Martin Duchs – författare
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Häftad, Tyska
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Tyska, 2022503 kr
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„Nach Rom Architekturstudenten zu schicken heißt, sie für ihr ganzes Leben zu ruinieren.“ (Le Corbusier 1922). Im Sinne dieses Verdikts hat sich die Architekturmoderne radikal von der klassizistischen Tradition abgewandt, in der die antike Baukunst als Schulung, Folie und Muster galt, indem man ihre Formen, Strukturen und Proportionen formalästhetisch analysierte und nachahmte. Doch gab es bereits in der Antike ein anderes Konzept von Architekturverständnis: das sinnliche Erleben von Raumsequenzen und die Gestaltung von Atmosphären. Vorgeführt wird uns ein solches Verständnis in Bauten wie der Villa Hadriana aber auch in den „Villenbriefen“ des römischen Senators Plinius d. J. (um 100 n. Chr.). Von Architekten wurden Letztere lebhaft diskutiert, bis die Moderne jede Beschäftigung mit der Antike „untersagte“.Der Band „Architektur, Atmosphäre, Wahrnehmung“ versammelt nun zehn Beiträge, die wieder alle –mehr oder weniger intensiv – als Ausgangsbasis die Villenbriefe nutzen, allerdings nicht, um mit ihnen einen formalästhetischen Zugriff auf die Antike wiederzubeleben, sondern, weil der von Plinius vorgeführte und in der Forschung bis dato vernachlässigte Blick auf die römische Villa unter dem Aspekt einer sequentiellen Sinnlichkeit eine „Chance für das Bauen heute“ ist.Im Ergebnis kann man festhalten: Egal ob man Architekturstudenten nach Rom schickt oder nicht – in jedem Fall sollte man sie Plinius lesen lassen.
Häftad, Tyska, 2023
784 kr
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„Nach Rom Architekturstudenten zu schicken heißt, sie für ihr ganzes Leben zu ruinieren.“ (Le Corbusier 1922). Im Sinne dieses Verdikts hat sich die Architekturmoderne radikal von der klassizistischen Tradition abgewandt, in der die antike Baukunst als Schulung, Folie und Muster galt, indem man ihre Formen, Strukturen und Proportionen formalästhetisch analysierte und nachahmte. Doch gab es bereits in der Antike ein anderes Konzept von Architekturverständnis: das sinnliche Erleben von Raumsequenzen und die Gestaltung von Atmosphären. Vorgeführt wird uns ein solches Verständnis in Bauten wie der Villa Hadriana aber auch in den „Villenbriefen“ des römischen Senators Plinius d. J. (um 100 n. Chr.). Von Architekten wurden Letztere lebhaft diskutiert, bis die Moderne jede Beschäftigung mit der Antike „untersagte“.Der Band „Architektur, Atmosphäre, Wahrnehmung“ versammelt nun zehn Beiträge, die wieder alle –mehr oder weniger intensiv – als Ausgangsbasis die Villenbriefe nutzen, allerdings nicht, um mit ihnen einen formalästhetischen Zugriff auf die Antike wiederzubeleben, sondern, weil der von Plinius vorgeführte und in der Forschung bis dato vernachlässigte Blick auf die römische Villa unter dem Aspekt einer sequentiellen Sinnlichkeit eine „Chance für das Bauen heute“ ist.Im Ergebnis kann man festhalten: Egal ob man Architekturstudenten nach Rom schickt oder nicht – in jedem Fall sollte man sie Plinius lesen lassen.
