Martin Bauspie – författare
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PDF, Tyska, 2012752 kr
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Der Verfasser des Lukasevangeliums und der Apostelgeschichte gilt häufig als ''Historiker'' und ''Theologe der Heilsgeschichte''. Beide Bezeichnungen werfen allerdings mehr Fragen auf, als sie lösen. Anhand einer Analyse der Erkenntnismotivik im lukanischen Werk versucht Bauspieß eine präzisere Verhältnisbestimmung von Theologie und Geschichte vorzunehmen.Im Zentrum stehen exegetische Analysen zentraler Texte des Doppelwerkes, die für die Frage nach Geschichte und Erkenntnis relevant sind. Es zeigt sich, dass Lukas seine Theologie nicht einfach ''als Geschichtsschreibung'' entwickelt, sondern eine deutliche Unterscheidung zwischen historisch beschreibbarer Wirklichkeit und der dem Glauben eigenen Erkenntnis voraussetzt. Gleichzeitig entwickelt er ein Konzept, das verstehbar macht, wie das vergangene Heilsgeschehen in der Gegenwart präsent ist. Luzide zeichnet er diese spezifisch christliche Perspektive auf Geschichte nach und zeigt deren Konsequenzen für die gegenwärtige geschichtshermeneutische Diskussion.
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PDF, Tyska, 2020489 kr
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Das Christentum – von Beginn an wesentlich vom Freiheitsgedanken bestimmt – hat die westlichen Gesellschaften entscheidend geprägt und kann auch auf aktuelle Fragen nach der Freiheit Antworten geben. Gegenwärtig ist allerdings keineswegs eindeutig, was jeweils mit "Freiheit" gemeint ist. Der Begriff ist klärungsbedürftig. Dieser Band vereint exegetische, hermeneutische, systematisch-theologische, empirische und ökumenische Perspektiven auf das Thema. Einen Schwerpunkt bilden Studien zur Freiheit im Neuen Testament, insbesondere in der Theologie des Paulus und der Paulusrezeption, in den Evangelien und weiteren neutestamentlichen und frühchristlichen Schriften. Gemeinsam zeigen sie die Vielschichtigkeit biblisch-christlicher Freiheitsverständnisse auf, die gleichwohl übereinstimmend Freiheit als einen qualifizierten Begriff erscheinen lassen: Freiheit ist bestimmt durch die Bindung an Gott und realisiert sich in einem neuen Selbst-, Welt- und Gottesverständnis sowie hieraus entspringender Verhaltensmöglichkeiten.[Qualified Freedom. Festschrift for Christof Landmesser on the Occasion of his 60th Birthday]Christianity – essentially determined since its beginnings by the idea of freedom – has decisively shaped Western societies and can also provide answers to current questions about freedom. In present discourse, however, it is often unclear what is meant by "freedom". The term is in need of clarification. This volume combines exegetical, hermeneutical, systematic-theological, empirical and ecumenical perspectives on the topic. Studies on freedom in the New Testament, especially in the theology of Paul and the reception of Paul, in the Gospels and other New Testament and Early Christian writings build the main focus. Together they demonstrate the complexity of biblical-Christian understandings of freedom, which nevertheless show agreement in bringing freedom as a qualified concept to the fore: Freedom is determined by the connection to God and is realized in a new understanding of oneself, the world and God, and in behavioural possibilities arising from this.
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PDF, Tyska, 20231 372 kr
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Nach langer Zeit hat die Paulus-Forschung das Thema der "Gotteslehre" entdeckt. Die "Rede von Gott" ist für Paulus keine selbstverständliche Voraussetzung. Vielmehr muss er sie von seiner Christus-Begegnung vor Damaskus ausgehend neu durchdenken. Dabei bezieht er sich nicht nur auf die frühjüdische, sondern auch auf die frühchristliche Tradition, die er vor seiner Bekehrung als Blasphemie angesehen hatte. In dieser frühchristlichen Tradition sind wesentliche Aussagen über die Christologie bereits enthalten. Paulus "erfindet" also keine neue Christologie, wie häufig suggeriert wird. Er durchdenkt vielmehr die Konsequenzen der Christus-Offenbarung für die Gotteslehre und die Soteriologie. Dieser Prozess von Tradition und Interpretation wird in der Untersuchung an den paulinischen Hauptbriefen in chronologischer Reihenfolge entlanggehend nachgezeichnet. So entsteht ein zusammenhängendes Bild der paulinischen Rede von Gott sowie eine Beschreibung des Prozesses, in der die Theologie des Paulus sich entwickelt. Deutlich wird: Paulus ist viel "traditioneller" als oft angenommen wird. Seine Wirkung ist aber darin begründet, dass er eine Interpretation der Tradition vornimmt, die konsequent von dem Gedanken des gegenwärtigen Gottes bestimmt ist.