Alfred J. Noll – författare
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Tyska, 2015170 kr
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Seit Jahren beschäftigt sich Alfred J. Noll mit Restitutionsfällen. In seinem neuen Buch "Kannitz" nähert er sich dem Thema nun im Rahmen einer fiktionalen Aufarbeitung. Ein Buch über Verantwortung, Verlust und Unentschlossenheit. Im Herbst 1937 beschließt der Wiener Rechtsanwalt Dr. Isidor Hoffer, Österreich zu verlassen. Sein Vermögen lässt er zurück. Er überträgt es treuhändig dem pensionierten Präsidenten des Verwaltungsgerichtshofs, Dr. Rudolf Kannitz. Nur zögernd nimmt dieser den Auftrag an. Ist er der Sache gewachsen? Hoffer stirbt noch vor dem Ende des Naziregimes, und Kannitz allein weiß um die eingegangene Treuhandschaft. Wie soll er sich verhalten? Wie soll er über das fremde Vermögen verfügen?
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Tyska, 2021155 kr
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Der englische Philosoph und Staatstheoretiker Thomas Hobbes gilt als Begründer der absoluten Souveränität – und sein "Leviathan" (1651) ist dafür sprichwörtlich geworden. Vier Jahre nach Erscheinen seines Hauptwerkes präsentierte er eine vermeintliche Lösung für ein unlösbares Problem: die Quadratur des Kreises – der Beginn eines über 25 Jahre andauernden Streits mit dem Mathematiker John Wallis, der erst mit Hobbes'' Tod ein Ende findet.Mitten in dieser sowohl wissenschaftlichen, politischen als auch persönlichen Auseinandersetzung entstehen Hobbes'' "Überlegungen zur Reputation, zur Loyalität, zu den Umgangsformen und zur Religion", ein Meisterwerk polemischer Essayistik, in der er Stellung nimmt zu seinen grundlegenden Gedanken über die Staatstheorie. Die "Überlegungen" entstehen bereits kurz nach der Restauration der britischen Monarchie 1660, werden jedoch erst posthum veröffentlicht und zeugen auch heute noch von einem modernen Demokratieverständnis.Alfred J. Noll übersetzt Hobbes'' "Überlegungen" anlässlich des 370. Geburtstages des "Leviathan" erstmalig ins Deutsche und macht so ein Stück Wissenschaftsgeschichte zugänglich.
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Tyska, 2022155 kr
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Thomas Hobbes übersetzte 1628 erstmals das große Geschichtswerk des Thukydides über den Peloponnesischen Krieg ins Englische. Im Vorwort hebt er Thukydides'' Geschichtsschreibung hervor und führt Themen ein, die später Grundsteine seines staatsphilosophischen Denkens und Wirkens werden.Was begeisterte Hobbes an Thukydides? Thukydides erkennt nicht nur Rhetorik und Demagogie als Ursachen des Bürgerkriegs, sondern auch die zentrale Rolle, die Aberglaube hierbei spielt. Vor allem aber die Objektivität der Geschichtsschreibung und die subtile Didaktik sind zentrale Aspekte, die für Hobbes das humanistische Ideal darstellen und ihn stark in seinem Schaffen prägten.Nach den »Überlegungen zur Reputation, zur Loyalität, zu den Umgangsformen und zur Religion« übersetzt Alfred J. Noll erstmalig Hobbes'' Auseinandersetzung mit Thukydides und die von ihm geschaffene Biografie ins Deutsche und liefert zahlreiche Informationen zu dieser Grundlage für Hobbes'' Werk.
