Philipp David – författare
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PDF, Tyska, 2021334 kr
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In unterschiedlichen disziplinären Perspektiven aus Philosophie, Rechtswissenschaft, alttestamentlicher und neutestamentlicher Exegese, Praktischer Theologie und Systematischer Theologie beziehen die Beiträge das kognitionswissenschaftliche Paradigma der Verkörperung auf Fragestellungen protestantischer Ekklesiologie. Leitende Voraussetzung ist dabei der Gedanke, dass Kirche als institutionell sichtbare Größe wie als religiöse Wirklichkeit nicht ohne den Horizont ihrer sozialen, personalen, medialen und kultischen Verkörperung adäquat zu denken ist. In diesen Verkörperungsformen ist sie nicht lediglich Ausdruck religiösen Selbst-, Raum- oder Gemeinschaftserlebens, sondern prägt diese Dimensionen religiöser Erfahrung.Mit Beiträgen von Philipp David, Jörg Dierken, Katharina Eberlein-Braun, Thomas Erne, Alexandra Grund-Wittenberg, Marcus Held, Matthias Jung, Isolde Karle, Anton Friedrich Koch, Malte Dominik Krüger, Hendrik Munsonius, André Munzinger, Magnus Schlette, Maike Schult, Thomas Wabel, Johannes Weth und Ruben Zimmermann.[Church and Body. Symbolic Embodiment and Protestant Ecclesiology]The contributions of this interdisciplinary volume, address questions of protestant ecclesiology in the perspective of the embodiment paradigm. In order to be understood adequately, it is argued, the church needs to be seen in the horizon of the ways in which it is embodied – socially, in persons, in cult, and in different media. Thus, the Christian church, regarded as a religious reality and as a visible institution in its different forms alike, is not merely an expression of the experience of oneself, of sacred space, or of the community, but rather shapes these dimensions of religious experience.
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PDF, Tyska, 2023433 kr
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Wie wollen wir wohnen? In den Bauten einer Gesellschaft werden die Bilder sichtbar, die diese Gesellschaft von sich entwirft. Das betrifft die soziale, die ästhetische und die religiöse Dimension gesellschaftlichen Zusammenlebens. Der Sammelband erkundet die Wechselwirkungen zwischen funktionalen, ästhetischen, geistlichen und ethischen Aspekten im Blick auf "lebenswerte Architektur" im öffentlichen Raum. Die Beiträge fragen nach den Interdependenzen zwischen diesen Dimensionen und legen dabei besonderes Gewicht auf die wahrnehmbare Gestalt von Kirche in der Gesellschaft. Zurückgegriffen wird für diesen Zweck auf Konzepte des kultur- und sozialwissenschaftlichen "spatial turn". In ihnen wird Raum weniger als physisch-territorialer, sondern mehr als handlungstheoretischer Begriff betrachtet: Raum wird in einer sozialen und kulturellen Praxis hervorgebracht und unterstreicht Machtansprüche.Mit Beiträgen von Martina Bär, Anja Benoit, Tilman Beyrich, Philipp David,Heike Delitz, Martin Düchs, Thomas Erne, Dirk Evers, Reinhard Hoeps, Paul-Gerhard Klumbies, Christl Maier, Thorsten Moos, Udo Schnelle, Ute Verstegen, Thomas Wabel, Christopher Zarnow.[Building - living - believing. Vibrant architecture and religious roomes]How do we want to live? In the buildings of a society, the images that this society creates of itself become visible. This affects the social, the aesthetic and the religious dimensions of social coexistence. The anthology explores interactions between functional, aesthetic, spiritual and ethical aspects in view of a »livable architecture« in public space. The contributions ask about the interdependencies between these dimensions and place a particular emphasis on the perceptible form of the church in society. For this purpose, concepts of the cultural and social-scientific »spatial turn« are used. According to this perspective, space is viewed less as a physical-territorial concept and more as an action-theoretical concept: space is created in social and cultural practice and underlines claims to power.
