Marcel Boldorf – författare
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Nazi Germany and Japan occupied huge areas at least for some period during World War II, and those territories became integral parts of their war economies. The book focuses on the policies of World War II aggressors in occupied countries.
The unbalanced economic and financial relations were defined by administrative control, the implementation of institutions and a variety of military exploitation strategies. Plundering, looting and requisitions were frequent aggressive acts, but beyond these interventions by force, specific institutions were created to gain control over the occupied economies as a whole. An appropriate institutional setting was also crucial to give incentives to the companies in the occupied countries to produce munitions for the aggressors. The book explains the main fields of war exploitation (organisation and control, war financing and workforce recruitment). It substantiates these aspects in case studies of occupied countries and gives examples of the business policy of multinational companies under war conditions. The book also provides an account of differences and similarities of the two occupation systems.
Economies under Occupation will interest researchers specialising in the history of economic thought as well as in economic theory and philosophy. It will also engage readers concerned with regional European and Japanese studies and imperial histories.
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Nazi Germany and Japan occupied huge areas at least for some period during World War II, and those territories became integral parts of their war economies. The book focuses on the policies of World War II aggressors in occupied countries.
The unbalanced economic and financial relations were defined by administrative control, the implementation of institutions and a variety of military exploitation strategies. Plundering, looting and requisitions were frequent aggressive acts, but beyond these interventions by force, specific institutions were created to gain control over the occupied economies as a whole. An appropriate institutional setting was also crucial to give incentives to the companies in the occupied countries to produce munitions for the aggressors. The book explains the main fields of war exploitation (organisation and control, war financing and workforce recruitment). It substantiates these aspects in case studies of occupied countries and gives examples of the business policy of multinational companies under war conditions. The book also provides an account of differences and similarities of the two occupation systems.
Economies under Occupation will interest researchers specialising in the history of economic thought as well as in economic theory and philosophy. It will also engage readers concerned with regional European and Japanese studies and imperial histories.
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Dieses Buch untersucht den Wandel der sozialen Bewegungen und der Wirtschaftseliten in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. In den Jahren nach 1945 stand Europa vor vielfältigen Herausforderungen, die durch die übergeordnete Frage verbunden waren, wie der Wiederaufbau des Kontinents vonstatten gehen sollte. Für die Mittelmächte lag die Umsetzung in den Händen der alliierten Besatzungsmächte, die den Prozess der Entnazifizierung und den Aufbau einer neuen Wirtschaftsordnung organisierten. In den Ländern, die nicht militärisch besetzt waren, bestand eine tiefe Kluft zwischen den neuen Regierungskräften und den ehemaligen Kollaborateuren. In beiden Fällen übernahmen soziale Bewegungen, die von Antifaschisten auf der linken Seite des politischen Spektrums gebildet wurden, die Aufgabe der gesellschaftlichen Neuordnung. Die Kapitel in diesem Buch untersuchen die Diskurse über die Wirtschaftssysteme und ihre Eliten, die in einer Reihe von europäischen Ländern in den Vordergrund rückten, und decken auf, wer daran beteiligt war, auf welche Widerstände diese sozialen Bewegungen stießen und wie es ihnen im Westen letztlich nicht gelang, einen Wandel herbeizuführen, während der Stalinismus in Osteuropa den Wandel gewaltsam erzwang.
Governance in Der Planwirtschaft
Industrielle Führungskräfte in Der Stahl- Und Textilbranche Der Sbz/DDR (1945-1958)
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Marcel Boldorf führt zwei in der Forschung stets isoliert behandelte Themenfelder sollten zusammen: die Entnazifizierung und die Kaderauswahl im Rahmen der Errichtung einer zentralen Planwirtschaft. Aus dem Handeln der Führungskräfte werden Rückschlüsse auf Werte, Regeln und Grundsätze der Governance gezogen. In vier Stahlwerken und zwei großen Spinnereien betrachtet der Autor Entscheidungsprozesse der Werkleitungen und die Frage, inwieweit ihnen mit zunehmendem Zentralismus noch Handlungsspielräume verblieben. Als ehemals führende Kriegsindustrie war die Eisen- und Stahlbranche der SBZ/DDR ein machtpolitisch sensibler Faktor, der an der Basis der auf Autarkie zielenden Wirtschaftsordnung stand. Im Gegensatz dazu wurde die Textilindustrie im staatlichen Plansystem systematisch benachteiligt und zur Verarbeitung von Ersatzstoffen gedrängt. Aus einer komparativen Perspektive leistet das Buch einen Beitrag zum einem vertieften Verständnis des ostdeutschen Transformationsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg.
