Thomas K. Kuhn – författare
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PDF, Tyska, 2014253 kr
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Der Band vereinigt eine Auswahl von Beiträgen, die in den Jahren 2010 bis 2012 auf den Tagungen des Arbeitskreises ''Religion und Aufklärung'' gehalten wurden. Sie spiegeln ein weites Feld an Quellen, Themen sowie methodischen Überlegungen und bezeugen die Vielgestaltigkeit der historischen Aufklärung und ihrer voranschreitenden Erforschung.In der konkreten Betrachtung einzelner Segmente der Christentumsgeschichte werden neben den Institutionen Staat, Kirche, Universität und Schule auch diverse lebensweltliche und mentalitätsgeschichtliche Kontexte des 18. Jahrhunderts behandelt. Die Arbeitstitel der einzelnen Tagungen lauteten: ''Die theologische Frühaufklärung'', ''Aufklärung macht Schule'', und ''Umstrittener Kultus. Religionspraktische Reformen im 18. Jahrhundert''.
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PDF, Tyska, 2014179 kr
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Als elementares religiöses Phänomen artikuliert sich das ''Bekennen'' in Geschichte und Gegenwart einerseits in vielfältigen individuell geprägten Ausdrucksformen, andererseits aber auch mit dem Anspruch der Normativität als Bekenntnis(-schrift). Diesen unterschiedlichen Perspektiven geht der vorliegende Band nach. Er dokumentiert eine Ringvorlesung der Theologischen Fakultät in Greifswald, die anlässlich des 450. Jubiläums des Heidelberger Katechismus im Sommersemester 2013 stattfand.Insgesamt 14 interdisziplinäre Beiträge eröffnen multiperspektivische Zugänge zu dem zentralen wie hochaktuellen Themenfeld des pluriformen religiösen Bekennens und der Bekenntnisse. Neben archäologischen, exegetischen, historischen und systematisch-theologischen Zugängen stehen religionssoziologische, musik- und medienwissenschaftliche sowie juristische Erörterungen.Mit Beiträgen von Friederike Benthaus-Apel, Stefan Beyerle, Henning Theißen, Andreas Ruwe, Thomas K. Kuhn, Volker Gummelt, Matthias Schneider, Stefan Fassbinder, Heinrich Assel, Claus D. Classen, Christfried Böttrich, Roland Rosenstock sowie Matthias Clausen.
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PDF, Tyska, 2014157 kr
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Zahlreiche kirchliche, politische und theologische Entwicklungen und Veränderungen in der neueren Geschichte des Christentums gingen aus umgreifenden kirchlichen und gesellschaftlichen Reform- und Erneuerungsprozessen hervor. Dadurch entstand oft eine religiöse Dynamik, die mit einer sich mehr und mehr pluralisierenden Konfession einherging. Diese Dynamik und das in christlicher Verantwortung erfolgte Bemühen um Verständnis und Aneignung auch schwieriger Aspekte der eigenen Geschichte spielen im Werk des Kirchenhistorikers Martin Greschat eine zentrale Rolle. Der ihm zugeeignete Band verfolgt ausgewählte Themen der Christentumsgeschichte seit der Reformation und verdeutlicht, wie sie bis heute Protestantismus und Katholizismus prägen.Die Autoren, überwiegend Historiker und Kirchenhistoriker, sind ausgewiesene Experten ihres Faches. Der Band richtet sich an Interessierte aus Wissenschaft, Kirche, Öffentlichkeit, Gemeinde und Schule.
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PDF, Tyska, 2016418 kr
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Zwischen 1706 und 1708 richtete der Greifswald Theologieprofessor und Generalsuperintendent von Schwedisch-Pommern, Johann Friedrich Mayer (1650-1712), in seinem Haus eine "Lehr-Synagoge" ein. Diese Installation, die von dem Judaeus conversus Christoph Wallich ausgeführt wurde, war zugleich Teil einer umfangreichen Bibliothek. Nach Mayers Tod 1712 gelangte diese "Synagoge" auf zunächst abenteuerlichen Wegen über Leipzig nach Dresden, wo sie bis 1836 im Wallpavillon des Dresdner Zwingers als Teil eines "Juden-Cabinets" zu sehen war. Danach verlieren sich ihre Spuren. Eine Schrift Wallichs über diese "Lehrsynagoge", die in drei Auflagen erschien und die eine detaillierte Beschreibung enthält, ist heute das einzige erhaltene Relikt. Der vorliegende Band trägt alle Nachrichten und Spuren dieser "Mayerschen Synagoge" aufgrund neuer Quellenstudien zusammen und versucht, das Projekt in sein theologie- und kulturgeschichtliches Umfeld einzuordnen.Mit deutsch- und englischsprachigen Beiträgen von Dirk Alvermann, Christfried Böttrich, Yaacov Deutsch, Naomi Feuchtwanger-Sarig, Volker Gummelt, Jens Hoppe, Michael Korey, Thomas K. Kuhn, Ruth Langer, Mario Schmelter, Daniel Stein-Kokin, Christoph Wallich und Thomas Willi.[The Mayersche Lehrsynagoge in Greifswald]Between 1706 and 1708, the University of Greifswald theology professor and General Superintendent of Swedish Pomerania Johann Friedrich Mayer commissioned a young Jewish convert to Christianity named Christoph Wallich to set up a "teaching Synagogue" in his vast private library. Auctioned off after Mayer''s death in 1712, this most peculiar of synagogues then made its way via Leipzig to the Dresden Zwinger, where it was on view until 1836 as part of the "Juden-Cabinets" in the Wallpavillon. While all physical trace of the synagogue disappeared for good soon thereafter, Wallich''s thrice-published description, "Die Mayerische Synagoga in Greiffswalde," has preserved its memory down to the present. Die Mayersche Lehrsynagoge in Greifswald, the result of original archival research and careful textual study, brings together for the first time all known information concerning the Mayer Synagogue and places it in its historical, cultural, and theological context. It also reprints Wallich''s treatise for the first time since the early eighteenth century and offers the first ever commentary on this invaluable presentation of Jewish liturgy and practice. Documenting in detail a fascinating, little-known episode of German-Jewish history, this volume will be of interest to scholars of Jewish studies, German studies, and Jewish-Christian relations.
