Peter Hallama – författare
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PDF, Tyska, 2015651 kr
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Wurde der Holocaust in der Tschechoslowakei tatsächlich mit einem offiziellen »Tabu« belegt und die jüngste Geschichte von den kommunistischen Machthabern »konfisziert«? Viele Beobachter erklären so die nur zögerlich einsetzende und mangelnde selbstkritische Auseinandersetzung mit der Verfolgung und Ermordung der Juden in der tschechischen Gesellschaft: Die Geschichtspolitik des kommunistischen Staates trüge demnach zusammen mit dem Schweigen der jüdischen Opfer Schuld an diesem »Tabu«. Die vorliegende Studie stellt beide Vorstellungen in Frage und geht stattdessen von den jüdischen Repräsentationen des Holocaust aus. Sie untersucht so die sich wandelnden Möglichkeiten, Formen und Grenzen einer Erinnerung an die Shoah in einem kommunistischen Staat von 1945 bis in die 1990er Jahre.Die Analyse der mannigfaltigen jüdischen Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg widerlegt die oft vertretene Formel vom »Tabu des Holocaust in der Tschechoslowakei« und trägt damit zu einem differenzierteren Blick auf die tschechoslowakische Erinnerungskultur bei. Dieser wirft notwendigerweise Fragen an die Mehrheitsgesellschaft in der Tschechoslowakei auf: Sind nicht – mehr als die staatliche Politik oder die kommunistische Ideologie – gesellschaftliche Einstellungen und Wahrnehmungen der Grund für die Marginalisierung des Holocaust und seine Ausklammerung aus der tschechischen Nationalgeschichte? Welche Konsequenzen haben der tschechische Nationalismus, antisemitische Stereotype und das anachronistische Festhalten an einem heroischen Geschichtsverständnis für die Erinnerung an die jüdischen Opfer des Zweiten Weltkrieges?
Inbunden, Engelska, 2022
1 859 kr
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Reined into the service of the Cold War confrontation, antifascist ideology overshadowed the narrative about the Holocaust in the communist states of Eastern Europe. This led to the Western notion that in the Soviet Bloc there was a systematic suppression of the memory of the mass murder of European Jews. Going beyond disputing the mistaken opposition between “communist falsification” of history and the “repressed authentic” interpretation of the Jewish catastrophe, this work presents and analyzes the ways as the Holocaust was conceptualized in the Soviet-ruled parts of Europe.The authors provide various interpretations of the relationship between antifascism and Holocaust memory in the communist countries, arguing that the predominance of an antifascist agenda and the acknowledgment of the Jewish catastrophe were far from mutually exclusive. The interactions included acts of negotiation, cross-referencing, and borrowing. Detailed case studies describe how both individuals and institutions were able to use anti-fascism as a framework to test and widen the boundaries for discussion of the Nazi genocide. The studies build on the new historiography of communism, focusing on everyday life and individual agency, revealing the formation of a great variety of concrete, local memory practices.