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Tyska, 2023755 kr
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„Nach Rom Architekturstudenten zu schicken heißt, sie für ihr ganzes Leben zu ruinieren.“ (Le Corbusier 1922). Im Sinne dieses Verdikts hat sich die Architekturmoderne radikal von der klassizistischen Tradition abgewandt, in der die antike Baukunst als Schulung, Folie und Muster galt, indem man ihre Formen, Strukturen und Proportionen formalästhetisch analysierte und nachahmte. Doch gab es bereits in der Antike ein anderes Konzept von Architekturverständnis: das sinnliche Erleben von Raumsequenzen und die Gestaltung von Atmosphären. Vorgeführt wird uns ein solches Verständnis in Bauten wie der Villa Hadriana aber auch in den „Villenbriefen“ des römischen Senators Plinius d. J. (um 100 n. Chr.). Von Architekten wurden Letztere lebhaft diskutiert, bis die Moderne jede Beschäftigung mit der Antike „untersagte“.Der Band „Architektur, Atmosphäre, Wahrnehmung“ versammelt nun zehn Beiträge, die wieder alle –mehr oder weniger intensiv – als Ausgangsbasis die Villenbriefe nutzen, allerdings nicht, um mit ihnen einen formalästhetischen Zugriff auf die Antike wiederzubeleben, sondern, weil der von Plinius vorgeführte und in der Forschung bis dato vernachlässigte Blick auf die römische Villa unter dem Aspekt einer sequentiellen Sinnlichkeit eine „Chance für das Bauen heute“ ist.Im Ergebnis kann man festhalten: Egal ob man Architekturstudenten nach Rom schickt oder nicht – in jedem Fall sollte man sie Plinius lesen lassen.
Häftad, Tyska, 2025
940 kr
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Die in den Jahren 1929-31 errichtete Villa Beer in Wien darf als „das wohl bedeutendste Beispiel Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeit“ (F. Achleitner) gelten. Josef Frank wiederum, der den Bau gemeinsam mit Oskar Wlach errichtete, war nicht nur ein hervorragender Architekt und Gestalter, sondern auch ein gewitzter und hochgebildeter Theoretiker und wird zu den „[…] bedeutendsten österreichischen Architekten des 20. Jahrhunderts [gezählt]: Nicht nur aufgrund seiner Bauten, Projekte und urbanen Planungen, sondern auch wegen seiner Entwürfe für Möbel, Gebrauchsgegenstände und Textilien - und schließlich wegen seiner theoretischen Erfassung der Gestaltungsfragen überhaupt.“ (H. Czech und S. Hackenschmidt) Sowohl die praktischen Arbeiten als auch seine theoretischen Positionen zeichnen sich dabei durch das Fehlen ideologischer oder polemischer Übertreibungen aus. Mit dem Schlagwort des Akzidentismus betont er im Gegenteil für seine Entwurfshaltung den Wert des Alltäglichen, „Normalen“ und „Selbstverständlichen“. Vielfach wird seine Architektur daher als besonders „menschlich“ empfunden und so bezeichnet. Das Urteil, das eine Architektur als besonders „menschlich“ auszeichnet, fordert aber dazu auf nachzufragen, welches Menschenbild und welche philosophischen Überzeugungen sich hier abbilden. Genau hier setzt das vorliegende Buch ein und stellt die Frage nach dem Menschenbild der Villa Beer in den Mittelpunkt des Interesses. Insbesondere für Josef Frank ist dies relevant, weil er mit aktuellen philosophischen und ggf. auch philosophisch-anthropologischen Theorien der Zeit in Berührung gekommen ist. Über seinen Bruder, den Philosophen, Mathematiker und Physiker Philipp Frank, gibt es zahlreiche Bezüge zum Wiener Kreises und seine Schriften bezeugen eine tiefe Beschäftigung mit philosophischen Fragen in der Architektur und generell. Zudem ist die Frage nach dem „neuen Menschen“ eine, die nicht nur in der Philosophie, sondern auch in der Architektur der Zeit breit diskutiert wird. Ob und wie Josef Frank in den 1920er und den beginnenden 1930er Jahren mit der Philosophie seiner Zeit in Berührung gekommen ist und wie diese Berührung ihn in seinen architekturtheoretischen und seinen philosophisch-anthropologischen Überzeugungen auch beim Bau der Villa Beer beeinflusst hat, war das Thema eines interdisziplinären wissenschaftlichen Symposiums im Mai 2023 in der Villa Beer. Das Buch versammelt Beiträge namhafter Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen zum genannten Thema.
