Marko Kreutzmann – författare
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Inbunden, Tyska, 2012
740 kr
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Jüdische Geschichte in Thüringen
Strukturen und Entwicklungen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert
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PDF, Tyska, 2022705 kr
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In den letzten drei Jahrzehnten hat die Erforschung der jüdischen Geschichte Thüringens einen großen Aufschwung genommen. Der Band gibt einen Einblick in die Entwicklung jüdischen Lebens in der Region vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Die Beiträge befassen sich u.a. mit der Blütezeit jüdischen Lebens in Thüringen im Mittelalter, mit der Entwicklung des Landjudentums in der Frühen Neuzeit und der Rolle der Hofjuden in den zahlreichen thüringischen Residenzen, dem Kampf um die rechtliche Emanzipation im 19. Jahrhundert, der Verfolgung und Vernichtung während der Zeit des Dritten Reiches und dem Neubeginn jüdischen Lebens in Thüringen nach 1945. Anhand ausgewählter Themenfelder bietet der Band sowohl eine Bilanz der bisherigen Forschung als auch einen Einblick in aktuelle Projekte und einen Ausblick auf künftige Forschungsperspektiven.
Inbunden, Tyska, 2025
750 kr
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Von der Weimarer Hofbuchdruckerei zum Bohlau Verlag
Buchdruck und Verlagswesen in Thuringen 1624-2024
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PDF, Tyska, 2025651 kr
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Seit der Erfindung des Buchdrucks in der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde Thuringen zu einer zentralen Region der Buchproduktion und des Verlagswesens. Ausgangspunkt waren in vielen Fallen die in der Fruhen Neuzeit in den zahlreichen kleinstaatlichen Residenzen gegrundeten Hofbuchdruckereien. Im spaten 18. und im 19. Jahrhundert verfugte Thuringen uber eine groe Zahl an Druckereien und Verlagen, unter denen sich bekannte Firmen wie Perthes in Gotha, Gustav Fischer in Jena oder Bohlau in Weimar befanden. Der Umfang und die Qualitat der Buchproduktion in der Medienlandschaft Thuringen insgesamt konnten in dieser Zeit mit den Zentren des Buchdrucks wie Leipzig, Berlin oder Frankfurt am Main konkurrieren. Der Band wirft einen Blick auf die vielfaltige Buchproduktion und das Verlagswesen in Thuringen. Ein zentraler Referenzpunkt ist hierbei der Bohlau Verlag, der aus der 1624 in Weimar gegrundeten Hofbuchdruckerei hervorging. In der zweiten Halfte des 19. Jahrhunderts stieg er zu einem fuhrenden Wissenschaftsverlag auf. Nach dem Zweiten Weltkrieg spiegelten sich in seiner Verlagshistorie die Geschichte der deutschen Teilung, aber auch die Herausforderungen der Wiedervereinigung seit 1990 wider.
Inbunden, Tyska, 2026
729 kr
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PDF, Tyska, 2026675 kr
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Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen (1826-1914) setzte wichtige Impulse fur die Entwicklung des deutschen und europaischen Theaters. Zugleich war Georg II. einer der geistig und politisch herausragenden thuringischen Fursten in der Zeit des Kaiserreiches. Grundlage fur seine Tatigkeit als Regent und fur den Aufstieg Meiningens zur kulturell bedeutendsten Residenz in Thuringen neben Weimar war die im Jahr seiner Geburt erfolgte letzte Landesteilung der ernestinischen Staaten. Durch die Neuaufteilung der ernestinischen Lander nach dem Aussterben des Hauses Sachsen-Gotha im Jahr 1825 wurde das Gebiet von Sachsen-Meiningen erheblich vergro ert. Zugleich bu te Gotha seinen Status als Hauptresidenz und damit einen Teil seiner bisherigen kulturellen Stellung ein. Mit dem innerdeutschen Krieg von 1866 wiederum, der Sachsen-Meiningen aufgrund seiner Parteinahme fur Osterreich beinahe die Existenz gekostet hatte, endete die volle Souveranitat des Landes. Als Bundesstaat im Norddeutschen Bund von 1867 bzw. im Kaiserreich von 1871 musste es zahlreiche, v.a. au enpolitische, Kompetenzen aufgeben. Herzog Georg II., der 1866, im Augenblick der gro ten Existenzkrise des Landes, die Regierung ubernahm, zog daraus die Konsequenz einer Fokussierung auf die innere Politik und die Pflege der Kultur, besonders der Musik und des Theaters. Dieser Band untersucht daher die letzte ernestinische Landesteilung von 1826 und ihre Folgen fur die Kulturpolitik des Herzogtums Sachsen-Meiningen. Lange Zeit wurden Landesteilungen als Ausdruck staatlichen Niedergangs interpretiert. Die Beitrage des Bandes zeigen jedoch, dass die ernestinische Landesteilung von 1826 eine Phase relativ stabiler und erfolgreicher Entwicklung der ernestinischen Kleinstaaten bis zum Ende der Monarchien in Deutschland 1918 eroffnete. Dadurch ebnete sie auch den Weg fur die aufstrebende Kulturpolitik des spateren Herzogs Georg II. von Sachsen-Meiningen. Der Band wirft damit zugleich einen neuen Blick auf die Chancen und Grenzen kleinstaatlich-dynastischer Politik im 19. Jahrhundert.
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PDF, Tyska, 2021866 kr
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Der 1815 gegründete Deutsche Bund gilt noch immer weithin bloß als Instrument der Restauration überholter politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Zustände und der Unterdrückung der politischen Opposition. Die Studie analysiert erstmals systematisch die Tätigkeit der Deutschen Bundesversammlung als dem zentralen politischen Organ des Deutschen Bundes und der durch sie eingesetzten Ausschüsse und Kommissionen in der Zeit vom Zusammentritt der Bundesversammlung 1816 bis zum Ausbruch der Revolution von 1848/49. Dabei zeigt sich, dass der Deutsche Bund keineswegs nur ein Werkzeug der Bundesstaaten zur politischen Repression und zur militärischen Verteidigung war. Vielmehr entwickelte er sich zu einer eigenen politischen Handlungsebene, die auf vielen Feldern der zivilen Rechtsvereinheitlichung, der ökonomischen Modernisierung, der kulturellen Entwicklung und der nationalen Integration und politischen Partizipation eigene Initiativen entfaltete. Obwohl der Deutsche Bund den in ihn gesetzten hohen gesellschaftlichen Erwartungen letztlich nicht gerecht werden konnte, blieben seine Aktivitäten auf vielen Feldern langfristig nicht wirkungs- und folgenlos.
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PDF, Tyska, 2012993 kr
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Der 1834 ins Leben gerufene Deutsche Zollverein besaß nicht nur große Bedeutung für die wirtschaftliche und politische Entwicklung Deutschlands im zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts. Vielmehr stellte er als gemeinsame ökonomische Institution souveräner Staaten lange Zeit eine historisch einzigartige Erscheinung dar. Dennoch ist über seine politische und institutionelle Entwicklung bislang erstaunlich wenig bekannt. Dieses Buch rekonstruiert die soziale Zusammensetzung, die Netzwerke und das politische Handeln jener Beamten, welche über viele Jahre in den gemeinsamen Gremien des Zollvereins wirkten und diese Institution damit als eine neue Funktionselite maßgeblich prägten. Es vermittelt neue Erkenntnisse über die politische Entwicklung, die institutionelle Funktionsweise, sowie über die Dynamik der zwischenstaatlichen Integration innerhalb des Zollvereins.