Rebecca Hirt - Böcker
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Dem Neben- und Miteinander von Hand- und Druckschriftlichkeit in der Frühen Neuzeit bis in die Goethezeit ist in der Forschung bisher nur ungenügend Beachtung geschenkt worden. Der Übergang von der Hand- zur Druckschriftlichkeit ‚nach Gutenberg‘ wird gerne als ein Ablösungsprozess beschrieben; erst in der Zeit um 1800 nehme die Handschrift im Lichte neuer Autorschafts- und Individualitätskonzepte neuen, auratischen Charakter an. Der Band argumentiert in Fallstudien für eine neue Aufmerksamkeit für die zahlreichen Interferenzphänomene von Handschrift und Druck, die die unterschiedlichsten Formen und Funktionen annehmen können. Er fokussiert besonders handschriftliche Interventionen in gedruckten Büchern: Diese brechen den durch den Druck fixierten Text auf, indem sie ihn kommentieren, korrigieren oder erweitern. Sie weisen auf veränderte Gebrauchskontexte, die Flexibilisierung vermeintlich statischer Autorschaftskonzepte und die Dynamik von Korrekturprozessen. Der Band plädiert in der interdisziplinären Zusammenschau von Literatur-, Buch- und Geschichtswissenschaften für einen neuen, materialitätsorientierten Blick auf alte Fragen der Literaturgeschichte des Druckzeitalters.
Del 50 - Chloe
Kalender und Literatur in der Frühen Neuzeit (16. und 17. Jahrhundert)
Inbunden, Tyska, 2024
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In der Frühen Neuzeit avanciert der Schreibkalender zu einem der prominentesten Medien und generiert mit dem Kalenderschreiben eine völlig neue Kulturpraktik. Das geht nicht spurlos an der zeitgenössischen Literatur vorbei: Auch außerhalb des Kalenders wird in verschiedenen Texten kalendarisch geordnet und geschrieben. Diese Studie untersucht erstmals diese kalendarischen Spuren in der frühneuzeitlichen Literatur. Hierfür wird ein materialwissenschaftlich inspirierter Zugang gewählt: Der Schreibkalender, seine besondere materiale Faktur und die damit verbundenen Praktiken dienen als Ausgangspunkt für die literaturwissenschaftlichen Analysen.In the early modern period, the calendrical diary became one of the most prominent media and generated a completely new cultural practice of calendar writing. This also impacted contemporary literature: even beyond calendars, numerous texts were organised and written following the style of calendars. This study is the first to analyse these calendrical traces in early modern literature. For this purpose, a material culture studies approach is chosen: The literary analyses is based on the calendrical diary, its particular materiality and the practices associated with it.