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Marcel Boldorf führt zwei in der Forschung stets isoliert behandelte Themenfelder sollten zusammen: die Entnazifizierung und die Kaderauswahl im Rahmen der Errichtung einer zentralen Planwirtschaft. Aus dem Handeln der Führungskräfte werden Rückschlüsse auf Werte, Regeln und Grundsätze der Governance gezogen. In vier Stahlwerken und zwei großen Spinnereien betrachtet der Autor Entscheidungsprozesse der Werkleitungen und die Frage, inwieweit ihnen mit zunehmendem Zentralismus noch Handlungsspielräume verblieben. Als ehemals führende Kriegsindustrie war die Eisen- und Stahlbranche der SBZ/DDR ein machtpolitisch sensibler Faktor, der an der Basis der auf Autarkie zielenden Wirtschaftsordnung stand. Im Gegensatz dazu wurde die Textilindustrie im staatlichen Plansystem systematisch benachteiligt und zur Verarbeitung von Ersatzstoffen gedrängt. Aus einer komparativen Perspektive leistet das Buch einen Beitrag zum einem vertieften Verständnis des ostdeutschen Transformationsprozesses nach dem Zweiten Weltkrieg.
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Die Neuauflage der volkswirtschaftlichen Untersuchungen des Preußischen Kriegsministeriums erweitert das Verständnis der deutschen Wirtschaft im Ersten Weltkrieg. Ihr kritischer Umgang mit Versäumnissen der Kriegsvorbereitung und -planung bietet Ansätze zur Neubewertung der wirtschaftlichen Ordnungspolitik. Sie enthalten eine Fülle von Informationen zu den Schlüsselsektoren Eisen-, Textil-, Waffen- und Munitionswirtschaft.
4 678 kr
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Die Neuauflage der volkswirtschaftlichen Untersuchungen des Preußischen Kriegsministeriums erweitert das Verständnis der deutschen Wirtschaft im Ersten Weltkrieg. Ihr kritischer Umgang mit Versäumnissen der Kriegsvorbereitung und -planung bietet Ansätze zur Neubewertung der wirtschaftlichen Ordnungspolitik. Sie enthalten eine Fülle von Informationen zu den Schlüsselsektoren Eisen-, Textil-, Waffen- und Munitionswirtschaft.
2 994 kr
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Ohne Indienstnahme der Wirtschaft lässt sich kein Krieg führen. Zumeist wird die Niederlage der Mittelmächte im Ersten Weltkrieg auf ihre wirtschaftliche Unterlegenheit zurückgeführt. Marcel Boldorf präsentiert mit seinem Handbuch ein Panorama der deutschen Kriegswirtschaft zwischen 1914 und 1918. Die Überblicksbeiträge verbinden gesicherte Kenntnisse mit den Ergebnissen neuerer Forschungen und führen fundiert in die Grundlagen der Kriegswirtschaft, die verschiedenen kriegswichtigen Industriesektoren, die Agrarwirtschaft, den Arbeitsmarkt sowie die Außen- und Besatzungswirtschaft ein.
3 130 kr
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Ohne Indienstnahme der Wirtschaft lässt sich kein Krieg führen. Zumeist wird die Niederlage der Mittelmächte im Ersten Weltkrieg auf ihre wirtschaftliche Unterlegenheit zurückgeführt. Marcel Boldorf präsentiert mit seinem Handbuch ein Panorama der deutschen Kriegswirtschaft zwischen 1914 und 1918. Die Überblicksbeiträge verbinden gesicherte Kenntnisse mit den Ergebnissen neuerer Forschungen und führen fundiert in die Grundlagen der Kriegswirtschaft, die verschiedenen kriegswichtigen Industriesektoren, die Agrarwirtschaft, den Arbeitsmarkt sowie die Außen- und Besatzungswirtschaft ein.