Inbunden, Tyska, 2016
1 603 kr
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PDF, Tyska, 20161 169 kr
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Die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts sind in Deutschland und der Schweiz auch in theologischer Hinsicht geprägt durch vielfältige Um- und Aufbrüche. Sie führten u.a. zur Ausbildung des Religiösen Sozialismus und der Dialektischen Theologie.Diesen Transformationsprozess erhellt der Briefwechsel zwischen den Basler Theologen P. Wernle (1872-1939) und E. Thurneysen (1888-1977). Zudem zeichnet er den theologischen Emanzipationsprozess Thurneysens nach sowie dessen Suche nach einer theologischen Neuorientierung. Diese vollzog sich in Auseinandersetzung mit dem Religiösen Sozialismus von L. Ragaz und H. Kutter und in enger Verbindung mit K. Barth.
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PDF, Tyska, 20251 253 kr
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Das Thema "Medien in den Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts" stellt ein Forschungsdesiderat der neueren Religions- und Mediengeschichte dar. Denn nur wenig ist bislang bekannt über die von den Akteur:innen der Erweckungsbewegungen verwendeten Medien wie Liedern, Traktaten, Zeitschriften, Bildern, Kalendern, Zirkularkorrespondenzen, Artefakte usw. Aber auch ihre Produzent:innen und Vertriebswege sowie die ökonomischen Grundlagen sind ebenso wie Produktionsprozesse, Adressat:innen und die Rezeption dieser Medien kaum rekonstruiert.In einem breiten historischen Rahmen und mit Hilfe interdisziplinärer Zugänge bestimmen die Beiträge dieses Bandes die an den evangelischen Erweckungsbewegungen Beteiligten in mediengeschichtlicher Perspektive präziser als bisher als Akteure und Rezipienten der Modernisierung. Die Beiträge beschäftigen sich mit unterschiedlichen Medien und nehmen verschiedene geographische Zentren in Deutschland und darüber hinaus in den Blick.
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PDF, Tyska, 2020418 kr
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Bekenntnisse (Konfessionen) sind öffentliche, gemeinschaftliche Stellungnahmen einer religiösen Gruppe über ihre zentralen Glaubensinhalte. Sie dienen der Bildung konfessioneller Identitäten und haben durchaus einen normative Anspruch. Ausgehend von der Dordrechter Synode (1618/1619), die ein herausragendes Beispiel für einen Bekenntniskonflikt im reformierten Protestantismus darstellt, fragt der Band nach den vielfältigen Auseinandersetzungen um das Bekenntnis seit dem 16. Jahrhundert in Europa. Mit den Debatten über Inhalte und Geltungsansprüche von reformierten Bekenntnissen einher gingen die Fragen nach Liturgie und Ordination, wie Beispiele aus der reformierten Schweiz zeigen, wo es im 19. Jahrhundert zur Durchsetzung von Bekenntnisfreiheit kam. Die Frage nach Geltung und Relevanz von Bekenntnissen bleibt auch im 20. und 21. Jahrhundert angesichts wachsender Säkularität von zentraler theologischer Bedeutung.
Inbunden, Tyska, 1997
2 468 kr
Tillfälligt slut
Del 122 - Beiträge zur historischen Theologie
Religion und neuzeitliche Gesellschaft
Studien zum sozialen und diakonischen Handeln in Pietismus, Aufklärung und Erweckungsbewegung
Inbunden, Tyska, 2003
2 240 kr
Tillfälligt slut
Thomas K. Kuhn widmet sich Grundfragen neuzeitlicher christlicher Religiosität in sozialer und diakonischer Perspektive. Im ersten Teil befaßt er sich mit August Hermann Francke, dem eigentlichen Begründer diakonischen Handelns im deutschen Protestantismus und stellt dessen armenpflegerisches Engagement anhand der Analyse von Armenpredigten in einen größeren heilsgeschichtlich geprägten theologischen Kontext. Im zweiten Teil steht der Diskurs der sogenannten pastoralen Volksaufklärung im Blick, die bislang in der Kirchengeschichtsschreibung kaum berücksichtigt wurde. Am Beispiel dieser Volksaufklärung, die als eine dezidiert religiöse Bewegung verstanden wird, läßt sich der maßgebliche Beitrag von Pfarrern bei der Propagierung, Elementarisierung und Pädagogisierung der Aufklärung und ihr kirchen- und religionsreformerisches Interesse aufzeigen. Abschließend wird die durch den Chiliasmus geprägte Theorie und Praxis erweckter Armenerziehung am Beispiel von Christian Heinrich Zeller und seinem Rettungshaus in Beuggen bei Rheinfelden analysiert, wo sich ein abgegrenztes, autoritär strukturiertes erwecktes Milieu im Kontext der Basler Erweckungsbewegung entwickelte. Der Autor erforscht Kontinuitäten und Diskontinuitäten in Pietismus, Aufklärung und Erweckung und somit auch Tendenzen der Dechristianisierung und Rechristianisierung. Dabei wird ersichtlich, daß "Religion" und "Religiosität" jeweils aus ihren spezifischen gesellschaftlich-kulturellen Verflechtungen heraus interpretiert werden müssen.