Martin Dinges – författare
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PDF, Engelska, 2014572 kr
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Medical Pluralism is by now recognized as a reality in many countries. Studies, however, bringing together anthropologists and historians working on this subject are still rare. A comparative view on Germany and India with their different patterns of institutionalisation of medical pluralism is particularly rewarding. This volume focuses on practices starting with the story of a Transsylvanian lay healer who functioned in Lahore as a cultural broker. Indigenising of homoeopathy in Bengal shows a particular mode of appropriation. Patients and their choices are considered for the late 19th and late 20th century Germany and in present day India. In addition to the practices of lay healers as health care providers in Bengal and in Indian slums, independent General Practitioners and physicians working in the public health care system are analysed too. A case study of an Indian hospital shows a pragmatic way to introduce medical pluralism into a modern "e;allopathic"e; institution. The political debate on medical pluralism e.g. in the German Reichstag in the beginning of the 20th century is also one of the topics. The e-book concludes with a theoretical reflection on the concept of medical pluralism.
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PDF, Tyska, 2015484 kr
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Briefe sind in den letzten Jahren als hervorragende Quelle für eine Geschichte der Medizin und Gesundheit neu entdeckt worden. Sie erlauben einen direkten Zugriff auf Erfahrungen von Schmerz und Krankheit und enthalten wichtige Informationen über Vorsorgeanstrengungen, Selbstmedikation und medizinische Behandlung. Gleichzeitig werden in den Briefwechseln zwischen Gesunden sowie zwischen Ärzten und Kranken Bedürfnisse ausgehandelt, Geschlechtsrollen ausgespielt und Identitäten hergestellt.Dieser Band führt erstmals Forschungsansätze aus dem deutschen und französischen Sprachraum zusammen, mit englischen Abstracts. Die Autoren sind Medizin- und Gesundheitshistoriker sowie Literaturwissenschaftler.Aus dem InhaltVincent Barras / Martin Dinges: Krankheit in Briefen: EinleitungTypologien und theoretische ZugängeMichael Stolberg: Patientenbriefe in vormoderner MedikalkulturHubert Steinke: Krankheit im Kontext. Familien-, Gelehrten- und Patientenbriefe im 18. JahrhundertSéverine Pilloud: Interpretationsspielräume und narrative Autorität im autobiographischen Krankheitsbericht17. und 18. JahrhundertBenedino Gemelli: Die Sprache der Krankheit in der Korrespondenz von Antonio VallisneriMatthias Bruhn: Krankheitsbilder. Künstler in der Frühen Neuzeit berichten über ihren ZustandRenaud Redien-Collot: Medizinische Rede und poetische Praxis: Die verschiedenen Figuren der Autorität im Briefwechsel zwischen Madame d''Epinay und dem Abbé GalianiCarmen Götz: Krankheit als Effekt kultureller Konstruktionen während der Aufklärung. Das Beispiel der HypochondrieAnne-France Grenon: "Ich habe zu leiden gelernt, Madame!" Rousseau und der Briefdiskurs über KrankheitMarion Maria Ruisinger: Chirurgie im Brief. Das Beispiel der Konsiliarkorrespondenz Lorenz Heisters (1683-1758)Philip Rieder: Für eine anthropologische und medizinische Lektüre der Briefkultur im Jahrhundert der AufklärungOdile Richard-Pauchet: Diderot als medizinischer Berichterstatter in den Briefen an Sophie VollandMonika Meier: Tödliche Krankheiten und "eingebildete" Leiden: "Hypochondrie" und "Schwindsucht" im Briefwechsel zwischen Jean Paul und Johann Bernhard Herrmann. Mit Ausblicken auf Literatur und Ästhetik Jean PaulsAlexander Ritter: "Hämorrhiadalkolik", "Stahl''s gewaltige Pillen" und "Menschenflicker" Johann Gottwerth Müller: Der medizinalkritische Aufklärungsliterat und seine Leiden in Brief und Buch9. und 20. JahrhundertOlivier Faure: Behandlungsverläufe. Die französischen Patienten von Samuel und Mélanie Hahnemann (1834-1868)Bettina Brockmeyer: Krankheitsdarstellungen in Briefen von Samuel Hahnemann – Eine Lektüre aus geschlechtergeschichtlicher PerspektiveSusanne Frank: Gesundheitsverhalten von Männern. Gesundheit und Krankheit in Briefen, 1800-1950Sylvelyn Hähner-Rombach: "Ich habe öfter mit den Ärzten darüber sprechen wollen, doch die winken ab….". Briefe an "Natur und Medizin" zwischen 1992 und 1996Gérard Danou: Das Spiel der überkreuzten Reden. Kommentierte Lektüre eines ausgewählten Briefs: "Ich wünsche, Zugang zur Krankenakte meines Vaters zu erhalten"Englische Zusammenfassungen
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PDF, Engelska, 2016572 kr
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It was not until the 1850s that the average life expectancy in women began to rise noticeably in Germany and Europe. Up to the 1980s it increased in waves. Since then the gender gap has gradually decreased and settled. For decades demographers, historians, medical researchers and health scientists have provided partial explanations for this phenomenon. This volume now presents a comparison of seven Central, Western and Northern European countries spanning one and a half centuries: some of the selected countries took part in both World Wars, others remained neutral; in some countries the rate of smoking varies, others have widely differing female occupation rates. As a result of this comparison, the varying effects of biological and socio-cultural influences on the gender gap and the reversal of this secular trend can be placed with much greater scientific precision than before. The volume also contributes to objectify the public debate on the gender gap and its implications for health policy.