2 845 kr
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Der Band bietet ein Kompendium zur deutschen Wirtschaft unter dem Nationalsozialismus unter Einschluss der Kriegsperiode und der Besatzungswirtschaft.
Wirtschaftsgeschichte wird in einem umfassenden Sinne verstanden, d. h. es werden auch Themenfelder wie Sozial-, Arbeitsmarkt- und Umweltpolitik oder Wissenschafts- und Konsumgeschichte einbezogen. Ausführliche Kapitel widmen sich dem Kern der bisherigen Forschung: Rüstung, Industriebranchen, Landwirtschaft, Außenwirtschaft und Wirtschaftslenkung. Daneben werden Bereiche wie Tourismus, Medien oder Luxusgüter behandelt. In vielen Kapiteln findet das Thema der Vernichtung wirtschaftlicher Existenzen einen Platz. Forschungserkenntnisse der vergangenen Jahre, insbesondere auch aus den umfangreichen Forschungsprojekten zur Geschichte deutscher Institutionen und Ministerien im Nationalsozialismus, werden in einen größeren Rahmen eingebettet.
Eine solch facettenreiche Behandlung der NS-Wirtschaftsgeschichte in einem Werk ist eine Neuheit auf dem Büchermarkt.
Der Band richtet sich an alle Interessierten, die Informationen über die Wirkungen der nationalsozialistischen Ideologie auf wirtschaftliche Prozesse suchen. Der Band ist sowohl in der schulischen als auch der universitären Lehre einzusetzen, kann aber auch als Einstieg für weiterreichende oder detailliertere Forschungen dienen.
3 044 kr
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Der Band bietet ein Kompendium zur deutschen Wirtschaft unter dem Nationalsozialismus unter Einschluss der Kriegsperiode und der Besatzungswirtschaft.
Wirtschaftsgeschichte wird in einem umfassenden Sinne verstanden, d. h. es werden auch Themenfelder wie Sozial-, Arbeitsmarkt- und Umweltpolitik oder Wissenschafts- und Konsumgeschichte einbezogen. Ausführliche Kapitel widmen sich dem Kern der bisherigen Forschung: Rüstung, Industriebranchen, Landwirtschaft, Außenwirtschaft und Wirtschaftslenkung. Daneben werden Bereiche wie Tourismus, Medien oder Luxusgüter behandelt. In vielen Kapiteln findet das Thema der Vernichtung wirtschaftlicher Existenzen einen Platz. Forschungserkenntnisse der vergangenen Jahre, insbesondere auch aus den umfangreichen Forschungsprojekten zur Geschichte deutscher Institutionen und Ministerien im Nationalsozialismus, werden in einen größeren Rahmen eingebettet.
Eine solch facettenreiche Behandlung der NS-Wirtschaftsgeschichte in einem Werk ist eine Neuheit auf dem Büchermarkt.
Der Band richtet sich an alle Interessierten, die Informationen über die Wirkungen der nationalsozialistischen Ideologie auf wirtschaftliche Prozesse suchen. Der Band ist sowohl in der schulischen als auch der universitären Lehre einzusetzen, kann aber auch als Einstieg für weiterreichende oder detailliertere Forschungen dienen.
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This book explores the changing nature of social movements and economic elites in post-Second World War Europe. In the years following 1945, Europe faced diverse challenges connected by the overriding question of how the reconstruction of the continent should proceed. For the Central Powers, the implementation lay in the hands of the Allied occupying forces who organised the process of denazification and the establishment of a new economic order. In countries without military occupation, there was a deep gap between the new governmental forces and the former collaborators. In both cases, social movements which were formed by anti-fascists on the left of the political spectrum assumed the task of social reorganisation. The chapters in this book explore the discourses about economic systems and their elites which moved to the fore across a range of European countries, uncovering who was involved, what resistance these social movements faced and how these ultimately failed in the Westto bring about change, while in Eastern Europe Stalinism forcibly imposed change.