Michael Scharang – författare
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Inbunden, Tyska, 2023
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Tyska, 2023288 kr
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In Zeiten, in denen die Gesellschaft sich nicht zum Besseren umgestalten lässt, gibt es drei Möglichkeiten: Man findet sich mit der Wirklichkeit ab, man beschreibt und kritisiert sie, oder aber man entwirft eine bessere Welt. Michael Scharang skizziert diese in Form eines Märchens, der Langfabel »Die Geschichte vom Esel, der sprechen konnte«, auf meisterhafte Art.Februar 1945, der Zweite Weltkrieg geht zu Ende. Auf einem alten Bauernhof in der Steiermark findet der fünfjährige Moritz einen kleinen, vor Schmutz starrenden Esel. Die beiden verbindet etwas Besonderes, denn Moritz ist der Einzige, der mit dem Esel sprechen kann. Fortan sind die beiden unzertrennlich, und die Klugheit des Esels rettet Moritz in so mancher Lebenslage, sodass am Ende alles gut ausgeht – oder zumindest gut auszugehen scheint.Ihr gemeinsamer Weg ist geprägt von Robert Musils These zur möglichen Wirklichkeit: Wie immer die Wirklichkeit beschaffen ist, es gibt eine Alternative.
235 kr
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Was ist Kunst? Die bestmögliche Darstellung der Welt – Literatur als Sprachkunst löst Gattungen auf und übrig bleibt nur eine literarische Form: der Satz. Michael Scharang knüpft mit seinen Essays an Diskussionen von Karl Kraus, Robert Musil, Walter Benjamin und Theodor W. Adorno an und formuliert eine eindrucksvolle Ästhetik der Literatur.Scharangs Essays sind politisch, gesellschaftskritisch, literaturtheoretisch und äußerst vielfältig. Die Moderne, so eine der zentralen Thesen, ist dem ästhetischen Fortschritt verpflichtet, die Avantgarde hingegen zeigt eine Neigung zum Faschistoiden. Die einzelnen Essays vertiefen seine Kritik und Theorien zur Emanzipation der Kunst, der proletarisierten Literatur, zur Kunstförderung und dem Kult um das Kapital. Den fundamentalen Abschluss bildet ein Essay über das ersehnte Ende der Kultur mit Thesen über Mythos, Kultur und die Kulturindustrie. »Seit Adorno hat mich kein Text so aufgewühlt wie der Essay von Scharang über Kunst.« (Rudolf Burger)
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Tyska, 2024235 kr
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Ein Pfarrer mit Frau und Kindern, ein Großbauer ohne Arbeiter, ein Bürgermeister, der kein Problem damit hat, gegen das Gesetz zu verstoßen, wenn es der Sache dient – vor diesem Hintergrund erzählt Michael Scharang die märchenhafte Geschichte, wie das kleine Dorf Ratz dank Flüchtlingen zu neuem Leben erblüht.Suleman ist gelernter Bäcker. Nachdem sein Asylantrag abgelehnt wurde, flüchtet er aus Wien nach Ratz, einen kleinen, beinahe ausgestorbenen Ort nahe der tschechischen Grenze. Er eröffnet eine Bäckerei und nach und nach kommen immer mehr Flüchtlinge in den Ort. Sie arbeiten im Wirtshaus, gründen viele neue Geschäfte, ein Hotel, eine landwirtschaftliche Genossenschaft und plötzlich scheint sich in Ratz jedes Problem in nichts aufzulösen. Doch die Gefahr von außen lauert, die Behörden drohen einzuschreiten und der Kampf um Ratz beginnt.In »Die Wagenburg« entwirft Michael Scharang eine bessere Wirklichkeit: Humorvoll, kritisch und ironisch erinnert er daran, dass unsere Gesellschaft nicht so bleiben muss, wie sie ist.
Inbunden, Tyska, 2024
282 kr
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Tyska, 2024238 kr
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Von Johann Wolfgang von Goethe bis Elfriede Jelinek, von Robert Musil bis Peter Turrini und von Karl Kraus bis Peter Handke: Michael Scharangs beste Essays zu Literatur, Literaturkritik und Politik.Oftmals kritisch, gelegentlich polemisch und zuweilen auch lobpreisend zeigt Scharang sein großes Vermögen, die jeweilige sprachliche Form in Zusammenhang mit dem jeweils vermittelten Inhalt zu stellen. Er macht zur Aufgabe der Literaturkritik, was dem heutigen Feuilleton kaum noch gelingt: die gesellschaftliche und politische Bedeutung der besprochenen Werke auszuloten. Schonungslos ehrlich konfrontiert er uns mit seinen Ansätzen und kritischen Betrachtungen und fordert uns heraus, Literatur aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten – Scharang kämpft gegen Kitsch, Erbauung, Profitgier und gegen die Marginalisierung der Literatur durch einen Literaturmarkt, auf dem diese längst schon ins Eck gedrängt wurde.
Inbunden, Tyska, 2025
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Mit seinem Porträt von Johann Strauß Sohn (1825–1899) als junger Mann bestätigt Michael Scharang einmal mehr seinen Ausnahmerang innerhalb der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur.Sein Roman handelt nicht nur von der Kunst der Musik und der speziellen Wirkung des Wiener Walzers, sondern legt zugleich die gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Hervorbringung offen. Dem Bild vom einsam schaffenden musikalischen Genie rückt Scharang durch die Darstellung seiner Weggefährtinnen und Freundinnen von der Wiener Vorstadt bis nach Amerika zu Leibe.Eine so kluge wie unterhaltsame Lektüre zum Johann-Strauß-Jubliäum, die fundierte Recherche mit literarischer Erfindungskraft zu verbinden weiß und in ihrer Lakonie nicht selten an Franz Kafka erinnert.
Inbunden, Tyska, 2025
282 kr
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Tyska, 2025262 kr
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Michael Scharang ist unter den heutigen Schriftstellern wohl derjenige, der am konsequentesten die osterreichischen Zustande kommentiert und kritisiert. Er wei seit jeher: Der Gang der Geschichte wird im Groteil der Welt noch nicht von Vernunft und Aufklarung geleitet, sondern von purer Herrschsucht. Gilt das auch fur Osterreich?Scharang legt in seinen polemischen Beitragen offen, woran es krankt: Man ist geneigt, ein Loblied auf den Stillstand zu singen, wenn man in Osterreich erlebt, wie Geschichte zuru ckgedreht wird , schreibt Scharang. Die hier versammelten politischen Essays geben Auskunft daru ber, warum das so ist, und sie machen nachvollziehbar, in welcher Weise diesem Zustand beizukommen ist. Da der Gegner u bermachtig zu sein scheint, muss der literarische Kampf von hochster geistiger und sprachlicher Scharfe sein. Eine Polemik, ein Essay, selbst ein Leserbrief, die den Rang eines Kunstwerks nicht zumindest anstreben, taugen auch politisch nichts.