Oliver Bach – författare
Zwischen Heilsgeschichte und säkularer Jurisprudenz
2 373 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
2 070 kr
Läs direkt efter köp
Die Studie unternimmt die Einbettung von Leo Armenius, Catharina von Georgien, Æmilius Paulus Papinianus und Carolus Stuardus in den Kontext der zeitgenössischen Rechts- und Staatstheorien. In seinen politischen Dramen vollzieht Andreas Gryphius die kritische Auseinandersetzung mit den Lehren politischer Klugheit Niccolò Machiavellis und Justus Lipsius'' ebenso wie mit dem Naturrechtsdenken eines Hugo Grotius. Besonders die erstmalige ausführliche Kontextualisierung des schlesischen Dichterjuristen mit dem Staatsrechtsdenken seiner unmittelbaren Lehrer Georg Schönborner, Johan Heinrich Boecler und Claude Saumaise erlaubt vielfache Aufschlüsse über Gryphius'' Zugang zu politischen Theoremen und Theologemen. In seinen politischen Trauerspielen nimmt Andreas Gryphius in bestimmter Weise Stellung zu Fragen des Souveränitäts- und Widerstandsrechts, die sich von den Entwürfen einflussreicher Zeitgenossen wie Lipsius'', Johannes Althusius'', Bartholomäus Keckermanns u.a.m. unterscheidet. Seine nicht allein konservative, sondern Innovationen auf dem Gebiete theoretischer wie praktischer ratio berücksichtigende Haltung führt auf eine speziell gryphsche Ausprägung politischer Theologie hin.
2 070 kr
Läs direkt efter köp
Die Studie unternimmt die Einbettung von Leo Armenius, Catharina von Georgien, Æmilius Paulus Papinianus und Carolus Stuardus in den Kontext der zeitgenössischen Rechts- und Staatstheorien. In seinen politischen Dramen vollzieht Andreas Gryphius die kritische Auseinandersetzung mit den Lehren politischer Klugheit Niccolò Machiavellis und Justus Lipsius'' ebenso wie mit dem Naturrechtsdenken eines Hugo Grotius. Besonders die erstmalige ausführliche Kontextualisierung des schlesischen Dichterjuristen mit dem Staatsrechtsdenken seiner unmittelbaren Lehrer Georg Schönborner, Johan Heinrich Boecler und Claude Saumaise erlaubt vielfache Aufschlüsse über Gryphius'' Zugang zu politischen Theoremen und Theologemen. In seinen politischen Trauerspielen nimmt Andreas Gryphius in bestimmter Weise Stellung zu Fragen des Souveränitäts- und Widerstandsrechts, die sich von den Entwürfen einflussreicher Zeitgenossen wie Lipsius'', Johannes Althusius'', Bartholomäus Keckermanns u.a.m. unterscheidet. Seine nicht allein konservative, sondern Innovationen auf dem Gebiete theoretischer wie praktischer ratio berücksichtigende Haltung führt auf eine speziell gryphsche Ausprägung politischer Theologie hin.
1 391 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
1 406 kr
Läs direkt efter köp
Im zweiten Buch seiner rechtstheologischen Summe De legibus ac Deo legislatore aus dem Jahre 1612 entwickelt Francisco Suárez seine Theorie des Naturrechts. Dabei gelingt Suárez die kritische Überarbeitung der lex-naturalis-Theorien des Augustinus und Thomas von Aquin und damit eine kritische Kontinuität mittelalterlicher Rechtstheologie. Suárez formuliert aber darüber hinaus eine für das frühe 17. Jahrhundert eigenständige Konzeption, die als innovatives Modell von Naturrecht mit den Entwürfen Hugo Grotius’ und Thomas Hobbes’ zu konkurrieren vermag. Die Einflüsse dieses genuin politisch-theologischen Naturrechtskonzepts reichen bis zu Pufendorf und Wolff. Der Band erschließt diesen Schlüsseltext des frühneuzeitlichen Naturrechts im Sinne eine kooperativen Kommentars. Mit Beiträgen von Oliver Bach, Nobert Brieskorn, Simon Eultgen, Holger Glinka, Frank Grunert, Dominik Recknagel, Stefan Schweighöfer, Kurt Seelmann und Gideon Stiening
1 406 kr
Läs direkt efter köp