Häftad, Tyska
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Häftad, Tyska, 2026
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235 kr
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Was ist Kunst? Die bestmögliche Darstellung der Welt – Literatur als Sprachkunst löst Gattungen auf und übrig bleibt nur eine literarische Form: der Satz. Michael Scharang knüpft mit seinen Essays an Diskussionen von Karl Kraus, Robert Musil, Walter Benjamin und Theodor W. Adorno an und formuliert eine eindrucksvolle Ästhetik der Literatur.Scharangs Essays sind politisch, gesellschaftskritisch, literaturtheoretisch und äußerst vielfältig. Die Moderne, so eine der zentralen Thesen, ist dem ästhetischen Fortschritt verpflichtet, die Avantgarde hingegen zeigt eine Neigung zum Faschistoiden. Die einzelnen Essays vertiefen seine Kritik und Theorien zur Emanzipation der Kunst, der proletarisierten Literatur, zur Kunstförderung und dem Kult um das Kapital. Den fundamentalen Abschluss bildet ein Essay über das ersehnte Ende der Kultur mit Thesen über Mythos, Kultur und die Kulturindustrie. »Seit Adorno hat mich kein Text so aufgewühlt wie der Essay von Scharang über Kunst.« (Rudolf Burger)
Inbunden, Tyska, 2024
282 kr
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Tyska, 2024238 kr
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Von Johann Wolfgang von Goethe bis Elfriede Jelinek, von Robert Musil bis Peter Turrini und von Karl Kraus bis Peter Handke: Michael Scharangs beste Essays zu Literatur, Literaturkritik und Politik.Oftmals kritisch, gelegentlich polemisch und zuweilen auch lobpreisend zeigt Scharang sein großes Vermögen, die jeweilige sprachliche Form in Zusammenhang mit dem jeweils vermittelten Inhalt zu stellen. Er macht zur Aufgabe der Literaturkritik, was dem heutigen Feuilleton kaum noch gelingt: die gesellschaftliche und politische Bedeutung der besprochenen Werke auszuloten. Schonungslos ehrlich konfrontiert er uns mit seinen Ansätzen und kritischen Betrachtungen und fordert uns heraus, Literatur aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten – Scharang kämpft gegen Kitsch, Erbauung, Profitgier und gegen die Marginalisierung der Literatur durch einen Literaturmarkt, auf dem diese längst schon ins Eck gedrängt wurde.
Inbunden, Tyska, 2025
282 kr
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Tyska, 2025262 kr
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Michael Scharang ist unter den heutigen Schriftstellern wohl derjenige, der am konsequentesten die osterreichischen Zustande kommentiert und kritisiert. Er wei seit jeher: Der Gang der Geschichte wird im Groteil der Welt noch nicht von Vernunft und Aufklarung geleitet, sondern von purer Herrschsucht. Gilt das auch fur Osterreich?Scharang legt in seinen polemischen Beitragen offen, woran es krankt: Man ist geneigt, ein Loblied auf den Stillstand zu singen, wenn man in Osterreich erlebt, wie Geschichte zuru ckgedreht wird , schreibt Scharang. Die hier versammelten politischen Essays geben Auskunft daru ber, warum das so ist, und sie machen nachvollziehbar, in welcher Weise diesem Zustand beizukommen ist. Da der Gegner u bermachtig zu sein scheint, muss der literarische Kampf von hochster geistiger und sprachlicher Scharfe sein. Eine Polemik, ein Essay, selbst ein Leserbrief, die den Rang eines Kunstwerks nicht zumindest anstreben, taugen auch politisch nichts.
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PDF, Tyska, 2019215 kr
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Die »Elements of Law, Natural & Politic«, die von 1640 an in Form von Abschriften im Umlauf waren und erstmals 1650 ohne Hobbes'' Wissen in zwei Büchern unter dem Titel »Humane Nature« bzw. »De Corpore Politico« im Druck erschienen, stellen die früheste Fassung und den ersten Entwurf von Hobbes'' politischer Philosophie dar. Hobbes hatte nicht vorgehabt, den – von ihm später so bezeichneten – »little treatise in English« in dieser Form zu veröffentlichen (zumal in einem der brisantesten Momente vor dem endgültigen Ausbruch des Englischen Bürgerkriegs), aber es war in seinem Sinne, dass die Abhandlung unmittelbar nach ihrer Fertigstellung in interessierten Kreisen in handschriftlichen Abschriften kursierte.Der erste Teil behandelt den Menschen als Naturwesen: Hobbes unterscheidet zwischen drei körperlichen Anlagen (Ernährung, Bewegung, Fortpflanzung) und zwei geistigen (Erkenntnis- und Triebvermögen) und entwirft eine rationale Anthropologie, um im zweiten Teil seine Theorie der Politik zu entwickeln. Da die Menschen im Naturzustand durch den Trieb zur Selbsterhaltung und Machtgier bestimmt seien, hätten sie diesen Kriegszustand durch einen Akt der Vernunft beendet und sich zu einem politischen Körper, dem Staat, vertraglich verbunden.Vieles aus den »Elements« ist später in Hobbes'' Hauptwerke De »Cive« und »Leviathan« eingeflossen, aber die Grundzüge seiner politischen Philosophie liegen in diesem Frühwerk in einer prägnanten, sprachlich äußerst eleganten Fassung vor, die sich daher gut als Einführung in Hobbes'' Staatslehre lesen lässt.
