Petra Terhoeven – författare
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Häftad, Tyska, 2016
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Häftad, Engelska, 2018
606 kr
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The history of terrorism has been largely a history of perpetrators, their motives and actions. The history of their victims has always seemed to be of secondary importance. But terrorism is communication by violence, and its efficiency depends significantly on the selection and the treatment of the victims by the perpetrators, on the one hand, and the perception and acknowledgement of victimhood by the public, on the other. How does it affect our picture of the history of terrorism then, if the victims are moved centre stage? If the focus is put on their suffering, their agency, their helplessness, or on how they are acknowledged or exploited by society, politics and media? If the central role is taken into account which they play in terrorist propaganda as well as in the emotional response of the public? The contributions to this edition of the European History Yearbook will examine such questions in a broad range of historical case studies and methods, including visual history. Not least, they aim at historicizing the roles of survivors and relatives in the social process of coming to terms with terrorist violence, a question highly relevant up to the present day.
Del 2878 - C. H. Beck Wissen
Die Rote Armee Fraktion
Häftad, Tyska, 2024
149 kr
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Del 105 - Bibliothek Des Deutschen Historischen Instituts in ROM
Liebespfand fürs Vaterland
Inbunden, Tyska, 2003
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Inbunden, Tyska, 2013
992 kr
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PDF, Tyska, 20131 087 kr
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Schon die Radikalisierung der „ersten Generation“ der deutschen Linksterroristen seit 1967 lässt sich nicht ohne wechselseitige Beeinflussung durch die europäischen Gesinnungsgenossen, vor allem in Italien, denken. Vor diesem Hintergrund analysiert Petra Terhoeven die Bedeutung grenzübergreifender Kontakte innerhalb Westeuropas für die Geschichte des deutschen Linksterrorismus im „roten Jahrzehnt“. Seit der Inhaftierung der RAF-Gründer im Jahre 1972 waren es vor allem einige Strafverteidiger, die im europäischen Ausland die Botschaft verbreiteten, linke Systemgegner seien in der Bundesrepublik gezielten, an NS-Praktiken erinnernden Verfolgungsmaßnahmen ausgesetzt. Das Bild vom deutschen Mörderstaat kulminierte mit der „Todesnacht von Stammheim“: Mit ihrem von eigener Hand herbeigeführten, aber als Staatsmord inszenierten Tod bedienten die RAF-Gründer nicht nur europäische Ängste vor einer Wiederkehr des deutschen Ungeistes. In Italien trug ihr Tod zu einer weiteren Radikalisierung der gewaltbereiten Linken bei und verstärkte indirekt die Reihen der Roten Brigaden.
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PDF, Tyska, 2020295 kr
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Der "Aussteiger" als Projektionsfigur."Niemand kann besser Auskunft geben über den Zustand einer Gesellschaft als der, der aus ihr aussteigt." Christian SchüleStatt wie ursprünglich als Verräter, Desperado oder Asozialer gilt der "Aussteiger" heute meist als Projektionsfigur für Fantasien eines mutigeren, authentischeren und in jeder Hinsicht besseren Lebens. Die Beiträge des vorliegenden Bandes untersuchen die inneren Dynamiken und die Grenzen dieser generellen Verschiebung. Was passiert, wenn ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen nicht mehr das tut, was von ihm oder ihr erwartet wird? Der Band liefert Denkanstöße für alle, die sich für den "Wertewandel" und die Geschichte von Subjektentwürfen im 20. Jahrhundert interessieren.
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PDF, Tyska, 2021306 kr
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Das akademische Göttingen nach 1945: ein Neuanfang?Das akademische Göttingen nach 1945 lässt sich als "Laboratorium der Selbstbehauptung" verstehen, in dem die lokale Hochschulelite ungeachtet ihrer NS-Belastung am Anspruch auf Weltdeutungskompetenz festhielt. Die Beiträge des Bandes untersuchen die vergangenheitspolitische Kommunikation, mit der zentrale Akteure vor allem aus der Physik und der Geschichtswissenschaft seit der Wiedereröffnung der Universität ihre Rolle im "Dritten Reich" zu überschreiben versuchten.
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PDF, Tyska, 2023363 kr
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Formen von Gewalt und ihre "Sichtbarkeit".Hinsichtlich der öffentlichen Wahrnehmung von Gewalt haben die (Massen-)Medien in der Regel eine Schlüsselrolle gespielt. Gewalt wurde von ihnen sehr unterschiedlich thematisiert und bewertet: Manche Formen von Gewalt, etwa solche in Familien, in der Kirche, im Sport oder in Erziehungseinrichtungen, wurden erst spät aufgegriffen und skandalisiert, andere, etwa der Rechtsterrorismus, nur eingeschränkt erfasst. Die Beiträge des Bandes gehen den medialen Dynamiken der Gewaltdarstellung anhand von Fallbeispielen aus Deutschland und anderen Ländern nach.Aus dem Inhalt:Barbara Manthe: Die unsichtbare Geschichte des Rechtsterrorismus. Zur Medialisierung und Repräsentation rechtsterroristischer Gewalt in der Bundesrepublik der frühen 1980er JahreCarina Gabriel-Kinz: Satirische Darstellungen sexualisierter Gewalt in kirchlichen Einrichtungen und ihre Auswirkungen auf die öffentliche Debatte in Deutschland und Frankreich (2010-2020)Annelie Ramsbrock: Öffentlichkeit hinter Gittern. Strafvollzug, Medien und Politik in Westdeutschland (1954-1973)Annette Vowinckel: Tote zeigen. Konjunkturen der Gewaltfotografie im 19. und 20. Jahrhundert