Philipp David – författare
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PDF, Tyska, 2021322 kr
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In unterschiedlichen disziplinären Perspektiven aus Philosophie, Rechtswissenschaft, alttestamentlicher und neutestamentlicher Exegese, Praktischer Theologie und Systematischer Theologie beziehen die Beiträge das kognitionswissenschaftliche Paradigma der Verkörperung auf Fragestellungen protestantischer Ekklesiologie. Leitende Voraussetzung ist dabei der Gedanke, dass Kirche als institutionell sichtbare Größe wie als religiöse Wirklichkeit nicht ohne den Horizont ihrer sozialen, personalen, medialen und kultischen Verkörperung adäquat zu denken ist. In diesen Verkörperungsformen ist sie nicht lediglich Ausdruck religiösen Selbst-, Raum- oder Gemeinschaftserlebens, sondern prägt diese Dimensionen religiöser Erfahrung.Mit Beiträgen von Philipp David, Jörg Dierken, Katharina Eberlein-Braun, Thomas Erne, Alexandra Grund-Wittenberg, Marcus Held, Matthias Jung, Isolde Karle, Anton Friedrich Koch, Malte Dominik Krüger, Hendrik Munsonius, André Munzinger, Magnus Schlette, Maike Schult, Thomas Wabel, Johannes Weth und Ruben Zimmermann.[Church and Body. Symbolic Embodiment and Protestant Ecclesiology]The contributions of this interdisciplinary volume, address questions of protestant ecclesiology in the perspective of the embodiment paradigm. In order to be understood adequately, it is argued, the church needs to be seen in the horizon of the ways in which it is embodied – socially, in persons, in cult, and in different media. Thus, the Christian church, regarded as a religious reality and as a visible institution in its different forms alike, is not merely an expression of the experience of oneself, of sacred space, or of the community, but rather shapes these dimensions of religious experience.
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PDF, Tyska, 2023422 kr
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Wie wollen wir wohnen? In den Bauten einer Gesellschaft werden die Bilder sichtbar, die diese Gesellschaft von sich entwirft. Das betrifft die soziale, die ästhetische und die religiöse Dimension gesellschaftlichen Zusammenlebens. Der Sammelband erkundet die Wechselwirkungen zwischen funktionalen, ästhetischen, geistlichen und ethischen Aspekten im Blick auf "lebenswerte Architektur" im öffentlichen Raum. Die Beiträge fragen nach den Interdependenzen zwischen diesen Dimensionen und legen dabei besonderes Gewicht auf die wahrnehmbare Gestalt von Kirche in der Gesellschaft. Zurückgegriffen wird für diesen Zweck auf Konzepte des kultur- und sozialwissenschaftlichen "spatial turn". In ihnen wird Raum weniger als physisch-territorialer, sondern mehr als handlungstheoretischer Begriff betrachtet: Raum wird in einer sozialen und kulturellen Praxis hervorgebracht und unterstreicht Machtansprüche.Mit Beiträgen von Martina Bär, Anja Benoit, Tilman Beyrich, Philipp David,Heike Delitz, Martin Düchs, Thomas Erne, Dirk Evers, Reinhard Hoeps, Paul-Gerhard Klumbies, Christl Maier, Thorsten Moos, Udo Schnelle, Ute Verstegen, Thomas Wabel, Christopher Zarnow.[Building - living - believing. Vibrant architecture and religious roomes]How do we want to live? In the buildings of a society, the images that this society creates of itself become visible. This affects the social, the aesthetic and the religious dimensions of social coexistence. The anthology explores interactions between functional, aesthetic, spiritual and ethical aspects in view of a »livable architecture« in public space. The contributions ask about the interdependencies between these dimensions and place a particular emphasis on the perceptible form of the church in society. For this purpose, concepts of the cultural and social-scientific »spatial turn« are used. According to this perspective, space is viewed less as a physical-territorial concept and more as an action-theoretical concept: space is created in social and cultural practice and underlines claims to power.
Del 50 - Dogmatik in der Moderne
Der Tod Gottes als Lebensgefühl der Moderne
Geschichte, Deutung und Kritik eines Krisenphänomens
Häftad, Tyska, 2024
2 455 kr
Tillfälligt slut
Ende des 19. Jahrhunderts kündigte Friedrich Nietzsche den "Tod Gottes" als das "grösste neuere Ereigniss" an und stellte zugleich fest: dieses "ungeheure Ereigniss ist noch unterwegs und wandert". Die Idee des Todes Gottes und die Vorstellung vom Sterben der Götter wanderten jedoch bereits seit Jahrtausenden durch die Geistes- und Kulturgeschichte und werden bis heute in unzähligen Schattierungen aufgegriffen, die von mythischen Narrativen über radikale Atheismen bis hin zu kreuzestheologischen Integrations- und ethischen Substitutionsversuchen variieren. In der Moderne spitzt sich diese Gemengelage epistemisch zu. Der Tod Gottes wird nun zum Lebensgefühl einer Zeit, die als auf Dauer gestellte Krise des Verlustes metaphysischer Letztbegründungen erlebt wird. Philipp David verfolgt die Geschichte eines polyphonen Motivs in Theologie und Philosophie, Literatur und Kultur und fragt, wie sich nach und mit dem Tode Gottes - aber keinesfalls an ihm vorbei - Theologie treiben lässt."Ganz unabhängig davon, wie man sich zu diesen systematischen Thesen stellt, hat der Autor auf jeden Fall das Standardwerk dieses Jahrhunderts zur Gott-isttot-Thematik geschaffen, dem man viele aufmerksame und interessierte Leser und Leserinnen wünscht."Michael Murrmann-Kahl JHMTh/ZNThG 2025 32 (2), 7