Im zweiten Buch seiner rechtstheologischen Summe De legibus ac Deo legislatore aus dem Jahre 1612 entwickelt Francisco Suárez seine Theorie des Naturrechts. Dabei gelingt Suárez die kritische Überarbeitung der lex-naturalis-Theorien des Augustinus und Thomas von Aquin und damit eine kritische Kontinuität mittelalterlicher Rechtstheologie. Suárez formuliert aber darüber hinaus eine für das frühe 17. Jahrhundert eigenständige Konzeption, die als innovatives Modell von Naturrecht mit den Entwürfen Hugo Grotius’ und Thomas Hobbes’ zu konkurrieren vermag. Die Einflüsse dieses genuin politisch-theologischen Naturrechtskonzepts reichen bis zu Pufendorf und Wolff. Der Band erschließt diesen Schlüsseltext des frühneuzeitlichen Naturrechts im Sinne eine kooperativen Kommentars. Mit Beiträgen von Oliver Bach, Nobert Brieskorn, Simon Eultgen, Holger Glinka, Frank Grunert, Dominik Recknagel, Stefan Schweighöfer, Kurt Seelmann und Gideon Stiening
2 381 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
1 433 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
1 447 kr
Läs direkt efter köp
Der Tagungsband fragt nach Grenzen bzw. Grenzziehungen im Zusammenhang mit der Rolle von ‚Natur‘ bei der Begründung vormoderner politischer Ordnungen. Welche Beschaffenheit haben diese Grenzen, wie durchlässig sind sie, welche Objekte werden begrenzt und durch welche Instanzen? Untersucht werden liminale Übergänge von ‚Natur‘ in Szenarien von Anfang und Ende, Natur und politische Anthropologie, Natur und Recht, Verfahren und Instanzen.
1 447 kr
Läs direkt efter köp
Der Tagungsband fragt nach Grenzen bzw. Grenzziehungen im Zusammenhang mit der Rolle von ‚Natur‘ bei der Begründung vormoderner politischer Ordnungen. Welche Beschaffenheit haben diese Grenzen, wie durchlässig sind sie, welche Objekte werden begrenzt und durch welche Instanzen? Untersucht werden liminale Übergänge von ‚Natur‘ in Szenarien von Anfang und Ende, Natur und politische Anthropologie, Natur und Recht, Verfahren und Instanzen.
2 327 kr
Läs direkt efter köp
Der Tagungsband eröffnet neue Perspektiven auf das Gesamtwerk des berühmtesten deutschen Autors des literarischen Barock. Im Zentrum steht eine zeithistorische, staatsphilosophische, theologische und wissenschaftsgeschichtliche Kontextualisierung seines Œuvres, das sich in einem spannungsvollen Feld zwischen christlich-transzendenter Perspektive und ‚säkularer‘ Zeitdiagnostik, zwischen theologischem Sinnhorizont und Realitätsbezug bewegt. Damit setzt der Band im Anschluss an gegenwärtige Tendenzen der Frühneuzeitforschung einen neuen Akzent innerhalb der Gryphius-Philologie, die diskursgeschichtliche Zusammenhänge vernachlässigte und einen zu revidierenden Dualismus zwischen theologischer und säkularer Deutung etablierte. Dabei spielen komparatistische und interkulturelle Aspekte eine bedeutende Rolle: Gryphius war auf seinen akademischen Reisen mit der rezenten französischen, italienischen und niederländischen Literatur bekannt geworden. Deren Rezeption durch Gryphius wird ebenso verstärkt untersucht wie das lateinische Werk des Schlesiers. Gryphius erscheint als Zeitgenosse tiefgreifender Erneuerungsdebatten, die er mit feinem Gespür aufzunehmen und in seinen Dichtungen zu verhandeln weiß.
2 411 kr
Läs direkt efter köp
Der Tagungsband eröffnet neue Perspektiven auf das Gesamtwerk des berühmtesten deutschen Autors des literarischen Barock. Im Zentrum steht eine zeithistorische, staatsphilosophische, theologische und wissenschaftsgeschichtliche Kontextualisierung seines Œuvres, das sich in einem spannungsvollen Feld zwischen christlich-transzendenter Perspektive und ‚säkularer‘ Zeitdiagnostik, zwischen theologischem Sinnhorizont und Realitätsbezug bewegt. Damit setzt der Band im Anschluss an gegenwärtige Tendenzen der Frühneuzeitforschung einen neuen Akzent innerhalb der Gryphius-Philologie, die diskursgeschichtliche Zusammenhänge vernachlässigte und einen zu revidierenden Dualismus zwischen theologischer und säkularer Deutung etablierte. Dabei spielen komparatistische und interkulturelle Aspekte eine bedeutende Rolle: Gryphius war auf seinen akademischen Reisen mit der rezenten französischen, italienischen und niederländischen Literatur bekannt geworden. Deren Rezeption durch Gryphius wird ebenso verstärkt untersucht wie das lateinische Werk des Schlesiers. Gryphius erscheint als Zeitgenosse tiefgreifender Erneuerungsdebatten, die er mit feinem Gespür aufzunehmen und in seinen Dichtungen zu verhandeln weiß.
