Meike J. Röhrig - Böcker
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Del 128 - Forschungen zum Alten Testament 2. Reihe
Innerbiblische Auslegung und priesterliche Fortschreibungen in Lev 8-10
Häftad, Tyska, 2021
1 600 kr
Tillfälligt slut
Die Erzählungen über die Einsetzung der Aaroniden ins Priesteramt in Lev 8-10 sind ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt in der Diskussion um das Ende und den Umfang der Priesterschrift und die diachrone Schichtung der sekundär- und nachpriesterlichen Texte. Meike J. Röhrig fragt in der vorliegenden Studie nach der Verortung der Erzählungen in Lev 8-10 in der literarhistorischen "Stratigraphie" der hinteren Sinaiperikope und zeichnet nach, wie sich hier in mehreren Schüben sekundärpriesterliche Fortschreibungen aneinandergereiht haben, die teilweise in einer "schriftgelehrten" bzw. auslegenden Beziehung zu ihrem unmittelbaren priester(schrift)lichen Nahkontext stehen. Zugleich leistet die Autorin einen Beitrag zur Schärfung des Begriffs der "innerbiblischen Schriftauslegung" und seiner Eingrenzung innerhalb der Fülle redaktionsgeschichtlich beschreibbarer Textentstehungsprozesse.
Die Ägyptenworte im Ezechielbuch
Eine literarhistorische und religionsgeschichtliche Analyse von Ez 29–32
Inbunden, Tyska, 2026
2 946 kr
Kommande
Meike J. Röhrig untersucht die Ägyptenworte in Ez 29-32 unter literarhistorischen und religionsgeschichtlichen Gesichtspunkten. Die literarhistorische Analyse verschränkt textkritische und literarkritische Beobachtungen miteinander. Sie resultiert in einem redaktionsgeschichtlichen Modell, das von frühesten Traditionsstücken aus dem 7.-6. Jahrhundert bis zu maßgeblichen Fortschreibungen in der hellenistischen Zeit reicht und bezieht dabei die Einbindung der sieben Texte in das Ezechielbuch mit ein. Die mit der Literarkritik eng verknüpfte religionsgeschichtliche Analyse fokussiert vor allem auf ägyptische Einflüsse im Motivinventar der Ägyptenworte und berücksichtigt dabei in besonderer Weise Quellen der ägyptischen Spätzeit. Sie kann eine zunehmende Vertrautheit der Verfasser und Redaktoren mit genuin ägyptischen religiösen Vorstellungen und Traditionen plausibel machen. Neben dieser verstärkten „Ägyptisierung" der Ägyptenworte lässt sich auf den jüngeren Ebenen des Textes parallel noch eine andere Tendenz ausmachen: die zunehmende „Israelitisierung" Ägyptens, das immer mehr als Israel ähnliches, anderes Gegenüber JHWHs in den Blick genommen wird. In methodischer Hinsicht zeigt die Arbeit das große theologische Potenzial auf, das nach wie vor in der diachronen Analyse auch dieses Textbereichs liegt, der in der jüngeren Vergangenheit fast ausschließlich „synchron" untersucht wurde, und betont die hohe Bedeutung der methodischen Verschränkung von Textkritik, Literarkritik und motivgeschichtlichen bzw. religionsgeschichtlichen Analyseschritten.