Oliver Pilz – författare
Keraunia
Beiträge zu Mythos, Kult und Heiligtum in der Antike
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Der vorliegende Sammelband gibt einen Überblick über neue archäologische Forschungen zum antiken Kultgeschehen. Der Band vereint unpubliziertes oder von der Wissenschaft bislang vernachlässigtes Material, stellt aktuelle Forschungsergebnisse vor und eröffnet den Blick auf weiterführende Fragestellungen. Verfasser der einzelnen Beiträge sind junge Nachwuchsforscher, aber auch renommierte Wissenschaftler mit Spezialisierung auf diesen Themenkomplex. Besondere Aufmerksamkeit widmen sie der topographischen Situation der Heiligtümer als Zentren kultischen Geschehens und den verschiedenartigen Gaben an die Götter, die an den sakralen Orten abgelegt oder in ihnen aufgestellt wurden. Mit Hilfe des archäologischen Befundes sowie unter Einbeziehung weiterer Quellen lässt sich im Idealfall - und wie in einigen Beiträgen vorgestellt - auch die rituelle Praxis rekonstruieren. Andere Autoren wiederum gehen den mythologischen Überlieferungen nach, insofern diese häufig als Aition für Kulte dienten. Inhaltlich deckt der Band damit nahezu das gesamte Spektrum der Beschäftigung mit der antiken Ritual- und Votivpraxis ab; gewidmet ist er Uta Kron, die zu den besten Kennern antiken Kultgeschehens zählt.
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Obwohl die Insel Kreta reiches Material zur Untersuchung von Fragen bietet, die im Mittelpunkt der Forschungen zur gesellschaftlichen Organisation im frühen Griechenland stehen, liegt die Beschäftigung mit der archaischen und klassischen Periode Kretas seit jeher am Rand des altertumswissen¬schaftlichen Interesses. Die Beiträge des Tagungsbandes analysieren aus archäologischer und historischer Sicht die strukturellen Veränderungsprozesse, die sich während der archaisch-klassischen Zeit in den kretischen Bürgerstaaten vollzogen. Erstmals werden damit die unterschiedlichen Forschungsansätze der einzelnen Disziplinen zu einer einheitli¬chen Perspektive zusammengeführt. An mehreren Beispielen wird gezeigt, wie es der kretischen Aristokratie gelang, den Prozess der Poliswerdung aktiv zu gestalten und eine stabile, da institutionalisierte Adelsherrschaft zu etablieren. Deutlich wird zudem, dass die Veränderungen in der materiellen Kultur, die seit dem Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr. durch eine zunehmende Austerität gekennzeichnet ist, Manifestationen des strukturellen Wandels der politischen und sozialen Organisation der kretischen Poleis waren.
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Obwohl die Insel Kreta reiches Material zur Untersuchung von Fragen bietet, die im Mittelpunkt der Forschungen zur gesellschaftlichen Organisation im frühen Griechenland stehen, liegt die Beschäftigung mit der archaischen und klassischen Periode Kretas seit jeher am Rand des altertumswissen¬schaftlichen Interesses. Die Beiträge des Tagungsbandes analysieren aus archäologischer und historischer Sicht die strukturellen Veränderungsprozesse, die sich während der archaisch-klassischen Zeit in den kretischen Bürgerstaaten vollzogen. Erstmals werden damit die unterschiedlichen Forschungsansätze der einzelnen Disziplinen zu einer einheitli¬chen Perspektive zusammengeführt. An mehreren Beispielen wird gezeigt, wie es der kretischen Aristokratie gelang, den Prozess der Poliswerdung aktiv zu gestalten und eine stabile, da institutionalisierte Adelsherrschaft zu etablieren. Deutlich wird zudem, dass die Veränderungen in der materiellen Kultur, die seit dem Ende des 7. Jahrhunderts v. Chr. durch eine zunehmende Austerität gekennzeichnet ist, Manifestationen des strukturellen Wandels der politischen und sozialen Organisation der kretischen Poleis waren.
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The present monograph is the first to provide a detailed overview of the cults of gods and heroes in the regions of Elis and Triphylia in the western Peloponnese from the Geometric to the Roman Imperial period. Due to the great abundance of evidence from the Panhellenic sanctuary of Olympia, only those cults from there could be taken into consideration that were also present in the city of Elis, the urban center of the homonymous polis. The systematic evaluation of all available archaeological, epigraphical, literary and numismatic evidence results in a comprehensive picture of the sacred topography of the aforementioned regions. Special attention is paid to the manifold cultic interconnections between the city of Elis and Olympia, the most important extra-urban sanctuary of the polis. These links were the result of a cult policy actively pursued by the Eleans, which was not limited to Olympia but also extended to Triphylia where Elis was the dominating power for longer periods of time.
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The present monograph is the first to provide a detailed overview of the cults of gods and heroes in the regions of Elis and Triphylia in the western Peloponnese from the Geometric to the Roman Imperial period. Due to the great abundance of evidence from the Panhellenic sanctuary of Olympia, only those cults from there could be taken into consideration that were also present in the city of Elis, the urban center of the homonymous polis. The systematic evaluation of all available archaeological, epigraphical, literary and numismatic evidence results in a comprehensive picture of the sacred topography of the aforementioned regions. Special attention is paid to the manifold cultic interconnections between the city of Elis and Olympia, the most important extra-urban sanctuary of the polis. These links were the result of a cult policy actively pursued by the Eleans, which was not limited to Olympia but also extended to Triphylia where Elis was the dominating power for longer periods of time.