1 557 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
1 710 kr
Läs direkt efter köp
1 710 kr
Läs direkt efter köp
494 kr
Skickas inom 5-8 vardagar
Pragmatische Geschichte
Utopisches Denken, Politische Reform Und Erzählerische Innovation 1720-1820
2 313 kr
Skickas inom 3-6 vardagar
1 797 kr
Läs direkt efter köp
Die vorliegende Studie verbindet erstmals die Entwicklung der utopischen Literatur der Jahre 1720–1820 nicht nur mit derjenigen des praktisch-philosophischen Denkens dieser Zeit, sondern setzt beide auch in Verbindung mit einem dritten, romanpoetologischen Diskurs: der pragmatischen Geschichte.
Im 18. Jahrhundert durchläuft das utopische Denken eine wichtige Veränderung: Während Utopien im 16. und 17. Jahrhundert den Zustand des vollkommenen Menschen und seiner idealen Gesellschaft vorstellten, interessieren sie sich nun verstärkt für die Entwicklung, die der Mensch von seinem jetzigen unvollkommenen hin zu jenem vollkommenen Zustand nehmen muss, und für die Möglichkeiten, die er von Natur aus hierfür mitbringt. Diese in der Forschung als Dynamisierung und Subjektivierung der Utopie bekannt gewordene Gattungsentwicklung geht einher mit dem zeitgleichen Trend zu einer verstärkt anthropologischen und psychologischen Grundlagentheorie in der Moral- und Rechtsphilosophie sowie der Ästhetik. Vom Naturzustand zum Idealzustand: Diese Perspektive erfordert schließlich auch eine erzählerische Innovation, welche die Zeitgenossen unter dem Rubrum Historia Pragmatica fassen. Das ursprünglich aus der Historiographie stammende und über die Philologie und Moralphilosophie in die Romanpoetik übergegangene Paradigma pragmatischer Geschichte fühlt sich einem anthropologischen Realitätssinn ebenso verpflichtet wie einem moralischen Vervollkommnungsideal, liefert damit eine bestimmte Legitimation der Fiktion und bildet das Fundament für jene charakteristische Erneuerung der Utopie, wie sie bis in die Romantik wirkt.
1 797 kr
Läs direkt efter köp
Die vorliegende Studie verbindet erstmals die Entwicklung der utopischen Literatur der Jahre 1720–1820 nicht nur mit derjenigen des praktisch-philosophischen Denkens dieser Zeit, sondern setzt beide auch in Verbindung mit einem dritten, romanpoetologischen Diskurs: der pragmatischen Geschichte.
Im 18. Jahrhundert durchläuft das utopische Denken eine wichtige Veränderung: Während Utopien im 16. und 17. Jahrhundert den Zustand des vollkommenen Menschen und seiner idealen Gesellschaft vorstellten, interessieren sie sich nun verstärkt für die Entwicklung, die der Mensch von seinem jetzigen unvollkommenen hin zu jenem vollkommenen Zustand nehmen muss, und für die Möglichkeiten, die er von Natur aus hierfür mitbringt. Diese in der Forschung als Dynamisierung und Subjektivierung der Utopie bekannt gewordene Gattungsentwicklung geht einher mit dem zeitgleichen Trend zu einer verstärkt anthropologischen und psychologischen Grundlagentheorie in der Moral- und Rechtsphilosophie sowie der Ästhetik. Vom Naturzustand zum Idealzustand: Diese Perspektive erfordert schließlich auch eine erzählerische Innovation, welche die Zeitgenossen unter dem Rubrum Historia Pragmatica fassen. Das ursprünglich aus der Historiographie stammende und über die Philologie und Moralphilosophie in die Romanpoetik übergegangene Paradigma pragmatischer Geschichte fühlt sich einem anthropologischen Realitätssinn ebenso verpflichtet wie einem moralischen Vervollkommnungsideal, liefert damit eine bestimmte Legitimation der Fiktion und bildet das Fundament für jene charakteristische Erneuerung der Utopie, wie sie bis in die Romantik wirkt.