Olaf Kapella – författare
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1.1 Vorwort Werden die Strukturen und Funktionsweisen von Familien in der Gegenwart beleuchtet, wird der Part der Väter zumeist nachrangig behandelt. Nach wie vor beschäftigt sich die Familienforschung primär mit den Müttern oder mit dem Paar. Erst in den letzten beiden Jahrzehnten gewann der Forschungsgegenstand „Vater“ in deutschsprachigen Studien kontinuierlich Platz. Das Vaterbild wird primär auf der Mikroebene des individuellen Verhaltens im familialen Raum untersucht, ist aber auch Gegenstand der Forschung auf gesellschaftlicher Ebene. Im Sonderheft der Zeitschrift für Familienforschung (2005) werden die Männer allerdings immer noch als das „vernachlässigte“ Geschlecht in der Famili- forschung bezeichnet. Auch innerhalb der Männerforschung erfolgt in erster Linie eine Beschäftigung mit der Definition und Identität von Männlichkeit, die sich diesen Studien zufolge hauptsächlich in der Auseinandersetzung unter M- nern konstituiert. Das generative Verhalten von Männern und die soziale Vat- schaft im familialen Kontext wurden erst spät zum Forschungsgegenstand inn- halb der Sozialwissenschaften. Wie aus Studien aller Industriestaaten hervorgeht, bleiben die Kinder zum überwiegenden Teil nach einer Trennung in der Obhut der Mütter. Die Dynamik der Familienformen in jüngster Zeit zeigt uns, dass die Zahl der Scheidungen und damit die Zahl der alleinerziehenden Mütter und betroffenen Kindern - steigt und somit auch die Zahl der Väter, die zu sogenannten „Besuchsvätern“ werden.
Häftad, Tyska, 2007
496 kr
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Inbunden, Engelska, 2010
719 kr
Tillfälligt slut
Family in all its aspects Familienbande International experts provide an overview of the current state-of-the-art of European family research and outline the multiple formations, structures and configurations of family in Europe. Four aspects are discussed in depth: family images, sex/gender roles, globalisation and family development processes. Influenced by globalisation, European countries experience processes which still have greatly varying consequences. Cultural differences, reflected in a range of family schemes and national family policies, are one reason for the continued existence of differences in the scope and speed of change processes. Quite generally, images and concepts of family have become more heterogeneous and flexible. The flip side of this coin is that family members are increasingly faced with the challenges of achieving a satisfactory work-life balance – a task aggravated by globalisation. We therefore need to ask how family policy can help families enjoy adequate freedom of action and latitude for their decision-making. To summarise: a read well worth the effort for all experts working in family research and family policy.