Martin Ullrich – författare
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Del 23 - Cultural Animal Studies
Beyond the Human Voice
Dystopische Soundscapes in den Künsten
Häftad, Tyska, 2025
1 110 kr
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Seuchen, ökologische Krisen, autoritäre Staaten, fehlgesteuerte künstliche Intelligenz – die Künste haben diese Themen in dystopischen Weltentwürfen aufgegriffen. Der Frage, wie es in diesen dystopischen Welten klingt, ist der vorliegende Band gewidmet – auch nach dem Verlust von Musik in der Corona-Pandemie. Leitmotiv ist das Verstummen der vox humana und die an ihre Stelle tretende Tierstimme. Der Klang der Dystopie verbindet sich so mit dem Bedeutungszuwachs, den nichtmenschliche Stimmen in post-anthropozentrischen Forschungsansätzen wie den Human-Animal Studies inzwischen erfahren haben, die hier in Dialog mit Kunstwissenschaften treten.
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Tyska, 20251 070 kr
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Seuchen, ökologische Krisen, autoritäre Staaten, fehlgesteuerte künstliche Intelligenz – die Künste haben diese Themen in dystopischen Weltentwürfen aufgegriffen. Der Frage, wie es in diesen dystopischen Welten klingt, ist der vorliegende Band gewidmet – auch nach dem Verlust von Musik in der Corona-Pandemie. Leitmotiv ist das Verstummen der vox humana und die an ihre Stelle tretende Tierstimme. Der Klang der Dystopie verbindet sich so mit dem Bedeutungszuwachs, den nichtmenschliche Stimmen in post-anthropozentrischen Forschungsansätzen wie den Human-Animal Studies inzwischen erfahren haben, die hier in Dialog mit Kunstwissenschaften treten.
237 kr
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Häftad, Tyska, 2015
346 kr
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373 kr
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Häftad, Engelska, 2017
423 kr
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423 kr
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Häftad, Tyska, 2017
423 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Häftad, Engelska, 2017
423 kr
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Häftad, Tyska, 2018
423 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
340 kr
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Häftad, Tyska, 2025
198 kr
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PDF, Tyska, 2023179 kr
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Der blaue Planet müsste eigentlich 'Wasser' heißen und nicht 'Erde', ist er doch zu zwei Dritteln von diesem Element bedeckt. Zudem beinhaltet der ozeanische Raum etwa 90 % des gesamten Biosphärenvolumens. So hat Steve Mentz kürzlich gefordert, die derzeitige Epoche nicht mehr Anthropozän, sondern wahlweise "Okeanocene", "Aquacene", "Thalassocene" oder einfach "Ozean" zu nennen. 'Ozean' würde demnach sowohl den gegenwärtigen planetarischen Ort als auch die gegenwärtige planetarische Zeit bezeichnen.In der Wissenschaftslandschaft bilden sich seit einigen Jahren die Blue Humanities heraus – in akademischen Spielarten Critical Ocean Studies, Hydro-Criticism, Tidalectics oder Hydrofeminism –, die als neue, interdisziplinäre Forschungsrichtungen die Weltmeere in den Blick nehmen. Das geschieht allerdings meist ohne in spezifischer Weise die maritimen Tiere zu betrachten.Dabei liegt im Wasser nicht nur der Ursprung des tierlichen Lebens, sondern es wimmelt in jedem Tropfen Meerwasser nur so von animalen Entitäten und Potenzialitäten. Ozeane sind daher immer sympoietische Ökosysteme für tierliche und nicht-tierliche Ko-Existenzen und Ko-Kreationen und können weder auf ihre Funktionen als Klimastabilisatoren, CO2-Lager, Sauerstoff- und Nahrungsmittelproduzenten noch als Bühne für rein menschliche Dramen von beispielsweise Schiffbruch, imperialer Eroberung und weltumspannendem Handel reduziert werden.Diese Ausgabe von Tierstudien ist deshalb ganz den Tieren gewidmet, denen der Ozean Lebensraum ist, und stellt einen ersten Versuch tiersensibler Blue Humanities dar. Es stehen Wale, Haie, Oktopoden, Hummer, Austern, Korallen, Aale, Störe und Albatrosse im Fokus der wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträge. Dabei geht es um fluide Naturecultures, die Biodiversität der Meere, Walgesang, Haifischbecken, die Plastikverschmutzung der Ozeane, Korallensterben, Hochseefischerei, feministische Kinship-Verhältnisse mit Meeressäugern, das aquatisch Imaginäre und die Denkfigur des Tentakulären. Sie beleuchten u.a., wie Kunst, Film, Literatur, Computerspiel und Musik für den Schutz der Meere und ihrer Bewohner*innen sensibilisieren.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Katahrina Alsen, Raj Sekhar Aich / Tabea Weber, Martin Bartelmus, Robert Bauernfeind, Andrea Diederichs, Christina Gruber, Thomas Hawranke / Tabea Weber, Christian Hoiß, Nina Schüchter und Martin Ullrich.Mit künstlerischen und essayistischen Beiträgen von Alexis Pauline Gumbs, Sarah Heuzeroth, Courtney Mattison, Nicole Schuck und Shimabuku.
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PDF, Tyska, 2025179 kr
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Erde ist im empathischen Sinn lebendig und ermöglicht Leben. Böden sind nicht nur buchstäblich Grundlage irdischer Existenz, sie stellen auch Nahrungsmittel für alle Lebewesen bereit und beherbergen bis zu einem Viertel der terrestrischen Biodiversität. Erde wimmelt nur so vor Würmern, Käfern, Milben, Spinnen, Schnecken, Asseln, Engerlingen und Milliarden Mikroorganismen. Sie kompostieren, sanieren und restaurieren Böden und stellen Erde her. Doch bis zu 40 % aller Böden sind geschädigt: Erde wird weggespült, versiegelt, vergiftet, versalzen, verschmutzt, verseucht, ausgedörrt, ausgelaugt und überdüngt. Fracking, Extraktivismus und industrielle Landwirtschaft stellen Bedrohungen für die Integrität der Erde und damit des ganzen Planeten dar.Dabei ist das Schicksal aller Erdlinge, egal ob menschlich oder mehr-als-menschlich, über erdgebundene Phänomene, Praktiken und Diskurse eng miteinander verzahnt. Bruno Latour fordert beispielsweise zu einem postanthropozentrischen "Terrestrisch-Werden" auf, María Puig del la Bellacasa entwickelt eine dringend notwendige Fürsorgeethik für Böden und Donna Haraway beschreibt nicht nur die sympoietische Qualität und materielle Bedeutung von Erde, sondern betont auch: "We are compost." Oft werden allerdings bei den aktuellen Diskussionen um Böden, Erde und Land die Tiere ausgelassen oder nur am Rande erwähnt.Deshalb rückt Tierstudien die Erdlinge in den Fokus: Dieser Band beschäftigt sich mit Tieren, die in oder unter der Erde leben oder die von der prekären Situation der Böden besonders betroffen sind. Themenfelder sind u.a. die Ästhetik von Würmern, bodennahes Schreiben und eine Lyrik des Unterirdischen, Erdgeruch, subterrane Soundscapes, metamorphische Erdbeziehungen, das Wertesystem des Ackerbodens und insekteninvolvierende Erd-Utopien.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Veronika Beck, Filippo Bertoni, Nicola Kopf, Laura Pappalardo, Laura M. Reiling, Markus Schroer, Nina-Marie Schüchter, Julia Katharina Thiemann und Martin Ullrich.Mit künstlerischen Beiträgen von Jenny Kendler, Daro Montag, Claire Pentecost und Linnéa Ryshke.