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PDF, Tyska, 2026730 kr
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Der Deutsche Evangelische Kirchentag wurde mit seiner Gründung vier Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu einer gewichtigen Bewegung und Diskursformation des sich neuformierenden Protestantismus im geteilten Deutschland. Die interdisziplinären Beiträge der Jubiläumstagung, die anlässlich seines 75-jährigen Bestehens am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald stattfand, führen in die Geschichte dieses erfolgreichen Laientreffens ein und zeigen, wie sich durch die Veranstaltungsformate der Kirchentagsarbeit in beiden deutschen Staaten die Suche nach Frieden als bleibendes Motiv zieht. Im Rückblick auf exemplarische friedensethische Diskussionen nach 1945 und im Horizont gegenwärtiger Herausforderungen von Gewalt und Krieg, Ungerechtigkeit und Klimawandel werden vergangene Debatten, streitbare Foren und gesellschaftliche Auseinandersetzungen auf den Kirchentagen bis zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten thematisiert und aktuelle Fragen der Suche nach dem Frieden verhandelt.Mit Beiträgen von Benedikt Brunner, Philipp David, Angelika Dörfler-Dierken, Philipp Gassert, Kristin Jahn, Kristina Kühnbaum-Schmidt, Thomas K. Kuhn, Rochus Leonhardt, Claudia Lepp, Sophie Ludewig, Bernd Oberdorfer, Constantin Plaul, Matthias Schneider, Harald Schroeter-Wittke, Thea Sumalvico und Jan Ole Wiechmann.[The Search for Peace. The German Protestant Kirchentag in East and West since 1949]The German Protestant Kirchentag (Church Convention), founded four years after the end of the Second World War, was an influential movement and discursive platform in the process of rebuilding Protestantism in divided Germany and is still influential today. The volume collects the interdisciplinary contributions of the academic conference at Alfried Krupp Institute for Advanced Study in Greifswald on the occasion of the 75th anniversary of the Kirchentag. It provides an introduction to the history of this successful gathering of lay protestants and shows how the search for peace is a central and recurring subject during all periods of discussion platforms and working groups at the Church Convention in both German states. Against the backdrop of selected debates in Peace Ethics after 1945 and current challenges of violence and war, injustice and climate change, the volume investigates past deliberations, arguments and societal discussions at the Kirchentag up to German reunification and ethically and hermeneutically discusses current questions of peace.
Del 50 - Dogmatik in der Moderne
Der Tod Gottes als Lebensgefühl der Moderne
Geschichte, Deutung und Kritik eines Krisenphänomens
Häftad, Tyska, 2024
2 544 kr
Tillfälligt slut
Ende des 19. Jahrhunderts kündigte Friedrich Nietzsche den "Tod Gottes" als das "grösste neuere Ereigniss" an und stellte zugleich fest: dieses "ungeheure Ereigniss ist noch unterwegs und wandert". Die Idee des Todes Gottes und die Vorstellung vom Sterben der Götter wanderten jedoch bereits seit Jahrtausenden durch die Geistes- und Kulturgeschichte und werden bis heute in unzähligen Schattierungen aufgegriffen, die von mythischen Narrativen über radikale Atheismen bis hin zu kreuzestheologischen Integrations- und ethischen Substitutionsversuchen variieren. In der Moderne spitzt sich diese Gemengelage epistemisch zu. Der Tod Gottes wird nun zum Lebensgefühl einer Zeit, die als auf Dauer gestellte Krise des Verlustes metaphysischer Letztbegründungen erlebt wird. Philipp David verfolgt die Geschichte eines polyphonen Motivs in Theologie und Philosophie, Literatur und Kultur und fragt, wie sich nach und mit dem Tode Gottes - aber keinesfalls an ihm vorbei - Theologie treiben lässt."Ganz unabhängig davon, wie man sich zu diesen systematischen Thesen stellt, hat der Autor auf jeden Fall das Standardwerk dieses Jahrhunderts zur Gott-isttot-Thematik geschaffen, dem man viele aufmerksame und interessierte Leser und Leserinnen wünscht."Michael Murrmann-Kahl JHMTh/ZNThG 2025 32 (2), 7