Oskar Wachter – författare
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Häftad, Tyska, 2012
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Inbunden, Tyska, 2012
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Tyska, 201211 kr
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Vehmgerichte und Hexenprozesse gehören einer längst entschwundnen Zeit an. Aber, von weittragender Bedeutung für ganz Deutschland, werfen sie Licht und Schatten über vier Jahrhunderte unsrer Geschichte. Und sind sie nicht heute noch von allgemeinem Interesse? Wer hätte nicht schon von Vehme und von Hexen gehört und gelesen? In Romanen und Dramen, in allerlei Erzählungen der Fremdenführer, in Sagen und Beschreibungen tauchen sie immer wieder auf. Und in der Tat haben diese mittelalterlichen Erscheinungen etwas ungemein Fesselndes bei aller unheimlichen Macht, welche sie auf das Gemüt des Lesers üben. Aber die Wenigsten wissen, wie es damit wirklich sich verhielt. Unkenntnis und Mangel an historischem Sinn ließen ein Gestrüpp irriger Vorstellungen aufwuchern, durch welche der wahre Sachverhalt vielfach entstellt und getrübt wurde.Inhalt:Vorwort.Einleitung. Mittelalterliche Zustände.Erste Abteilung. Die Vehmgerichte.Erster Abschnitt. Zwei Erzählungen.I. Auf roter Erde.II. Macht in die Ferne.Zweiter Abschnitt. Ursprung und Verfahren der Vehmgerichte.Zweite Abteilung. Die Hexenprozesse.Erster Abschnitt. Das Hexenwesen.Zweiter Abschnitt. Die Verfolgung.Dritter Abschnitt. Wasserprobe und Nadelprobe.Vierter Abschnitt. Die Folter.Fünfter Abschnitt. Der Hexenturm.Sechster Abschnitt. Geständnis. Hinrichtung.Siebenter Abschnitt. Merkwürdige Hexenprozesse.Achter Abschnitt. Zur Erklärung.
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Tyska, 201823 kr
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Hexenverfolgungen fanden in Mitteleuropa vor allem während der Frühen Neuzeit statt und sind aus globaler Perspektive bis in die Gegenwart verbreitet. Grundlage für die gegenüber dem Mittelalter deutlich verstärkte massenhafte Verfolgung in einigen Regionen war ein anderer Umgang mit Magie. Das Hexenbild des späten Mittelalters sowie das der frühen Neuzeit war eine Konstruktion von Intellektuellen, die volkstümliche Zaubereitraditionen und -merkmale mit der Lehre vom Teufelspakt verband und zusammen mit den Straftatbeständen der Apostasie und der Häresie als "Superverbrechen" verfolgte. Hexenprozesse waren keine notwendige Folge eines magischen Weltbildes, das lange zuvor den Glauben an den Teufelszauber der Hexen ebenso umfasste wie tatsächlich geübte Volksmagie. Erst als einzelne Aspekte des Magieglaubens in das Strafrecht der frühmodernen Staaten übertragen wurden, kam es zur massenhaften Verfolgung.Oskar Wächter (1825-1902) war ein deutscher Jurist, Politiker und Schriftsteller.
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Als Hexenverfolgung bezeichnet man das Aufspüren, Festnehmen, Foltern und Bestrafen (insbesondere die Hinrichtung) von Personen, von denen geglaubt wird, sie praktizierten Zauberei bzw. stünden mit dem Teufel im Bunde. In Mitteleuropa fand sie vor allem während der Frühen Neuzeit statt. Global gesehen ist die Hexenverfolgung bis in die Gegenwart verbreitet. Die Gründe für die gegenüber dem Mittelalter in der Frühen Neuzeit deutlich verstärkte massenhafte Verfolgung in einigen Regionen sind vielfältig. So gab es zu Beginn der Neuzeit eine Vielzahl an Krisen wie die Kleine Eiszeit, pandemische Seuchen und verheerende Kriege. Erst als einzelne Aspekte des Magieglaubens in das Strafrecht der frühmodernen Staaten übertragen wurden, konnte es strukturell zu massenhafter Verfolgung kommen. Hexenverfolgungen wurden teilweise aktiv wie auch gegen den Willen der Obrigkeit eingefordert und praktiziert. Frauen stellten in Mitteleuropa die Mehrzahl der Opfer wie auch der Denunzianten von Hexerei und Hexen. In Nordeuropa waren Männer stärker betroffen. Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Konfessionszugehörigkeit und Hexenverfolgung liegt nicht vor.Inhalt:Die Hexenprozesse Der HexenhammerVehmgerichte und Hexenprozesse in Deutschland
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Oskar Wächters Buch ''Vehmgerichte und Hexenprozesse in Deutschland'' ist eine faszinierende Studie über die dunklen Kapitel der deutschen Rechtsgeschichte. Wächter präsentiert detaillierte Informationen über die berüchtigten Vehmgerichte und die grausamen Hexenprozesse, die im Mittelalter und der Frühen Neuzeit in Deutschland stattfanden. Sein literarischer Stil ist akribisch und sachlich, während er gleichzeitig eine packende Erzählung der historischen Ereignisse liefert. Das Buch bietet einen tiefgründigen Einblick in die Rechtssysteme und gesellschaftlichen Strukturen dieser Zeit und zeigt die Auswirkungen von Aberglauben und Fanatismus auf die Justiz.
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In ''Hexenprozesse & Vehmgerichte in Deutschland'' von Oskar Wächter taucht der Leser tief ein in die Geschichte der Hexenverfolgung und der Vehmgerichte in Deutschland. Wächter präsentiert einen detaillierten Überblick über die dunklen Kapitel deutscher Rechtsgeschichte, von der Frühen Neuzeit bis zur Aufklärung. Der Autor legt seinen Schwerpunkt auf eine akribische Analyse der historischen Fakten und macht dabei keine Abstriche bei der Darstellung der Grausamkeiten, die während dieser Prozesse begangen wurden. Sein Schreibstil ist sachlich und nüchtern, was dem Leser erlaubt, die Informationen in ihrer ganzen Tragweite zu erfassen. Bezugnehmend auf zeitgenössische Quellen und Gerichtsakten zeigt Wächter, wie irrationaler Aberglaube und politische Interessen die Justiz beeinflusst haben. Oskar Wächter, renommierter Historiker und Rechtswissenschaftler, hat sich auf die Erforschung von historischen Kriminalfällen spezialisiert. Seine akademische Expertise und sein tiefes Interesse an der deutschen Rechtsgeschichte haben ihn dazu veranlasst, ''Hexenprozesse & Vehmgerichte in Deutschland'' zu verfassen. Wächter ist sowohl für seine akribische Forschung als auch für seine klare und präzise Darstellung historischer Ereignisse bekannt. ''Hexenprozesse & Vehmgerichte in Deutschland'' ist ein fesselndes Werk, das sowohl Historiker als auch allgemein an Geschichte interessierte Leser ansprechen wird. Durch die detaillierte Recherche und die eindrucksvolle Analyse bietet das Buch einen tiefen Einblick in die dunklen Aspekte der deutschen Justizgeschichte und regt den Leser zum Nachdenken über die weitreichenden Folgen von Massenhysterie und politischer Instrumentalisierung an.