944 kr
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Die in den Jahren 1929-31 errichtete Villa Beer in Wien darf als das wohl bedeutendste Beispiel Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeit"e; (F. Achleitner) gelten. Josef Frank wiederum, der den Bau gemeinsam mit Oskar Wlach errichtete, war nicht nur ein hervorragender Architekt und Gestalter, sondern auch ein gewitzter und hochgebildeter Theoretiker und wird zu den [...] bedeutendsten osterreichischen Architekten des 20. Jahrhunderts [gezahlt]: Nicht nur aufgrund seiner Bauten, Projekte und urbanen Planungen, sondern auch wegen seiner Entwurfe fur Mobel, Gebrauchsgegenstande und Textilien - und schlielich wegen seiner theoretischen Erfassung der Gestaltungsfragen uberhaupt."e; (H. Czech und S. Hackenschmidt) Sowohl die praktischen Arbeiten als auch seine theoretischen Positionen zeichnen sich dabei durch das Fehlen ideologischer oder polemischer Ubertreibungen aus. Mit dem Schlagwort des Akzidentismus betont er im Gegenteil fur seine Entwurfshaltung den Wert des Alltaglichen, Normalen"e; und Selbstverstandlichen"e;. Vielfach wird seine Architektur daher als besonders menschlich"e; empfunden und so bezeichnet. Das Urteil, das eine Architektur als besonders menschlich"e; auszeichnet, fordert aber dazu auf nachzufragen, welches Menschenbild und welche philosophischen Uberzeugungen sich hier abbilden. Genau hier setzt das vorliegende Buch ein und stellt die Frage nach dem Menschenbild der Villa Beer in den Mittelpunkt des Interesses. Insbesondere fur Josef Frank ist dies relevant, weil er mit aktuellen philosophischen und ggf. auch philosophisch-anthropologischen Theorien der Zeit in Beruhrung gekommen ist. Uber seinen Bruder, den Philosophen, Mathematiker und Physiker Philipp Frank, gibt es zahlreiche Bezuge zum Wiener Kreises und seine Schriften bezeugen eine tiefe Beschaftigung mit philosophischen Fragen in der Architektur und generell. Zudem ist die Frage nach dem neuen Menschen"e; eine, die nicht nur in der Philosophie, sondern auch in der Architektur der Zeit breit diskutiert wird. Ob und wie Josef Frank in den 1920er und den beginnenden 1930er Jahren mit der Philosophie seiner Zeit in Beruhrung gekommen ist und wie diese Beruhrung ihn in seinen architekturtheoretischen und seinen philosophisch-anthropologischen Uberzeugungen auch beim Bau der Villa Beer beeinflusst hat, war das Thema eines interdisziplinaren wissenschaftlichen Symposiums im Mai 2023 in der Villa Beer. Das Buch versammelt Beitrage namhafter Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen zum genannten Thema.
Häftad, Tyska, 2026
661 kr
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Das Buch nimmt die oft erhobene Forderung nach einer menschlichen oder menschlicheren Architektur zum Anlass, das Verhältnis von Architektur und Mensch aus Sicht der Philosophie umfassend zu beleuchten. Nach einleitenden grundsätzlichen Überlegungen wird exemplarisch untersucht, für welche(n) Menschen (welches Menschenbild) in der westlichen Welt im 20. Jahrhundert gebaut wurde und welche Schlussfolgerungen sich für das Bauen ergeben, wenn man philosophisch begründete Annahmen über den Menschen als Ausgangspunkt nimmt. Den Hintergrund der Überlegungen bildet dabei die Philosophische Anthropologie, insbesondere die Philosophie Helmuth Plessners.
E-bok
Tyska, 2026717 kr
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Das Buch nimmt die oft erhobene Forderung nach einer menschlichen oder menschlicheren Architektur zum Anlass, das Verhältnis von Architektur und Mensch aus Sicht der Philosophie umfassend zu beleuchten. Nach einleitenden grundsätzlichen Überlegungen wird exemplarisch untersucht, für welche(n) Menschen (welches Menschenbild) in der westlichen Welt im 20. Jahrhundert gebaut wurde und welche Schlussfolgerungen sich für das Bauen ergeben, wenn man philosophisch begründete Annahmen über den Menschen als Ausgangspunkt nimmt. Den Hintergrund der Überlegungen bildet dabei die Philosophische Anthropologie, insbesondere die Philosophie Helmuth Plessners.
Inbunden, Tyska, 2025
571 kr
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Del 5 - Theoretische Untersuchungen zur Architektur
Architektur für ein gutes Leben
Über Verantwortung, Ethik und Moral des Architekten
Häftad, Tyska, 2016
356 kr
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Del 47 - Schriften aus der Fakultät Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Smart in the City
Häftad, Tyska, 2024
126 kr
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