Norbert Kossinger – författare
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Ekkehart IV. von St. Gallen (ca. 980 - ca. 1060) war der Lieblingsschüler Notkers des Deutschen. Der vorliegende Band zieht ein kritisches Resümee der bisherigen Forschung und eröffnet neue Perspektiven auf sein vielgestaltiges Werk aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln (Germanistik, Mittellatinistik, Geschichts‑ und Musikwissenschaft), insbesondere zu den ihm zugeschriebenen deutschsprachigen Glossen und seinen berühmten Casus St. Galli.
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Ekkehart IV. von St. Gallen (ca. 980 - ca. 1060) war der Lieblingsschüler Notkers des Deutschen. Der vorliegende Band zieht ein kritisches Resümee der bisherigen Forschung und eröffnet neue Perspektiven auf sein vielgestaltiges Werk aus verschiedenen disziplinären Blickwinkeln (Germanistik, Mittellatinistik, Geschichts‑ und Musikwissenschaft), insbesondere zu den ihm zugeschriebenen deutschsprachigen Glossen und seinen berühmten Casus St. Galli.
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Liturgie und Literatur stehen in einem wechselvollen Spannungsverhältnis zueinander. Dies gilt sowohl für die christlich geprägte Kultur des Mittelalters wie für die Moderne. Der vorliegende Band zeichnet in exemplarischen Fallstudien verschiedener Fachdisziplinen (Sprach-, Literatur- und Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie) Prozesse der Überlagerung und Abgrenzung nach und erschließt ein lange vernachlässigtes Diskussionsfeld.
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Liturgie und Literatur stehen in einem wechselvollen Spannungsverhältnis zueinander. Dies gilt sowohl für die christlich geprägte Kultur des Mittelalters wie für die Moderne. Der vorliegende Band zeichnet in exemplarischen Fallstudien verschiedener Fachdisziplinen (Sprach-, Literatur- und Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie) Prozesse der Überlagerung und Abgrenzung nach und erschließt ein lange vernachlässigtes Diskussionsfeld.
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Die Studie beschäftigt sich mit der Wiederentdeckung und Geschichte der Erforschung des Evangelienbuchs Otfrids von Weißenburg vom Ende des 15. bis zum ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, also in der Zeit vor der Institutionalisierung und Etablierung der Germanistik als universitäre Disziplin. Den zeitlichen Rahmen bilden die Erwähnungen Otfrids in den Schriftstellerverzeichnissen des Johannes Trithemius (1494/95) und der Otfridartikel von Karl Lachmann in Erschs und Grubers Allgemeiner Encyclopädie (1836).
Im Zentrum der Untersuchung stehen die Wiederentdeckungen der Überlieferungsträger, Aspekte kodexgebundener Rezeption (Abschriften, textkritische Arbeiten, Handschriftenbeschreibungen) sowie editorische und interpretatorische Bemühungen um den Liber Evangeliorum, von den Ausgaben durch Matthias Flacius Illyricus (Basel 1571) und Johann Schilter (Ulm 1726) bis hin zur ersten, nach modernem Verständnis kritischen Edition durch Eberhard Gottlieb Graff (Königsberg 1831).
Ein umfangreicher Anhang macht darüber hinaus Materialien verfügbar, die bislang nur schwer zugänglich waren. Das Buch leistet damit an einem konkreten Fallbeispiel einen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte der Germanistik in der frühen Neuzeit.
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