probleme einer Institutionsgeschichte im politischen und erinnerungskulturellen Kontext. Dabei analysiert sie insbesondere die kulturellen Normen, weltanschaulichen Überzeugungen und die politischen Ziele der Erinnerungskultur in ihrer Verschränkung.