Markus Bernauer – författare
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Del 4 - Supplementa Nietzscheana
Heinrich von Stein
Inbunden, Tyska, 1998
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Die 1990 gegründete Reihe, die auf eine Anregung von Mazzino Montinari zurückgeht, publiziert Quellenmaterialien zu Nietzsches Leben, seinem Umkreis und seiner Wirkung. Die Supplementa stellen somit eine Ergänzung zu den Kritischen Ausgaben von Nietzsches Werken (KGW) und Briefen (KGB) dar.
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PDF, Tyska, 20112 919 kr
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Die 1990 gegründete Reihe, die auf eine Anregung von Mazzino Montinari zurückgeht, publiziert Quellenmaterialien zu Nietzsches Leben, seinem Umkreis und seiner Wirkung. Die Supplementa stellen somit eine Ergänzung zu den Kritischen Ausgaben von Nietzsches Werken (KGW) und Briefen (KGB) dar.
452 kr
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Versteckt, verboten, zensiert: Wo in der Literatur der Goethezeit Freigeisterei, Sinnlichkeit oder gar Sex Erwähnung fanden, war die Zensurschere schnell zur Hand. Und doch gab es eine erstaunliche Menge an libertinen Texten – oft anonym gedruckt, unterm Ladentisch gehandelt: Hier sind sie, lest und staunt! Ähnlich wie 1968 fand schon im 18. Jahrhundert eine Art Revolution des Denkens und Schreibens statt: Man besann sich auf das Hier und Jetzt (statt aufs Jenseits), man feierte Körper und Dasein, man schwor der Erbsünde ab und dachte »über den Trieb, sich zu gatten« (Johann Reinhold Lenz) nach – oder man beschrieb ihn gar. Freilich meist im Verborgenen, in anonymen Schriften oder – zu Zeiten der Französischen Revolution – in einer Flut von Büchern, die heimlich gehandelt wurden. Zentren dieser Bewegung waren der freigeistige Hof Friedrichs des Großen, Großstädte (»Du Sodomsort, Du neues Gomorrha«) wie Wien und Berlin und die Schreibstuben der Dichter, die auf die Unverkrampftheit heidnisch-antiker Autoren gestoßen waren. Erst mit der Restauration verschwand dieses Schrifttum wieder – um hinfort von der Germanistik ignoriert zu werden.Doch unsere Zeiten sind frei: Und so versammeln diese Bände, was es an libertiner Literatur in Deutschland gab, von obszönen anonymen Romanen wie Schwester Monika bis zu Werken berühmter Autoren wie Heinse, Goethe, Wieland und Lenz.
Inbunden, Tyska, 2026
496 kr
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PDF, Tyska, 2026418 kr
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Ein libertines Buch sei eines, in dem Unzucht und Unglaubigkeit auf gefallige Weise verquickt seien, schrieb der Marquis de Sade uber den Roman Therese philosophe des Marquis d'Argens, eines Hoflings Friedrichs II. Libertine Bucher, in denen Pornografie mit Blasphemie einhergeht, Freizugigkeit mit der Leugnung Gottes und der unsterblichen Seele, gibt es seit der Renaissance. Sie feierten im Frankreich der Aufklarung ihre Blutezeit. Aber in Deutschland? Was die Wissenschaft lange nicht wahrhaben wollte, wei man heute besser: Es existieren viele pornografische Titel in deutscher Sprache, und klassische deutsche Autoren haben Schriften veroffentlicht, die gleichermaen freizugig wie blasphemisch sind: Goethe, Wieland, Heinse. Markus Bernauer erzahlt erstmals umfassend die Geschichte der libertinen Literatur in Deutschland im europaischen Kontext. Er spannt den Bogen von der Antikenbegeisterung in der italienischen Renaissance, die Hurengeschichten des Barock und der Aufklarung uber obszone Erziehungsromane, antiklerikale Pornografie und pornografisches Theater bis hin zu Gro stadtsatiren und Prostitutionsfuhrern. Nicht zu vergessen die deutschen Klassiker und den preu ischen Hof Friedrichs II., wo man hatte glauben konnen, die sieben Weisen Griechenlands unterhielten sich im Bordell (Voltaire).