Tabea Weber – författare
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PDF, Tyska, 2021142 kr
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Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit, Note: 1,3, Hochschule Fresenius Idstein, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Hausarbeit basiert zunachst auf der Definition der Begriffe Jugend, Pubertat und Adoleszenz. Ziel dieser Arbeit ist es, die Besonderheiten der Jugendlichen bezuglich der Thematik der Adoleszenz herauszuarbeiten. Darauffolgend wird eine genauere Darstellung, inwieweit die Jugendlichen sich kognitiv und motivational entwickeln, herangestellt. Auf der Grundlage einer Abbildung wird die Veranderung des Gedachtnisses der Jungen und Madchen erlautert und in den Alltag eingeordnet. Darauf aufbauend folgt ein Einblick in die Interessen und abschlie end in die vielfaltigen Entwicklungsaufgaben der Adoleszenten, wobei vor allem auf den Erziehungswissenschaftler Robert J. Havighurst zuruckgegriffen wird. Die Entwicklung der Identitat und Selbstwahrnehmung und die sich gleichzeitig ausbildende moralische Entwicklung werden nachfolgend naher in den Blick genommen. Die ethische Veranderung wird durch ein sechsstufiges Kategorie System von Kohlberg vertieft. Abschlie end folgt das Thema der sozialen Beziehungen, dargestellt durch das Entwicklungsmodell nach Yeates und Selman, welches verschiedene Perspektiven behandelt. Nach einer ausfuhrlichen Analyse der Phase der Adoleszenz soll der Abschluss der Arbeit eine Beurteilung darstellen, inwieweit die Jugendlichen sich weiterentwickeln und mit welcher Problematik sie konfrontiert werden.
Häftad, Tyska, 2026
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PDF, Tyska, 2021153 kr
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Die Wanderungen von Tieren werden seit der Antike erforscht, diskutiert, mystifiziert und künstlerisch reflektiert. Bei der Hinwendung zu migrierenden Tieren geht es in vielen Fällen aber nicht allein um die Frage, wie und warum bestimmte Tierarten zwischen verschiedenen Habitaten wandern. Vielmehr berührt die Beschäftigung mit Tieren auf Wanderschaft auch Themen, die der kulturwissenschaftlichen Exil- und Migrationsforschung nahestehen.Tiere können krisenhaft von Vertreibungen betroffen und gezwungen sein, neue Lebensräume aufzusuchen. Einige Tiere fliehen indes auch mit Menschen und richten sich mit ihnen im Exil ein. Tierliche Migration betrifft aber auch die Fälle, in denen (tote) Tiere über räumliche und imaginäre Grenzen hinweg transportiert und außerhalb ihres bisherigen Lebensraums angesiedelt und funktionalisiert werden. Nicht zuletzt wird mit Tierwanderungen auf vielfältige Art und Weise Politik gemacht: Vorstellungen von ''Heimat'' und ''Exotik'', ''Identität'' und ''Indigenität'' werden ausgehend von tierlicher Migration entwickelt; die Darstellung von ''einheimischen'' und ''invasiven'' Arten wiederum ist häufig von Rassismen und xenophoben Rhetoriken durchzogen.Die Beiträge der neuen Ausgabe von Tierstudien widmen sich ausgehend von einem weiten Migrationsbegriff diesen komplexen Zusammenhängen. Sie beleuchten die Ursachen, Formen und Effekte tierlicher Migration und analysieren die Narrative und ästhetischen Modelle, die Tiere und Migration miteinander in Beziehung setzen. Das Spektrum der Beiträge ist dabei disziplinär ebenso breit gefächert wie der zeitliche Kontext: Von theologischen Reflexionen zu Tierwanderungen in der Bibel über sozialwissenschaftliche Blickpunkte auf den transnationalen Auslandstierschutz bis hin zu kunst- und literaturwissenschaftlichen Beiträgen zu Tiermigration bei Doug Aitken und Anna Seghers können die Leser*innen einen fundierten Einblick in die speziesübergreifenden Verflechtungen und Herausforderungen erhalten, die sich mit dem Thema Tiere und Migration verbinden.
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PDF, Tyska, 2023179 kr
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Der blaue Planet müsste eigentlich 'Wasser' heißen und nicht 'Erde', ist er doch zu zwei Dritteln von diesem Element bedeckt. Zudem beinhaltet der ozeanische Raum etwa 90 % des gesamten Biosphärenvolumens. So hat Steve Mentz kürzlich gefordert, die derzeitige Epoche nicht mehr Anthropozän, sondern wahlweise "Okeanocene", "Aquacene", "Thalassocene" oder einfach "Ozean" zu nennen. 'Ozean' würde demnach sowohl den gegenwärtigen planetarischen Ort als auch die gegenwärtige planetarische Zeit bezeichnen.In der Wissenschaftslandschaft bilden sich seit einigen Jahren die Blue Humanities heraus – in akademischen Spielarten Critical Ocean Studies, Hydro-Criticism, Tidalectics oder Hydrofeminism –, die als neue, interdisziplinäre Forschungsrichtungen die Weltmeere in den Blick nehmen. Das geschieht allerdings meist ohne in spezifischer Weise die maritimen Tiere zu betrachten.Dabei liegt im Wasser nicht nur der Ursprung des tierlichen Lebens, sondern es wimmelt in jedem Tropfen Meerwasser nur so von animalen Entitäten und Potenzialitäten. Ozeane sind daher immer sympoietische Ökosysteme für tierliche und nicht-tierliche Ko-Existenzen und Ko-Kreationen und können weder auf ihre Funktionen als Klimastabilisatoren, CO2-Lager, Sauerstoff- und Nahrungsmittelproduzenten noch als Bühne für rein menschliche Dramen von beispielsweise Schiffbruch, imperialer Eroberung und weltumspannendem Handel reduziert werden.Diese Ausgabe von Tierstudien ist deshalb ganz den Tieren gewidmet, denen der Ozean Lebensraum ist, und stellt einen ersten Versuch tiersensibler Blue Humanities dar. Es stehen Wale, Haie, Oktopoden, Hummer, Austern, Korallen, Aale, Störe und Albatrosse im Fokus der wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträge. Dabei geht es um fluide Naturecultures, die Biodiversität der Meere, Walgesang, Haifischbecken, die Plastikverschmutzung der Ozeane, Korallensterben, Hochseefischerei, feministische Kinship-Verhältnisse mit Meeressäugern, das aquatisch Imaginäre und die Denkfigur des Tentakulären. Sie beleuchten u.a., wie Kunst, Film, Literatur, Computerspiel und Musik für den Schutz der Meere und ihrer Bewohner*innen sensibilisieren.Mit wissenschaftlichen Beiträgen von Katahrina Alsen, Raj Sekhar Aich / Tabea Weber, Martin Bartelmus, Robert Bauernfeind, Andrea Diederichs, Christina Gruber, Thomas Hawranke / Tabea Weber, Christian Hoiß, Nina Schüchter und Martin Ullrich.Mit künstlerischen und essayistischen Beiträgen von Alexis Pauline Gumbs, Sarah Heuzeroth, Courtney Mattison, Nicole Schuck und Shimabuku.