Martin Gollnitz – författare
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PDF, Tyska, 2021799 kr
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In der modernen Geschichtswissenschaft bietet die Auseinandersetzung mit Regionen die Chance, jenseits der übergeordneten Zusammenhänge auf staatlicher oder globaler Ebene Einblicke in die Entwicklung kleinerer Räume und ihrer Positionierung zu aktuellen Ereignissen wie auch zu strukturellem Wandel zu erlangen.Um den aktuellen Stand und die Potentiale regionalgeschichtlicher Forschung zu verdeutlichen, versammelt der Band Beiträge, die auf der Grundlage von Fallbeispielen Quellen, Methoden, Akteure und vergleichende Perspektiven beleuchten und deren Inhalte sich zeitlich vom Mittelalter bis in die Zeitgeschichte erstrecken. Der geographische Schwerpunkt liegt auf dem nördlichen Deutschland und wird immer wieder in europäische Kontexte eingebunden.
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Tyska, 2023881 kr
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Als zentrale Sicherheitsexpertin des Staates trägt die Polizei durch ihre spezifischen Sicherheitsheuristiken und Sicherheitsrepertoires in hohem Maße dazu bei, wie städtische Räume wahrgenommen werden: als Räume der Sicherheit oder der Unsicherheit. Der vorliegende Band nimmt sich in 14 Beiträgen den historischen Kontexten sowie polizeilichen Wahrnehmungen, Bewertungen und Bewältigungen von sicherheitsrelevanten Situationen an. Im Fokus der Autor:innen steht die Analyse von Diskursen und Praktiken der Polizei vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, sodass Kontinuitäten und Diskontinuitäten in der Polizeiarbeit und Sicherheitspraxis sichtbar werden.
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Tyska, 2019272 kr
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Weiten Teilen Europas gelang es nach dem Ersten Weltkrieg nicht, den Zustand einer post-war-society zu überwinden, in der die öffentliche Teilhabe an Politik zuweilen mit einem hohen Maß an innenpolitischer Gewalt einherging. Insbesondere für die sich neu formierende Rechte und die paramilitärischen Verbände spielte militantes Verhalten in der Zwischenkriegszeit eine Schlüsselrolle. Jugendliche im Allgemeinen und Studierende im Besonderen waren oftmals wichtige Multiplikatoren in solchen Bewegungen, da sie diese als Experimentierfelder für gewalttätige Erfahrungen betrachteten, wobei sie ihren Mangel an Kriegserfahrung oft durch zunehmende Militanz und Brutalität gegen innere und äußere Feinde kaschierten.Trotz zum Teil erheblicher nationaler Unterschiede kann die jugendliche Militanz als ein weitgehend transnationales Phänomen paramilitärischer Organisationen nach 1918/19 betrachtet werden, das enormen Einfluss auf das politische Leben mehrerer europäischer – siegreicher wie besiegter – Länder in den 1920er und 1930er Jahren nahm. Eine nicht unbeträchtliche Zahl von Studierenden organisierte sich zwischen 1918/19 und 1939 in paramilitärischen Einwohner- und Bürgerwehren, politischen Kampfverbänden oder konspirativen Gruppierungen, um gegen Feinde im Inneren bzw. an den diversen Landesgrenzen vorzugehen. In den Bünden, Freikorps und Grenzschutzformationen suchte diese Generation der meist nach 1900 Geborenen – die sogenannte Kriegsjugendgeneration – das eigene Kriegserlebnis nachzuholen, welches ihnen durch ihr junges Alter im Ersten Weltkrieg verwehrt worden war.In den hier versammelten Beiträgen untersuchen die Autorinnen und Autoren die regionalen Dimensionen studentischer Gewalträume und -kulturen. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie die regionalen Verhältnisse und Besonderheiten einen Radikalisierungsprozess beschleunigen bzw. bremsen konnten und welche spezifischen Gewaltkulturen sich in den diversen regionalen Gewalträumen entfalteten.AUS DEM INHALTDmitar TasićThe Macedonian Youth Secret Revolutionary Organization (MYSRO) 1922–1927: A New Moment in Macedonian StruggleFlorian J. SchreinerDie "Ausgelesenen". Akademische Netzwerke und die Niederschlagung der Münchener Räterepublik 1919Juliane DeinertStudierende im Ausnahmezustand. Ausschreitungen an der Rostocker Universität vor und während der Machtergreifung der NationalsozialistenIrene BolzonLa lunga durata dello squadrismo di confine. Comunità studentesche, società e pratiche della violenza a Trieste (1900–1945)Simone Duranti"Basta la sola camicia nera". Propaganda e attività politica dei fascisti universitari trentiniFORUMFlaminia BartoliniDealing with contested heritage. Contemporary art and the Fascist monument debateREZENSIONEN / RECENSIONI
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PDF, Tyska, 20261 088 kr
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Bei Polizist:innen handelt es sich um die Projektionsfiguren der Gegenwart schlechthin, was ihre dauerhafte Beliebtheit als literarische und filmische Charaktere erklaren konnte. Es vergeht kaum ein Tag, an dem die Polizei in den regionalen oder uberregionalen Medien nicht erwahnt wird. Ob sie dabei als Freund und Helfer"e;, Good"e; bzw. Bad Cop"e;, Schutzengel"e; oder korrupter Schlager"e; figuriert, variiert zum Teil stark. Der Band fragt danach, wie sich gesellschaftliche und individuelle Bilder von der Polizei seit dem fruhen 20. Jahrhundert verandert haben, wie viel Wirklichkeit in den medialen Darstellungen von Polizist:innen steckt und wie sich die Verhaltnisse zwischen Polizei und Medien wechselseitig gestalten. Mit Beitragen von Manuel Bolz | Simon Egbert | Martin Gollnitz | Mina Godarzani-Bakhtiari | Isabel Hilpert | Jasper Janssen | Natalija Koppl | Christoph Lorke | Sabine Meckling | Florentine Pramann | Peter Romer | Frederice Charlotte Stasik | Rene Tuma | Jonathan Voges | Nils Zimmer
686 kr
Kommande
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PDF, Tyska, 2020639 kr
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Die Rede vom akademischen Elfenbeinturm, die den Vorwurf einer bewussten Abschottung der wissenschaftlichen Forschung vom öffentlichen Diskurs impliziert, wird auch nach Jahrhunderten der gegenseitigen Abhängigkeit und Beeinflussung beider Sphären noch immer bemüht. Ist dies gerechtfertigt? In der Tat war und ist das Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und (institutionalisierter) Wissenschaft nicht einfach. Das komplexe Beziehungsgeflecht herauszuarbeiten und dabei Einblicke in die Gesellschaften des 19. und 20. Jahrhunderts zu erhalten, dazu trägt dieser Band bei. Die 14 Beiträgerinnen und Beiträger ermöglichen durch ihre speziellen und vielfältigen Forschungsinteressen erstmals eine multiperspektivische Herangehensweise an die Thematik.Questions regarding the purpose and functions of universities and their staff have to fulfil is decided not only at the places of scientific practice, but also in public. Not only in the 20th century, but rather from their very origins universities have been shaped to varying degrees by their relationship with the public. As the public has always been involved in defining and delimiting what should and should not be regarded as science, thereby providing or withholding social recognition for science, the two areas have developed in mutual dependence. Examining the relationship between the university or science on the one hand and the public on the other hand therefore also allows us to gain insight into the society of the respective epoch. For this reason, the functions and tasks of universities are also reflected in areas such as politics and economy.