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PDF, Tyska, 2023578 kr
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Während des englischen Bürgerkrieges fand 1645 im Pariser Exil eine zunächst höflich, dann gereizt und zuletzt erbittert geführte Kontroverse zwischen Thomas Hobbes und dem anglikanischen Bischof John Bramhall über Willensfreiheit statt. Dahinter standen zwei völlig unterschiedliche Weltmodelle und konträre Auffassungen über Materialismus, Ursache und Wirkung, Freiheit sowie das, was man eigentlich unter einem »Willen« zu verstehen habe.Hobbes'' fundamentale Attacken auf den »liberum arbitrium«, der seit Augustinus als undiskutierbare Voraussetzung für persönliche Verantwortung und moralische Zurechnung gesehen wurde, trafen bei seinen Gegnern auf nachdrücklichen Widerspruch. Sein neuartiges Freiheitsverständnis, wonach Freiheit darin bestehe, ungehindert handeln zu können, reichte über die jahrhundertelang geführte theologische Willensfreiheitsdebatte weit hinaus und beantwortete die Frage nach dem freien Willen schlicht negativ. Der Vorwurf, er würde damit nicht nur die Religion zerstören, sondern auch das Fundament jeder Gesellschaft untergraben, traf in ähnlicher Form später auch Spinoza.Die Diskussion zwischen Hobbes und Bramhall dokumentiert nicht nur beispielhaft die philosophischen Umbrüche, die der Aufstieg der Naturwissenschaften in der Frühen Neuzeit mit sich brachte, sondern bildet auch den Anfang der modernen Debatte über Willensfreiheit. Viele heute noch diskutierte Aspekte der komplizierten Problematik finden sich bereits hier.Die Ausgabe enthält Hobbes'' Werke »On Liberty and Necessity« sowie (auszugsweise) »The Questions Concerning Liberty, Necessity, and Chance« mit den Kommentaren von John Bramhall. Mit einer Einleitung und Anmerkungen des Herausgebers, einem Register und einem Verzeichnis der angeführten Bibelstellen.
Inbunden, Tyska, 2024
851 kr
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PDF, Tyska, 2024680 kr
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»Logica come scienza storica«, das 1950 erschienene Hauptwerk Galvano Della Volpes, das für eine ganze Generation von italienischen Philosophen schulbildend war, gehört zu den wichtigsten Werken des europäischen Marxismus der Nachkriegszeit.Della Volpe hat nach 1945 wie kein anderer auf die Notwendigkeit hingewiesen, dass der Marxismus seinen eigenen theoretisch-wissenschaftlichen Status klären müsse. In seinem Werk stützt er sich noch vor allen anderen europäischen Marxisten fundamental auf die damals beinahe unbekannten Marx''schen Frühschriften. Der seinem Ansatz inhärente Anti-Stalinismus, sein gleichzeitiger Anti-Historismus und sein Kampf gegen die »Hegelei« in der marxistischen Theoriebildung begründen seine solitäre Stellung in der philosophischen Landschaft Italiens.Für Della Volpe ist die Entwicklung von Logik und Erkenntnistheorie kein abstrakter (ideeller) Prozess, sondern nur aus dem Kontext historisch-gesellschaftlicher Logiken und Prozesse verständlich zu machen. Das Ergebnis ist ein umfassender und ganzheitlicher Theorieentwurf, der dem fragmentierten und begrenzten Universum der sog. »logischen Wissenschaft«, wie sie in der zeitgenössischen philosophischen Debatte Gestalt angenommen hat, markant entgegensteht. Della Volpe postuliert die Notwendigkeit eines Neuverständnisses der Kategorien und eine Diskussion über die zeitgenössische Logik jenseits eines bloß sprachlichen (und daher rein syntaktischen) Kontextes. Es ist Della Volpe, der nach 1945 mit großer Entschlossenheit die Frage stellt: Welchem Zweck dient denn die Dialektik eigentlich?
Häftad, Tyska, 2024
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Inbunden, Tyska
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