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PDF, Tyska, 2018446 kr
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Was lernten eine Bürgerstochter oder ein junger Adeliger um 1800 über Körper, Gesundheit und Krankheit? Welche Rolle spielten dabei die Familie, die Schule und die Medien? Wie wichtig war ihnen überhaupt Gesundheit? Hielten sie die Stadtluft für schädlich, die Landluft für gesundheitsförderlich? Hielten sie eine "gesunde Ernährung" für wichtig? Welche Hausmittel kannten Frauen, aber auch Männer? Wie halfen sie sich im Krankheitsfall selbst? Wie gingen sie später als Eltern mit den Krankheiten der Kinder um? Förderten Sie Bewegung und Abhärtung? Was hielten sie von Impfungen, den unterschiedlichen Therapien, den Arzneien und ihren Preisen? Wie entschieden sie zwischen konkurrierenden Angeboten wie der Schulmedizin und der Homöopathie?Die vielen Briefe, die die Schriftsteller Bettine und Achim von Arnim hinterlassen haben, geben Antworten auf diese Fragen. Auf ihrer Grundlage legt Martin Dinges mit diesem Band die Gesundheitsgeschichte einer Familie des 19. Jahrhunderts vor. Er untersucht darüber hinaus Bettines öffentliches Engagement für die Gesundheitsversorgung der Unterschichten sowie für den medizinischen Pluralismus im Vormärz und analysiert, wie sie ihr "medizinisches Erbe" innerhalb der Familie weitergab – und ob die nächste Generation es annahm.
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PDF, Tyska, 2019495 kr
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Religion und Medizin stehen seit jeher in einer durchaus ambivalenten Beziehung: Der griechische Asklepioskult, germanische Quellheiligtümer, katholische Wallfahrtsorte oder protestantisch-pietistische Pastoralmedizin sind Ausdruck dieser Nähe zwischen Religion und Medizin. Die Autorinnen und Autoren greifen das auf und gehen von der Annahme aus, dass sich die Schwierigkeiten unserer Spätmoderne mit dem Thema "religiöse Heiler" – die in den Beiträgen implizit oder explizit angesprochen werden – vor ihrem geschichtlichen Hintergrund besser einordnen lassen.Angesichts der gegenwärtigen Entwicklungen im Gesundheitswesen ist ein frischer Blick auf religiös inspirierte Formen der Heilung höchst aufschlussreich – nicht nur, um diese zu analysieren, sondern geradezu als Lackmustest für unser Verhältnis zu den spezifischen Denkweisen der modernen Wissenschaft und Medizin.
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PDF, Tyska, 20201 054 kr
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Ist bereits in der Frühen Neuzeit eine Dichotomie der Geschlechter bezüglich ihrer Gesundheit erkennbar? Lässt sich ein spezifisch männlicher Gesundheitshabitus feststellen? Und wie entwickelte sich dieser zwischen 1500 und 1850? Die Autorinnen und Autoren rekonstruieren das Verhältnis von Männlichkeit und Gesundheit in dieser Epoche und gehen nach einem großen Forschungsüberblick durch intersektionale Zugänge in Bezug auf Stand, Profession, Lebensalter, Religion, "Behinderung" und Sexualität der Frage nach einem besonderen männlichen Gesundheitsverhalten nach. Die Beiträge bieten eine quellenbasierte Analyse der je vorherrschenden Körperpraktiken und Wissensbestände von Bauern, Handwerkern, Söldnern, Offizieren, verarmten Städtern, Impotenten, verurteilten Mördern, Stummen, Zwergwüchsigen, Gelehrten, pietistischen Predigern, jüdischen Patienten, Adeligen und Karl VI.
Häftad, Tyska, 2020
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Del 96 - Clio Medica
Medical Practice, 1600-1900
Physicians and Their Patients
Inbunden, Engelska, 2015
2 479 kr
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Drawing in particular on physicians’ casebooks, Medical Practices, 1600-1900 studies the changing nature of ordinary medical practice in early modern Europe. Combining case studies on individual German, Austrian and Swiss practitioners with a comparative analysis across the centuries, it offers the first comprehensive and systematic overview of the major aspects of premodern practitioners daily work and business – from diagnostic and therapeutic approaches and the kinds of patients treated to financial issues, record keeping and their place in contemporary society.
1 294 kr
Tillfälligt slut
Häftad, Engelska
990 kr
Tillfälligt slut